Alte Akademie goes Art: 1300 Quadratmeter für Kreative

© SP CE

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wenigsten von euch (mich vor diesem Artikel eingeschlossen) wissen, wo sich die Alte Akademie genau befindet. Zumindest werden die meisten nicht wie aus der Pistole geschossen antworten können, sondern erst einmal in den Tiefen ihrer Gedächtnisse nach dem prachtvollen Gebäude kramen. Im kommenden Jahr wird sich das ändern! Ab dem 10. Januar 2019 ziehen nämlich mehr als 40 Kreative und Kunstschaffende in das riesige Areal in der Neuhauser Straße direkt am Richard-Strauss-Brunnen – an dieser Stelle ein kollektives "Ahh!".

Unzählige Male sind wir alle schon an der Alten Akademie vorbeigelaufen, von Januar bis Mai 2019 geht's dann endlich auch mal rein in die gute Stube. Wobei Stube reichlich untertrieben ist angesichts der 1300 Quadratmeter, die für die kreative Zwischennutzung zur Verfügung stehen. Das Projekt trägt den Namen "SP CE" (für das A war kein Platz) und wird neben dem Ruffinihaus am Rindermarkt nun auch zum Schauplatz für die bildende und angewandte Kunst sowie Musik, Film, Rundfunk, Design, Presse und und und.

Erst kreatives Chaos, dann renovierter Stadt-Alltag

Die Alte Akademie hat schon immer zur Förderung von Kultur, Kunst und Wissen beigetragen. Im Mittelpunkt des neuen Projekts steht das kollaborative Arbeiten: Die Räume in den oberen Etagen sind gar nicht erst abschließbar, so soll auch der Teamgeist gefördert werden. Die Künstlerinnen und Künstler müssen für die Pop Up-Akademie außerdem keine Miete zahlen, nur Nebenkosten fallen an. Wir finden's super und werden sicher vorbeischauen. Einmal im Monat laden die Akteure auch die Öffentlichkeit ein und erlauben spannende Einblicke in den Entwicklungsprozess ihrer Zusammenarbeit.

Warum "SP CE" mal wieder nur eine Zwischennutzung und nichts Dauerhaftes ist? Die Alte Akademie wird 2019 komplett renoviert und saniert, einige Teile von ihr auch modernisiert – das Gebäude verliert dabei hoffentlich nicht seinen Charme. In Zukunft soll hier ein Mix aus Einzelhandel, Gastronomie, Büros und Wohnungen entstehen.

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