11 Dinge, die du immer am Viktualienmarkt machen kannst

Am Wochenende waren wir mal wieder mit auf der Spezltour von Hacker-Pschorr –  diesmal rund um die Viktualienmarkt und zwar mit einem, der sich hier auskennen muss: Erwin Noll war 17 Jahre Kontaktbeamter, Schandi aka Aufpasser auf Münchens bekanntestem Markt. Wenn einer weiß, wo es gut ist, dann wohl er. Und so hatten wir die Ehre, von Erwin eine ausgiebige Tour zu bekommen – angefangen bei seinem eigene Standl mit österreichischen Spezialitäten, über den besten Kaffeestand vom ganzen Viktualienmarkt bishin zum Mittags-Lebekässemmel-Tipp.

Bei über 140 Ständen freuen wir uns doch über jeden Tipp – und sowieso, wie gut kennt man den Viktualienmarkt als junger Münchner überhaupt? Meistens überhaupt nicht. Und so haben wir ganz schön große Augen gemacht, als Erwin uns erzählt, der Markt sei schon über 200 Jahre alt, die Metzgerzeile (auf dem Weg vom Marienplatz zum Viktualienmarkt) ganze 500! Der Markt hat acht Brunnen (wo?), unterirdische Bäche und früher ist hier noch die Straßenbahn mittendurch gefahren.

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Kaffeerösterei Viktualienmarkt

© Anja Schauberger Kaffee trinken in der Kaffeerösterei Viktualienmarkt

Besitzer Christian Müller hat sein Kaffeestandl schon Ende der Neunziger aufgemacht, als München und auch der Rest von Deutschland noch weit entfernt vom Barista-Trend war. Früher noch hundert Tassen am Tag, verkauft er heute ungefähr so viele Becher pro Stunde – so beliebt ist die Kafferösterei am Viktualienmarkt. Die Bohnen für seinen Kaffee röstet Christian selbst in Giesing, ansonsten gibt's bei ihm Öko-Strom, Bio-Milch und recycelbare Becher aus Maisstärke. Unbedingt dazu probieren: Die Florentiner von einem befreundeten Konditor.

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Räucherkistl

© jmvotography & Anja Schauberger Österreichische Spezialitäten shoppen beim Räucherkistl

Viktualienmarkt-Urgetsein Erwin Noll war 17 Jahre lang Kontaktbeamter, Schandi und Aufpasser am Markt – nach seiner Karriere bei der Polizei hat er selbst ein Standl angeboten bekommen und so verkauft er jetzt gegenüber vom Steirer am Markt österreichische Spezialitäten – Geräuchertes, Bauernbrote und Spirituosen. Der Speck schmeckt so lecker, dass man sie zuhause am liebsten zu allen Mahlzeiten dazu aufschneiden möchte.

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© Münchner Suppenküche Über Bayerischen Klassikern und veganen Varianten in der Münchner Suppenküche schwelgen

Die Suppe ist ja schon seit Jahren wieder Trend. Und wo könnte man sie besser genießen als an einem Sonnenplatz mitten am Viktualienmarkt? In der Suppenküche gibt es nun schon seit 30 Jahren neben traditionellen, bayerischen Suppen mit Leberknödel oder Pfannkuchen, nun auch moderne Ingwer-Karotten-Kokos-Rezepte und Varianten für Veganer. Wer eine kurze Pause von der vollen Innenstadt oder das Glück hat, in der Nähe zu arbeiten, ist hier mittags bei täglich wechselnden Suppen, Brühen oder Gemüseeintöpfen bestens aufgehoben – und das schon ab 2,80 Euro. Die beste und einfachste Hausmannskost der Stadt.

Aktuelle Info:
Während alle anderen Filialen der Münchner Suppenküche vorübergehend geschlossen sind, versorgt euch der Standl am Viktualienmarkt täglich von 10 bis 18 Uhr mit feinen Suppen zum Mitnehmen!

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Breze

© Nina Vogl Brezn kaufen beim Karnoll's

Der kleine Stand am Viktualienmarkt unweit der Frauenstraße rühmt sich damit, die besten Brezen der Stadt zu haben. Und tatsächlich kann sich diese Breze sehen lassen. Rein optisch kommt sie etwas glanzlos daher, doch der Geschmack überzeugt. Etwas (zu viel) Salz und eine perfekte Mischung aus teigig und kross – so müssen Brezen. Das Standl ist übrigens seit Jahren für seine Frühstücksrunde bekannt. Und dann gibt's natürlich auch noch alles andere hier, was ein Bäckerstandl so haben muss.

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11 Dinge Viktualienmarkt

© jmvotography Bauernkrusten-Brot kaufen bei der Bäckerliesl

Elisabeth Forstner, kurz Liesl genannt, ist die älteste Standlfrau am Viktualienmarkt – 92 Jahre alt und betreibt immer noch zusammen mit ihrem Mann und ihrer Großnichte das süße Brotstandl neben der Suppenküche. Seit 1950 hat die Liesl ihren Stand hier. Zuerst versuchte die kleine Frau es mit einem Holzpodest hinter der Theke, als das nichts half, stellte sie sich einfach vor das Standl und schenkte Probier-Brot an Fußgänger. Dann kam ihr Geschäft richtig in Fahrt – und bis heute ist der Verkaufsschlager bei der Bäckerliesl das Bauernkrustenbrot, das von der Brotmanufaktur Schmidt jeden Tag frisch geliefert wird.

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Caspar Plautz

© Jana Kreutzer Kartoffeln essen bei Caspar Plautz am Viktualienmarkt

Der Traum der Selbstständigkeit formte sich schon länger in den Köpfen von Goldschmied Theo und dem Soziologen-im-Bürojob Domi. Gekocht haben die beiden auch schon mindestens genauso lange und mit jeder Menge Leidenschaft. Dieses Jahr haben sie nun ihren Jobs den Rücken gekehrt und die einmalige Gelegenheit genutzt am Viktualienmarkt einen eigenen Stand zu eröffnen: Caspar Plautz. Unbedingt probieren solltet ihr die Kartoffel der Woche. In unserem Fall war das die mit Ofenkürbis, Orangenschale, Harissa und Zitronenjoghurt und eine Süßkartoffel mit Spinat und Kichererbsen.

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Der Pschorr

© jmvotography & Der Pschorr Defitg Mittag essen im Pschorr

Den Pschorr zwischen Schrannenhalle und Viktualienmarkt kann man schnell mal mit einem Touristenlokal verwechseln – doch das urige Wirtshaus mit tollem (und sonnigen) Biergarten ist auch bei den Münchnern äußerst beliebt. Auf der Karte stehen Schweinshaxe, Schweinebraten, Rindertatar, Vegetarier werden vielleicht eher bei den unfassbar leckeren Spinatknödeln satt und happy. Die Preise sind gschmackig, aber das Essen kann sich wirklich sehen lassen – definitiv mehr als ein Touristen-Biergarten!

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Wurst

© Pexels Brotzeit machen beim Wurststandl Teltschik

Viktualienmarkt-Profi Erwin Noll muss es wissen, denn er hat hier fast 17 Jahre lang Mittag gemacht – am Wurststandl Teltschik gibt's die besten Bratwürste, Weißwürste (natürlich nur bis 12 Uhr, danach gibt's Stockwürste!), Leberkäs-Semmeln & Co., mindestens vom ganzen Markt, wenn nicht von ganz München. Dazu sind Verkäuferinnen so nett und immer für einen Ratsch zu haben. Perfekt für eine kleine Pause, wenn man gerade in der Stadt war und an einem der Stehtische eine kleine Pause machen will.

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Honighäusel

© Honighäusel Honig, Met und Kosmetik shoppen im Honighäusl

Wirklich alles, was man sich aus Honig so vorstellen kann, gibt's im süßen Honighäusl gleich neben dem Biergarten – eine riesen Auswahl an Honigen aus Deutschland und aller Welt, zudem gibt es Marmeladen, Met (Honigwein) und Schnaps. Auch Kosmetikkram wie Cremes und Shampoo bis hin zu Kerzen und Süßigkeiten kann man hier für Viktualienmarkt-Verhältnise günstig kaufen.

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Biergarten Viktualienmarkt

© jmvotography & Biergarten am Viktualienmarkt Im Biergarten mitten am Markt sitzen

Wer sich mal so richtig münchnerisch fühlen will, der nimmt sich mal am nächsten sonnigen Tag frei und setzt sich am besten schon ab 10 Uhr in den gemütlichen Biergarten am Viktualienmarkt. Wenn dann die Sonne so durch die Blätter scheint, die Maß im Licht glitzert und zudem der Brunnen daneben so vor sich hin plätschert, kann man sich fast vorkommen, wie in einer dieser München-Werbungen in der Kino-Vorschau. Einmalig. Dazu gibt's natürlich jede Menge Biergarten-Spezialitäten zum Essen und (absolut einmalig!) jede Woche Bier von einer anderen Brauerei. Der Viktualienmarkt-Biergarten ist nämlich nicht nur der zentralste der Stadt, sondern auch der einzige, der nicht an eine einzige Brauerei gebunden ist.

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Schenks Saftstandl

© Unsplash Frischgepresse Säfte trinken bei Schenks Saftstandl

Lange bevor Detox und Cleanse Programme zum Hype wurden, gab es Schenks Saftstandl am Viktualienmarkt. Genau genommen seit 1985. Viele der Kunden von damals sind auch heute noch Stammgäste. Was nicht nur daran liegt, dass Eddy – seit 1999 am Stand – mit seiner sympathischen und authentischen Art stets für einen Ratsch zu haben ist, sondern die Säfte auch alle frischpresst. Am häufigsten gehen Gemüsesäfte über die Theke, gerne mit einem guten Schuss Öl. Im Winter gibt's dann zum Beispiel heißer Apfel mit Chilli, Zimt und Lemongras. Und neben teureren Smoothies bekommt man die frischen Säfte auch teilweise echt noch für wenig Geld – für die Lage und den Hype.

Dieser Beitrag ist von Hacker-Pschorr gesponsert.

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