11 Lokale in München, in denen du gut Liquid Cocaine trinken kannst

So viel vorab: Es gibt vielleicht nichts Besseres als Liquid Cocaine. Spätestens seit den goldenen Atomic-Zeiten hat sich der Wodka-Espresso-Zucker-Mix zum geheimen Klassiker in Münchner Lokalen entwickelt. Kein Wunder: Das Kaffee-Stamperl bietet alles, um gut in eine lange Nacht zu starten. Es ist nicht so hart wie purer Schnaps, nicht so mächtig wie ein Longdrink, dafür ganz schön süß und ganz schön cremig. Außerdem muss die Gang mitziehen – den Mix gibt’s entweder nur doppelt oder vierfach. Liquid Cocaine ist also sowas wie eine Teambuilding-Maßnahme. Aber Achtung: zu viel davon (Erfahrungswert: ab vier Stamperl wird’s kritisch) gibt Herzrasen und schlaflose Nächte, was den Kater bekanntlich verzehnfacht. Also vielleicht nicht alle elf Varianten an einem Abend testen.

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ohne Reservierung

© Nage und Sauge Salate essen und Liquid Cocaine trinken im Nage und Sauge

Man findet keine Freunde mit Salat? Pah, das ist glatt gelogen und das weiß man spätestens, wenn man mal im Nage und Sauge im Lehel war. Wobei Salat ist hier eher nur der Deckname. Bei den meisten Gerichten ist Salat zwar ein Bestandteil, aber die Hauptrolle spielen eher die Zutaten, die sich auf dem jeweiligen Salat betten. Da gibt es die Ente Elvis mit Cassis, Äpfeln und Cranberrydressing oder man versucht sich am Mr. Miyagi mit Tofu, grünem Spargel, Ingwer und Erdnüssen. In dem wirklich kleinen Laden, den es ganz nebenbei schon seit über 20 Jahren gibt, kann man übrigens nicht nur nicht reservieren, ihr könnt auch nur bar bezahlen. Aber kein Problem, dafür gibt's gerne mal eine Apotheke (Fernet Branca mit Fernet Menta) aufs Haus und die trägt ihren Namen nicht umsonst.

2
Wedding Chapel

© Wedding Chapel Chillig bechern in der Wedding Chapel

Im Hoodie noch mal schnell raus auf einen Drink? Dann am besten ab in die Wedding Chapel. Früher Schwulen-Bar, heute Szene-Boazn: Wenige Münchner Läden sind so entspannt wie das Lokal in der Thalkirchner Straße. Deswegen lässt es sich hier auch genüsslich Liquid Cocaine an der Bar trinken – zu bisschen Hip Hop, bisschen Rave und mit grandios guten Liquids.

3

© Nina Vogl Liquid Cocaine und Shakerato sippen im Cucurucu

Wir brauchen nicht viel zum Glücklichsein. Daher lieben wir das Cucurucu so sehr. Gebt uns eine große Weinschorle, setzt uns auf die bunte Terrasse und alles ist gut. Dabei gibt es noch so viele weitere Argumente, die für die Bar am Hauptbahnhof sprechen. Hier läuft immer gute Musik, Gäste und Mitarbeiter*innen sind todesentspannt, drinnen ist es super gemütlich und die Drinks sind so gut wie günstig. Neben Weinschorle schwören wir auf den Cucurukuma, den Gin Basil Smash und den Abend starten wir tatsächlich gerne mit einem Shakerato – sozusagen die alkoholfreie Variante des Liquid Cocaine. Zu späterer Stunde folgt dann die Variante mit Kaffeelikör und wenn der Abend noch weitergehen soll, schwenken wir auf jeden Fall auf den klassichen Liquid Cocaine, der hier mit Puderzucker zubereitet wird. Heißt: Extra Schaum, extra süß, extra empfehlenswert.

4
Komitee Shakshuka

© Komitee Frosé, Fusion Tacos & lustige Stamperl auf der Komitee Terrasse

Eine unserer liebsten Terrassen der Stadt ist definitiv die vom Komitee! Die Bar unseres Vertrauens versorgt uns nicht nur meisterlich mit Drinks (wir sagen nur: Frosé mit Rosé, Wermut und Erdbeerpüree!), sondern auch mit feinem Barfood: Unter dem Namen Feinkost Komitee kredenzt die Bar in der Gabelsbergerstraße eine komplett vegetarische Speiseauswahl. Es gibt zum Beispiel herrliches Shakshuka mit Wildreis, Salsa Verde und Pinienkernen! Wir haben uns außerdem durch die Fusion Tacos mit Naanbrot probiert. Unser einstimmiger Favorit ist Crispy Tofu mit Erdnusssoße – die drei S stehen auf jeden Fall für super stabile Schnabulierung! Auf der Karte stehen außerdem Deep Fried Oreos und Mango-Avocado-Salat mit Blumenkohl-Reis – das lassen wir jetzt mal für sich sprechen. Und statt dem klassischen Espresso nach dem Essen, gönnen wir uns lieber Liquid Cocaines  – ist ja immer noch eine Bar! Wer es ein bisschen bunter mag, bestellt Melonenvodka oder das Bum-Bum-Stamperl, das irgendwie Kindheitserinnerungen weckt.

5

© Nina Vogl Longdrinks und Liquid Cocaine in der Robinson Bar

Nennt sie Robinson Bar, nennt sie die 14 oder nennt sie den Ort des Vergessens. Hier weiß man zwar nicht mehr genau, was nach den fünf Liquid Cocaine passiert ist, dafür aber immer noch, dass es lustig war. Die Bar ist auf jeden Fall ein prima Platz, um Longdrinks zu schlürfen, später ein wenig zu schnapseln und mit vielen bekannten und unbekannten Leuten ins Gespräch zu kommen – an die man sich dann hoffentlich am nächsten Tag noch erinnern kann. Oder auch nicht. Wenn kümmert's. We don't get drunk, we get awesome. Seit Sommer 2020 übrigens auch tagsüber geöffnet versorgt euch die Bar nicht mehr nur mit liquiden Freuden, sondern auch mit prall belegten Focaccia!

6

© Nina Vogl Gute Drinks und schöne Menschen im Fox

Hach, das Fox. Eine Bar, die sich perfekt einfügt in ihre Umgebung aus Studentencharme und München-Chic. Sowohl Einrichtung als auch Barpersonal liegen irgendwo zwischen abgefuckt und durchgestylt. Auf jeden Fall aber schön anzuschauen. Für das durchgemischte Publikum gibt es hochwertige Drinks und wechselnde Specials. Was nie wechselt, aber immer geht: Die Blutgrätsche. Ein 4cl Shot aus Wodka, Zitronensaft und Grenadine. Simpel, aber wirkungsvoll. Gleiches gilt für den obligatorischen Liquid Cocaine, den ihr hier im 4er Pack für 12 Euro trinkt!

7

© Nina Vogl Italienisch starten im Hey Luigi

Die Italiener wissen, wie guter Kaffee schmeckt – ist klar. Dass der Liquid Cocaine im Hey Luigi im Glockenbachviertel also zu den besten der Stadt gehört? Geschenkt. Erst feinste Pasta schmausen und ein bisschen flüssiges Verdauungs-Kokain hinterher. Perfekte Kombi, um in eine kleine Kneipentour im Glockenbach zu starten.

8
Kosmos Liquid Cocaine

© Elisabeth Krainer Ordentlich zechen im Café Kosmos

Wahrscheinlich gibt es nichts, was das Café Kosmos nicht kann. Die legendäre Bar in der Dachauer Straße weiß nicht nur, wie der beste Grasovka Apfel gemixt wird, sondern macht auch Premium Liquid Cocaine. Aber Achtung, nix für Stamperl-Fans: Hier gibt’s ordentliche Portionen. Herzrasen nach einem Glas kann schon mal vorkommen. Ein klassischer Kosmos-Drink also.

9
Schnelle Liebe

© Schnelle Liebe Gut vorarbeiten in der Schnellen Liebe

Direkt neben der Wedding Chapel befindet sich ein weiterer Liquid Cocaine-Tempel, den du nicht verpassen solltest: Die schnelle Liebe bietet alles, was das Gönner-Herz begehrt, aber ohne Münchner Schickimicki-Klientel. Hier gibt’s Burger in allen möglichen Varianten (Bio-Fleisch!), auf die man zwar auch mal eine halbe Stunde warten muss – das Ergebnis ist aber jede Minute wert. Und als Draufgabe: Cremiger Liquid Cocaine, der besser wirkt, als jeder Magenbitter.

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© jmvotography Ausgefallene Drinks auf 60er Jahre-Möbeln schlürfen im Freebird

Ist das noch Maxvorstadt oder doch schon Schwabing? Das Freebird liegt an einer Stelle, an der man sich schon nicht mehr ganz sicher sein kann. Was aber definitiv sicher ist, dass ihr hier tolle Drinks und Cocktails bekommt. Der Genuss steht im Vordergrund. Die Bar hat mit Design-Möbeln aus den 60er und 70er Jahren eher Loungestil und bietet neben Gin Tonic in mit Rosmarin ausgeräucherten Gläsern, tollen Weinen und Ayinger Bier auch eine kleine Speisekarte mit ausgewählten und qualitativ guten Gerichten. Da sitzt man im Sommer nicht nur gerne an den kleinen Tischen vor der Bar, sondern im Winter auch mit Vergnügen in den Sesseln vor dem Kamin.

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Bars

© Lola Bar Verrucht versacken in der Lola Bar

In der Ickstattstraße schmeckt der Liquid Cocaine ein bisschen nach Prohibition und vergangenen Zeiten. Der schwere Vorhang scheint eine kleine Zeitmaschine zu sein. Zwischen Barocksofas, einem alten Klavier und goldenen Wänden kann man exzellent versacken, vor allem, weil die Kaffee-Wodka-Stamperl so gut sind, dass sie zum Weitermachen animieren.

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