Izakaya: Feinste asiatische Küche im neuen Roomers Hotel

Mit ein bisschen Verzögerung hat nun das Roomers Hotel auch endlich in München aufgemacht – und mit ihm das mindestens genauso bekannte asiatische Restaurant Izakaya, das es bisher nur vier Mal in Europa gibt und das in Amsterdam zu den Top-Restaurants überhaupt gehört. Vollkommen zurecht, denn auch in München werden nur allerfeinste japanische Sharing-Gerichte serviert, die zum Beispiel in Form von peruanischen Gewürzen auch immer einen Touch Südamerika beinhalten.

Schon von der Straße aus kann man den fleißigen Köchen vom Izakaya zugucken. Gleich links nachdem man das Hotel betreten hat, findet ihr die Roomers Bar, die verbunden mit dem Restaurant zu einem Raum und Konzept verschmilzt. Man kann also an der Bar sitzen bei einem leckeren Sake-Drink oder Shōchū (japanischen Wodka) und sich die leckeren Teller teilen – man kann aber auch im Restaurant essen und sich einen der außergewöhnlichen Drinks an den Tisch bestellen.

Izakaya
© Anja Schauberger
Izakaya
© Anja Schauberger

Das Ganze wird dann noch vom RED getoppt – einer geheimen Bar, die komplett in rot mit DJ-Pult und Samtsofas so sehr an Twin Peaks erinnert, dass es schon fast gruselig ist. Der Raum mit seinen 40 Sitzplätzen hat immer Freitag und Samstag von 23 bis vier Uhr morgens geöffnet. Sowieso bekommt das Westend mit dem neuen Roomers noch einmal eine ganz neue Seite – die kann man gut finden oder auch nicht. Zumindest hat man endlich das Gefühl: Es passiert etwas hier, im langversprochenen In-Viertel!

Aber erst einmal sind wir ja noch beim Abendessen: Typisch für alle Izakaya Restaurants ist der traditionelle Robata-Grill, auf dem auch hier in München gekocht wird. Wir bekommen unter anderem Jakobsmuscheln mit Trüffelsoße (9 Euro), einen Garnelen-Babyspinat-Salat (14 Euro), unfassbar leckeres Sushi in sämtlichen Varianten und Austern mit Wasabi und Kaviar (9,50 Euro).

Izakaya
© Anja Schauberger
Izakaya
© Anja Schauberger

Man merkt schnell an den Preisen: Das Izakaya ist jetzt kein Restaurant für jeden Tag, aber auf jeden Fall eines, dass man sich für den nächsten besonderen Anlass schon einmal vormerken kann. Die Qualität des Essens überzeugt uns absolut, ebenso wie die Drinks von der mehrfach ausgezeichneten Roomers Bar. Wer also kein ganz so großes Budget hat, der schaut einfach nur auf einen Cocktail vorbei – und bleibt aber bitte so lange, bis der magische Hidden Room seine Türen öffnet.

Izakaya
© Anja Schauberger
Izakaya
© Anja Schauberger

Unbedingt probieren // Wirklich alles, was wir im Izakaya probiert haben, war ausgesprochen lecker.

Vegetarisch // Für Vegetarier sieht's hier eher schlecht aus, abgesehen von saisonalem Gemüse, das wohl aber eher als Beilage gedacht ist.

Mit wem gehst du hin // Mit deinem Partner oder deinen Eltern – Hauptsache, es gibt einen besonderen Anlass!

Lärmfaktor // Wenn's voll ist, wird's hier auch gerne mal lauter. Eher Bar-Atmosphäre als ein ruhiges Restaurant.

Preise // Aburi Nigiri & Nigiri Sushi (4 Stück) ab 20 Euro, Sakana (kleine Gerichte) zwischen 10 und 28 Euro, Menü 90 Euro pro Person.

Besonderheit des Ladens // Der Hidden Room und der riesige Holzfisch, der mitten im Restaurant hängt.

Izakaya
© Anja Schauberger
Izakaya
© Anja Schauberger

Izakaya Asian Kitchen & Bar | Landsberger Str. 68, 80339 München | Lunch: Montag – Freitag von 12.00–14.30 Uhr, Samstag & Sonntag von 12.00–15.00 Uhr, Dinner: Sonntag – Mittwoch von 18.00–23.00 Uhr, Donnerstag – Samstag: 18.00–23.30 Uhr | Mehr Infos

Wir wurden vom Restaurant eingeladen. Das beeinflusst aber nicht unsere ehrliche Meinung!

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