11 Läden, in denen ihr richtig gute Pho essen könnt

Was den Japanern ihr Ramen ist den Vietnamesen ihre Pho. Man nehme eine Brühe, die meistens auf Rindfleisch-Basis zubereitet wird, füge Reisnudeln, Rind- oder Hühnerfleisch, Gewürze wie Kardamom, Sternanis, Zimt und Ingwer hinzu. Dazu gibt’s einen Berg aus Thaibasilikum, Koriander, Minze und anderen frischen Kräutern und fertig ist die vietnamesische Wohltat. Nomnomnom.

Wie Ramen ist auch Pho traditionell nicht vegetarisch, wird aber in einigen unserer 11 Läden auch auf veggie gedreht und mit Gemüsebrühe angeboten. Da es bei der Suppe wenig Unterschiede gibt, sind es hier die Qualität der Zutaten und die Atmosphäre, die einen besonderen Pho-Ort ausmachen. Richtig original wäre es, die Pho zum Frühstück zu essen – aber wir wollen es ja nicht übertreiben.

© Ja Mai

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Vegane Pho im Ja Mai Geschlossen

Ja mei, was soi ma sogn? Guad is! Dass wir große Fans vom Ja Mai und damit nicht alleine sind, ist wohl keine Neuheit. Aber dass ihr hier auch eine der besten Phos Münchens bekommt, wusstet ihr vielleicht noch nicht. Besonderheit: Im Ja Mai gibt’s das Süppchen auch in vegan. Und auf Wunsch mit Zoodles – also Nudeln aus Zucchini – statt mit den klassischen Reisnudeln. Für den kleinen Hunger oder mal zum Reinschmecken gibt’s hier auch kleine Portionen. Ein perfekter Ort, um in schönem Ambiente eine hervorragende Pho zu schlürfen.

DuDu
© Nina Vogl

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Im DuDu hervorragende Pho auf der Terrasse schlürfen

"Beisammen sein bei einer hausgemachten Pho, ausgesuchten Desserts und Kaffee, so wie es auch in den Cafés in Vietnam Brauch ist." So steht es auf der Website, und so ist es auch. Im DuDu könnt ihr auf der schönen Terrasse eine mega gute Suppe essen. Die zwölf Stunden Kochzeit und die Sorgfalt bei der Auswahl der Zutaten schmeckt man. Ob mit zarten Rinderlendenscheiben oder Hühnerfleisch, im DuDu bekommt ihr das vietnamesische Nationalgericht in seiner leckersten Form. Highlight neben dem Essen ist übrigens auch der tolle Service, den wir gerne mal als rough und resolut, aber absolut herzlich beschreiben würden.

  • DuDu Augsburgerstraße 1, 80337 München
  • Montag – Mittwoch: 11.30–14.30 und 17.30–22.30 Uhr, Donnerstag – Samstag: 11.30–15.00 und 17.30–23.00 Uhr, Sonntag: 17.00–22.00 Uhr
© Sarah Langer

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Nam Giao 31 – Kleiner Laden, groß(artig)e Pho

Das Nam Giao ist klein – und immer voll. Nun bekommt man kleine Läden naturgemäß schneller voll, aber das Nam Giao könnte wohl auch drei Mal so groß sein und man würde trotzdem schlecht ein Plätzchen finden. Wenn ihr hier eine Pho löffelt, dann habt ihr also entweder reserviert – oder richtig, richtig Glück! Aber das lässt schon drauf schließen: hier schmeckt’s. Den toughen Service gleicht die hohe Qualität wieder aus. Die Pho ist genau so, wie sie sein soll. Würzig und knackig. Den Kräuterberg bekommt ihr hier separat gereicht so dass ihr selber dosieren könnt.

  • Nam Giao 31 Maistraße 31, 80337 München
  • Montag bis Freitag: 11.30–15.00 Uhr und 17.30–23.00 Uhr | Samstag, Sonn- und Feiertag: 17.30–23.00 Uhr
Pho
© Unsplash

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Pho Spezial im Pho – Flavor of Vietnam

Der Name verrät es schon: Pho ist hier Programm. Viel Pho, lecker Pho. Neben den klassischen Varianten mit Rind, Huhn oder vegetarisch gibt es hier auch eine Spezialvariante. Was da drin steckt, bleibt ein Geheimnis. Das Restaurant nahe dem Stiglmaierplatz hat zwar eher Fast Food-Atmosphäre als Vietnam-Flair, was dem Genuss aber keine Abbruch tut, sondern viel mehr zeigt, dass es mittags nicht immer der Burger oder die Wurstsemmel sein muss. Eine frische, gesunde, leichte und geile Suppe darf es ruhig auch mal sein.

  • Pho – Flavour of Vietnam Nymphenburger Straße 70, 80335 München
  • Montag – Freitag: 11.30–15.00 Uhr & 17.30–23.00 Uhr, Wochenende und Feiertage: 17.30–23.00 Uhr
  • Kleine Pho: 6,90 Euro, große Portion: 13,90 Euro
Bami House
© Bami House

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Kurzurlaub nach Vietnam im Bami House

Bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei – und so oft gibt es zu unser aller Glück inzwischen das Bami House in München. Egal ob es euch in die Türken-, Schelling- oder Leopoldstraße zieht: Die Pho wird hervorragend sein! Das vietnamesische Comfort Food gibt’s im Bami mit Rind, Hähnchen und inzwischen auch mit Tofu. Und dank Einrichtung, den Farben und den Flaggen fühlt man sich tatsächlich wie im Kurzurlaub, sieht quasi die Reisfelder vor sich und spürt die Schwüle Asiens.

Pho
© Quan Com

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Live Pho-Produktion in der offenen Küche vom Quan Com

Im Quan Com am Rotkreuzplatz stimmt das Gesamtpaket einfach: Ein schönes, modernes und trotzdem authentisches Ambiente, sehr liebes und bemühtes Personal – und dazu hervorragendes Essen. Und die Pho ist natürlich keine Ausnahme. Gibt’s hier zwar "nur" in der klassischen Variante, dafür aber in klein und in groß. Die offene Küche lädt zum Zuschauen ein und man kann beobachten, wie die Köche hier mit ganzer Leidenschaft am Werk sind. Nettes Extra: Wer nochmal nachlesen möchte, findet am Anfang der Speisekarte ein kleines Gewürzlexikon. Auch gut, wenn mal die Gesprächsthemen ausgehen...

Pho
© The Pham's

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Familien Pho im The Pham's

Das kleine, gemütliche Restaurant direkt am Elisabethplatz könnte Einigen von euch noch als "Hanoi City" bekannt sein. So hieß der Laden bis er 2016 in der Familie weitergereicht wurde und seinen neuen Namen bekam. Dass Tradition hier wichtig ist, sieht und schmeckt man an der liebevollen Zubereitung der Speisen. So wird mit Rezepten der Mama nach nordvietnamesischer Art gekocht. Die Brühe für die Pho darf dementsprechend auch zwölf Stunden kochen und kann von euch dann entweder mit Rind- oder Hühnchenfleisch bestellt werden. Wir finden: Ein Muss!

Chi Thu
© Chi Thu

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Streetfood-Pho im Chi Thu

In den beiden Chi Thus – Pestalozzi- oder Morassistraße – bekommt ihr richtig gute Pho in richtig echter Streetfood-Atmosphäre. Die Geschichte des Ladens geht zurück bis in die 70er Jahre, als die Familie in Vietnam mit dem Verkauf von Essen anfing. Bis der Vietnamkrieg sie in alle Welt verstreute. Das führte dazu, dass die Tradition des Kochens heute nicht nur in Houston, sondern eben auch bei uns in München fortgesetzt wird. Der Laden ist dem Großvater gewidmet, und wir sind sicher, Opa Nguyen Ngo wäre sehr zufrieden mit dem, was wir heute hier löffeln dürfen.

Thao
© Thao

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Pho für den besonderen Anlass im Thao

Im Thao am Prinzregentenplatz könnt ihr eure Pho in etwas gehobenerem Ambiente genießen. Was nicht heißt, dass es hier spießig zugeht, aber es herrscht eben keine Streetfood-Atmosphäre. Gesessen wird an richtigen Tischen, so kann man auch mal mit den kritischen Schwiegereltern oder der spießigen Tante die Schmackhaftigkeit einer tollen Pho teilen. Auch im Thao könnt ihr zwischen groß und klein sowie Rind und Huhn wählen.

Fei Scho
© Fei Scho

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Veggie-Tofu-Pho im Fei Scho

"Chúc Ngon Mieng" heißt zu gut bairisch «An Guadn» und das müssen wir euch in den beiden Fei Schos nicht zweimal sagen. Die beiden Läden im Glockenbach und in Haidhausen bringen eine Pho auf den Tisch, die sich hier in keinster Weise verstecken muss. Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe kommen hier nicht in den Topf, dafür aber Tofu, was auch den Vegetariern unter euch das Pho-Vergnügen näher bringen wird. Ob klein oder groß, in heimelig-asiatischer Atmosphäre lässt es sich auf jeden Fall hervorragend löffeln.

Pho
© Nina Vogl

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Simmentaler Rind im Pho You

"Eine frische, nahrhafte und gleichzeitig schnelle Mahlzeit in einer Welt, die sich immer schneller dreht." So können wir auf der Website vom Pho You lesen. Dank dem schicken Laden fällt es uns auch mitten in der Maxvorstadt nicht schwer, unsere Pho ungestört von der Hektik da draußen zu genießen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Pho-Läden, stehen hier aber keine Vietnamesen am Herd. Doch die Jungs vom PhoYou beweisen, dass es keinen vietnamesischen Stammbaum bis in die fünfte Generation braucht, um eine tolle Suppe in die Schüssel zu zaubern. Die Brühe wird hier nach Spezialrezept und ohne Zusatzstoffe von der Münchner Suppenküche produziert. Das Fleisch kommt vom Simmentaler Fleckvieh. Da fühlen wir uns doch gleich doppelt wohl und gut aufgehoben – was auch für die Vegetarier gilt: Denn hier gibt’s auch eine Variante mit mariniertem Tofu.

Titelbild: © Fei Scho

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