11 Dinge, die du im Herbst 2019 in München machen kannst

Servus Sommer, hallo Herbst! Wahre Herbstliebhaber wissen, dass jetzt die allerbeste Jahreszeit in unserer schönen Stadt beginnt. Der zurückliegende Sommer hat sein bestes getan um uns für die kühlere Jahreszeit zu stärken. Jetzt heißt es endlich wieder Mantel tragen und Heißgetränke schlürfen. Deftig essen und Rotwein trinken. Durch Laub waten und dunkelrote Sonnenuntergänge sehen. Wir sind sowas von bereit. Und weil's so schön ist, haben wir 11 Tipps, die deinen Herbst in München noch besser machen:

1
Aufwärmen München Winter

© Deniz Ispaylar Endlich wieder Zeit für Gemütlichkeit im Café Jasmin und im Café Kosmos

Es ist wieder soweit: Wenn die Blätter fallen und es wieder früher dunkel wird, dann beginnt die Zeit für unsere gemütlichen Lieblingsorte. Während es bei 30 Grad fast unerträglich auf den Samt-Sesseln des Café Jasmins ist und die Luft zum Schneiden dick ist im Café Kosmos, zeigen die zwei Lokale im Herbst so richtig was sie können. Tagsüber, aber natürlich auch abends lässt sich hier der Herbst so richtig gemütlich genießen: Im Jasmin bei Cappuccino und Trüffeltarte am Nachmittag, gefolgt von der hausgemachten Himbeerlimonade mit Rum. Im Kosmos tagsüber super enstpannt bei gutem Kaffee und abends ein bisschen wilder bei Apfelstrudel mit Zimt (dem Getränk natürlich).

2
Perlacher Forst

© Tyros.andi | Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0 Schwammerl suchen im Perlacher Forst

Klar, September ist Schwammerlzeit. Es wird gesucht, gesammelt und geschnippelt für Schwammerlknödel, getrocknet für den Winter. Dabei hat jeder natürlich seine ganz eigene Lieblingsstelle, seinen Wald, seinen Geheimtipp, wo besonders viele Steinpilze wachsen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass der Perlacher Forst nicht nur super für ruhige Waldspaziergänge ist, sondern aufmerksame Schwammerl-Sucher*innen hier auch fündig werden. Vielleicht findet ihr ja einen Parasol aka Gemeiner Riesenschirmling, daraus lassen sich nämlich super Pilz-Schnitzel braten!

3

© SWM | Jorge Royan Die Münchner Schwimmbäder unsicher machen

Während wir im Sommer sowieso nicht anderes brauchen als die Isar und wenn's ein bisschen edler zugehen soll das Maria Einsiedl-Freibad, dann heißt es im Herbst endlich wieder: Bahnen ziehen und in der Sauna chillen in den zahlreichen Schwimmbädern der Stadt. Am edelsten geht das natürlich im wunderschönen Müller'schen Volksbad. Nicht zu unterschätzen sind aber auch das Südbad oder das Nordbad mit ihren kuschelig-warm beheizten Außenbereichen samt Strudelbecken und Massageliegen. Denn wo lässt sich besser die kalte Jahreszeit einläuten als im heißen Wasser?

4
Literatur Moths

© Literatur Moths Bei Literatur Moths durch das ausgefallene Sortiment stöbern

Im Herbst ist endlich wieder Zeit die Nase tief in spannende Bücher zu stecken. Umso besser, wenn schon der Einkauf eine große Freude ist. Bei Literatur Moths in der Rumfordstraße ist es so schön, dass sich ein Besuch wirklich immer lohnt. Die mobilen Büchertische sind nach eigener Aussage der Buchhändlerinnen Regina und Jaqueline eine Kulisse für Bücher, Grafik und Spektakel. Dass hier abseits der ausgetretenen Bestsellerpfade eingekauft wird, merkt man an einem wunderbar ausgefallenem Sortiment. Daneben gibt es die gute, alte Galanterieware: Bei Moths sind das verdiente Extrawürste, leise Morgengaben, kollegiale Gesten, aber keine Nonbooks. Also auf gehts, bei Literatur Moths werden nicht nur klassische Bücherwürmer fündig, auch Gelegenheits- und Herbstleser kommen auf ihre Kosten.

5

© Jana Kreutzer Ein herbstlicher Spaziergang durch Münchens Galerien

Das Beste am Münchner Kunstbetrieb: Ein gepflegter Galerien-Spaziergang ist fußläufig oder allerhöchstens mit dem Fahrrad zu bewältigen. Am allerbesten macht man das im Herbst, wenn's draußen wieder ungemütlicher wird. Dieses Jahr bietet die zweite Ausgabe vom großartigen Projekt Various Others die perfekte Gelegenheit in München auch internationale Positionen zu sehen. Wir starten am Regerplatz, dort hat SPERLING die Galerie Emalin aus London zu Gast. Weiter geht's, den Berg runter und über die Isar zu Jahn und Jahn in die Baaderstraße, die Conradi und Kraupa-Tuskany Zeidler aus Hamburg und Berlin eingeladen haben. Von dort aus spazieren wir einmal quer über Marien- und Odeonsplatz und machen einen Abstecher in den Kunstverein zur ersten europäischen Einzelausstellung von Diamond Stingily. Im Museumsquartier rund um die Pinakotheken haben wir dann die Qual der Wahl: Klüser, Loggia, Sabine Knust und Jo van de Loo bereichern den Münchner Kunstherbst.

6
Der bunteste Mittagsspot: Das Café Stockholm am Hauptbahnhof

© Miriam Worek Sich mit leckeren Tagessuppen aufwärmen

Wer sich gerne überraschen lässt, der kann im Café Stockholm, bei Henry hat Hunger in der Au und im Benko in der Luisenstraße jeden Tag eine ganz besondere (Tages-) Suppe bekommen. Im Henry hat Hunger schon für vier Euro! Im Café Stockholm und im Benko auch zu absolut fairen Preisen. Alle drei Läden überzeugen durch gute Qualität und eine exzellente Suppenauswahl von Erbsensuppe wie bei Oma bis zu schwedischen Lachssuppe. Geht schnell und stillt perfekt den kleinen Mittagshunger!

7
Der Keine Kranich Maxvorstadt Bar

© Ida Heinzel Bier und Brotzeit im kuscheligen Kleinen Kranich

Im Herbst geht's endlich wieder gemütlich zu. Perfekte rundum Gemütlichkeits-Garantie verspricht der brandneue Kleine Kranich. Eine Bar wie ein richtig guter Kumpel. Einer, bei dem man zu jeder Tages- und Nachtzeit vorbei schneien kann, der ein paar gemütliche Sessel rumstehen und einen nie endenden Bier-Vorrat im Kühlschrank hat. Wenns sein muss, mixt er auch was Hochprozentigeres und wenn du Hunger hast, zaubert er dir schnell ein geiles Brotzeitbrettl. Genau so einer ist der Kleine Kranich, der ganz frisch in der Maxvorstadt eröffnet hat. Ähnlich wie im großen Bruder Holzkranich geht es hier gemütlich zu, absolut ungezwungen und wir sind froh über den Zuwachs im Viertel!

8

© Miriam Worek Großartige Theaterstücke auf kleinen Bühnen erleben

Und wann seid ihr das letzte Mal im Theater gesessen? Wahrscheinlich ist das schon ein Saisönchen her. Umso besser, dass die neue Spielzeit der Münchner Theater sich sehen lassen kann. Wir möchten euch an's Herz legen auch mal abseits der großen Häuser die Reihen zu füllen. Münchens kleine Theater sind einen Besuch wert: Die Stadt beherbergt über 80 (!) kleine Theater. In unserem Guide haben wir euch 11 davon sogar schon vorgestellt. Schaut doch diesen Herbst mal im Mathilde Westend, im Hofspielhaus oder im Teamtheater vorbei und überzeugt euch selbst was die alternative Theaterszene Münchens so alles kann!

  • Mathilde Westend
  • Gollierstraße 81, 80339 München
  • Mehr Info
9

© Instagram / sebastian.istrat Rehe füttern und durch Laub waten im Wildpark Poing

Im Wildpark in Poing gibt es nicht nur einen Streichelzoo, sondern auch Bären oder Wölfe in unmittelbarer Nähe zu bestaunen. Der Park liegt in einem wunderschönen Naturgebiet, lässt uns zwischen den Tieren für einige Zeit wieder Kind sein und dabei den Erwachsenenalltag, der am Montag wieder auf uns wartet völlig vergessen. Im Park versorgt ihr euch am besten erst einmal mit ausreichend Futter. Nicht für euch, sondern für die ganzen Tiere, die es hier zu entdecken gibt. Mufflons, Rehe und Pfaue laufen hier frei herum. Wölfe, Füchse und Luchse warten natürlich in Gehegen und die Waschbären, Biber und Ziegen können vom Käfig aus gefüttert werden. Sich von einem hungrigen Reh die Hand ansabbern lassen und dabei durch's Laub waten: Mehr große Herbstgefühle hatten wir selten.

  • Wildpark Poing
  • Osterfeldweg 20, 85586 Poing
  • Vom 01. April – 01. November: 9.00–17.00 Uhr // Vom 02. November – 31. März: 9.00–16.00 Uhr
  • Erwachsene: 8,50 Euro, Kinder (3–14 Jahre): 5,00 Euro
  • Mehr Info
10
Herbst

© Pixabay Drachen steigen lassen auf der Panzerwiese

Wer nicht gerade im Norden Münchens wohnt, kennt diese tolle, freie Fläche wahrscheinlich gar nicht. Zwischen Hasenbergl und Fröttmaning liegt die Panzerwiese – 280 Hektar groß und perfekt, um hier im Herbst ewig zu spazieren, die Nase in den Wind zu halten und natürlich Drachen steigen zu lassen. Nur Achtung vor der Schäferin, die hier immer ihre Schafe weiden lässt – der sollte man mit seinem Drachen besser nicht in die Quere kommen. Ansonsten aber ein absoluter ruhiger und entspannender Ort!

11

© Nina Vogl Ein kulinarischer Herbstausflug zum Brauereigasthof Aying

In knapp 40 Minuten bringt euch die S-Bahn in lauschige Aying – dort erwartet euch nicht nur der gute, alte Brauereigasthof. Für besondere kulinarische Freuden sorgt das Restaurant "August und Maria". Dort erwartet euch die Deluxe-Variante eines Aying-Besuchs: Eine kleine Karte mit Köstlichkeiten wie handgemachten Kartoffeltascherl mit Frischkäse-Marillen-Füllung oder geräucherter Forelle auf einem knallpinken Bett aus Joghurt und roten Johannisbeeren. Einige der Zutaten für die Gerichte kommen aus dem hauseigenen Gemüsegarten – regionaler geht's also nicht. Was sollen wir sagen: Rein in die S-Bahn mit euch und ab nach Aying!

Sags deinen Freunden:

Entdecke die besten Restaurants, Bars und Plätze in deiner Nähe.

Zur neuen Karte!