11 Mal richtig gut Sushi essen in München

Ob Nigiri, Maki oder California Rolls – Sushi macht glücklich. Auch, wenn wir manchmal mit den Stäbchen kämpfen, die Rollen in Sojasauce ertränken, den Ingwer zu der Sushi-Rolle essen (und nicht wie traditionell angedacht zwischendrin) oder einen Brain Freeze von zu viel Wasabi bekommen, wir Münchner sind ausgesprochene Liebhaber der köstlichen Kunstwerke aus der japanischen Küche. Hier gibt es allerdings erhebliche Qualitätsunterschiede, die über Top oder Flop entscheiden. Aber lange suchen müsst ihr nicht, denn wir haben die 11 besten japanischen Restaurants in München schon für euch gefunden.

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Sushi

© Sushiya Sansaro Extra Rolls bestellen im Sushiya Sansaro

Erst das Japanologie-Studium, dann Inhaber eines der besten Münchner Sushi Restaurants in der Maxvorstadt. Als Alexander Reinelt 2007 zusammen mit Freunden das Sushiya Sansaro eröffnete, war seine Intention gutes japanisches Sushi einem breiten Publikum näherzubringen. Und das ist ihm mehr als gelungen! Im Sushiya Sansaro gibt es sowohl traditionelles Sushi, als auch Extra Rolls, die speziell von den Chefköchen entworfen werden – zwar nach japanischem Vorbild, allerdings dem deutschen Geschmack angepasst. Sehr beliebt ist auch die Vorspeise Spicy Ebi Tempura, die sich manche Gäste sogar nach der Nachspeise noch einmal gönnen. Wer hierher zum Sushi essen kommt, kann sich auf eine authentische, gemütliche und vor allem leckere Weise nach Japan träumen!

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Sushi

© Chang City Vulcano Rolls und Bayernspieler im Chang City

Die jüngste Schwester des Chang in Grünwald und des Chang Bistro in Solln eröffnete im Dezember 2015 nicht weit entfernt von der Frauenkirche und steht den beiden anderen in nichts nach. Hier verschmelzen fernöstliche Sushi-Kunst mit internationalen kulinarischen Einflüssen und vereinen sich zu einer exquisiten Geschmacksexplosion. Das heißt, wer Wert auf frische Produkte und qualitativ einwandfreies Sushi in gehobenem Ambiente legt, der sollte sich auf den Weg ins Chang City in das Viertel Altstadt-Lehel machen. Wer Glück hat, kann seine leckeren Vulcano Rolls oder mit Avocado und Spicy Tuna gefüllten Maki als Tischnachbar des ein oder anderen Bayernspielers genießen.

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Sushi

© Purista Merk Die gemischte Box von Nam's Sushi bestellen

Der unscheinbare Sushi-Imbiss in der Nähe des Kurfürstenplatzes ist DER Geheimtipp unter den Schwabing-Westlern. Wer nach einem langen Tag im Büro keine Lust auf Kochen oder nur Sehnsucht nach gutem und günstigem Sushi hat, nimmt sich bei Nam gerne eine gemischte Box mit nach Hause. Denn sonderlich gemütlich ist die kleine Location nicht – sie dient eher als Warteraum. Schlau ist, wer mindestens eine halbe Stunde vorher anruft, denn der Meister fertigt jede Bestellung frisch und sehr sorgfältig an. Auf Grund der Beliebtheit seines Sushis kann einem schon mal bis zu 45 Minuten das Wasser im Mund zusammenlaufen, bis man die köstlichen Röllchen endlich verputzen kann. Aber lasst euch gesagt sein: Die Geduld zahlt sich aus – Nam's Sushi ist der Wahnsinn!

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Sushi

© Sushi + Soul Regenbogen- und Drachenrolle bestellen im Sushi + Soul

Eines der größten Sushi-Restaurants in Europa liegt im Herzen des Glockenbachviertels in München. Das Sushi + Soul bietet ausgezeichnetes Sushi, eine große Auswahl an japanisch inspirierten Cocktails, japanischen Whiskey und ein modernes, gemütliches Ambiente. Probieren sollte man hier in jedem Fall die Regenbogen- oder die Drachenrolle. Und wer nicht nur zum Schlemmen vorbeikommen, sondern zusätzlich etwas lernen möchte, schenkt sich selbst (oder dem Lieblingsmenschen) einen Wein-, Whiskey- oder Sushikurs.

5
Kokumi

© Kokumi Fusion-Sushi im Kokumi

Manche behaupten, sie hätten hier das beste Sushi ihres Lebens gegessen – wen wundert es? Das Kokumi im Stadtteil Altstadt-Lehel serviert kein 0815-Sushi. Neben Maki, Nigiri und Sashimi gibt es auch Fusion-Sushi. Wie lecker klingt alleine schon „Mermaid“: Garnelen Tempura, Avocado, Gurke, Crab Cream, Panko (Paniermehl) mit Teriyaki? Bekannt ist das Kokumi für kreative, nachhaltige und hausgemachte Kreationen, die sich mit Sterneküchen messen können. Wem nach den herzhaften Speisen der Sinn nach etwas Süßem steht, der sollte sich den Yuzu Cheesecake (Zitronen-Käsekuchen) nicht entgehen lassen.

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Nomiya

© Nomiya Bayrisch-japanisch essen im Nomiya

Hier trifft bayrische Gemütlichkeit auf Köstliches aus Fernost. Das Nomiya in Haidhausen ist – sagen wir mal – das etwas andere Sushi-Restaurant. Hier gibt es leckeres Sushi (besonders die Inside-Out-Variante ist zu empfehlen), japanische Spezialitäten und dazu überwiegend bayrisches Bier in urigem Wirtshaus-Ambiente. Wer seinen kulinarischen Horizont erweitern möchte, kommt auf einen Spanferkelbraten mit japanischer Mayonnaise oder ein japanisches Bier vorbei.

7
Sushi

© Unsplash Sushi im Schneidersitz im Kaito

Wer in authentischem Japan-Style Sushi essen möchte, dem sei das Kaito in der Maxvorstadt wärmstens ans Herz gelegt. Hier lässt man sich im Schneidersitz auf Tatami-Matten nieder (ohne Schuhe, versteht sich) und wird von traditionell gekleideten Servicekräften bedient. Hobbysänger und Asienliebhaber können sich auch im großen Partyraum mit integrierter Karaoke-Anlage einmieten. Wenn man sich mit dem Liebsten oder der besten Freundin etwas Besonderes gönnen möchte, teilt man sich am besten die Sushi-Sashimi-Kombination Mogami – ist zwar nicht ganz günstig aber ein Fisch gewordener Traum.

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Sushi

© Sushi Sano Nigiri, Sashimi & Ramen essen bei Sushi Sano

Bei vielen Münchnern gehört es schon zum Wochenendritual: Nach einem ausgiebigen Shoppingtrip zwischen Marienplatz und Stachus, stärkt man sich bei Sushi Sano in Altstadt-Lehel von den Strapazen. In dem alteingesessenen Sushi-Restaurant – Taakaki Sano brachte als einer der ersten Japaner Sushi in Bayerns Hauptstadt – kann man Nigiri, Sushimi und Co. nach Belieben einzeln oder als Komposition bestellen. Einfach den Bestellzettel auf dem Tisch ausfüllen und sich auf frische, köstliche Röllchen freuen. Aber Achtung: Der Ansturm ist groß und reservieren kann man nicht. Eine Wartezeit von bis zu einer halben Stunde sollte man einkalkulieren.

9
Sushi

© Fujikaiten Running Sushi im Fujikaiten futtern

Im Running Sushi Fujikaiten in Schwabing gibt es Sashimi, Maki und Co. als All-You-Can-Eat-Variante vom Laufband. Dieses „Kaiten-Sushi“ wie es in Japan genannt wird, ist besonders für nimmersatte Sushi-Fans und Tellerzähler ein Schlaraffenland. Wer aber auf seine Linie achten möchte, bestellt sich einfach eines der frisch zusammengestellten Sushi-Menüs und gönnt sich einen europäischen oder asiatischen Drink wie Grüner Veltiner oder Pflaumenwein. Na dann, Prost!

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Sushi

© Stocksnap Mittagsmenü, Bier und Edamame im Japan Sushi Gourmet

Zugegeben, der erste Eindruck dieses kleinen Bistros in der Maxvorstadt zieht einen nicht sofort in seinen Bann. Doch diese Einschätzung ist weit gefehlt: Das Japan Sushi Gourmet ist ein absoluter Insider-Tipp – besonders wochentags zur Mittagszeit. Dann strömen viele hungrige Arbeitnehmer in das kleine mintgrüne Restaurant, in der Hoffnung auf einen freien Platz. Bestellt wird hier Sushi für einen Euro das Stück und traditionell Bier und Edamame, wie es in Japan üblich ist. Für Sushi-Liebhaber und Tokio-Flair-Fans ein Must-Go.

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Sushi

© Pexels Inside-Out-Rollen bestellen im Ichi Ban

Vor einem Film im Museum Lichtspiele, einem Konzert im Gasteig oder nach dem Schwimmen im Müllerschen Volksbad – das Ichi Ban in Au-Haidhausen ist immer einen Besuch wert. Hier sieht man dem Sushi-Meister bei der Arbeit zu und kann sich sämtliche Speisen auch zum Mitnehmen bestellen. Besonders empfehlenswert (nicht nur für Vegetarier) sind die Inside-Out-Rollen mit Spinat oder Avocado und Frischkäse.

Titelbild: © Chang City

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