11 Läden, in denen ihr richtig gute Ramen bekommt

Ramen sind ein japanisches Nationalgericht, Pho ist die vietnamesische Variante. Sind zwar beides Suppen, haben aber sonst nicht viel miteinander gemein. Traditionell sind Ramen mit Schweinefleisch-Brühe und eigentlich nie vegetarisch, aber um uns alle glücklich zu machen, bieten immer mehr Läden auch eine vegetarische oder sogar vegane Variante an. Auf jeden Fall mit rein gehört noch ein Ei, daran können sich auch Einsteiger*innen orientieren: Wenn ein Ei oben auf der Suppe schwimmt, sind es Ramen. Die Nudeln in den Ramen sind übrigens aus Weizen, also keine Udonnudeln. Denn dann wäre es eine Udonsuppe. Wir wissen, es ist kompliziert, aber ihr schafft das. Viel Spaß beim Löffeln!

Takumi Gabelsbergerstraße
© Nina Vogl

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Beste vegetarische Ramen im neuen Takumi essen

Schon seit sieben Jahren bekommt ihr im ersten Takumi in der Heßstraße die besten Ramen der Stadt. (Dieser Laden hat leider seit 2022 geschlossen.) Wir hüten uns normalerweise vor Superlativen, aber uns ist in München noch keine bessere japanische Suppe auf den Löffel gekommen. Die neue Filiale liegt Luftlinie keine 500 Meter entfernt. Der große Unterschied zum Stammhaus ist aber, dass hier gar nicht mit Schweinefleisch-Brühe gearbeitet wird, sondern wahlweise Hühnerbrühe oder Veggie-Suppe in die Schüsseln kommt. Die vegetarische Variante reiht sich wirklich mühelos in die Tradition des Lokals ein und in Kombination mit frittiertem Tofu und Vollkornnudeln dürfen sich nun auch alle Vegetarier*innen in Sachen Ramen dank der größeren Auswahl als vollwertige Takumi-Gäste fühlen.

Ramen
© Nomiya

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Ramen mit Wachtelei im Nomiya Geschlossen

Wir kennen und schätzen den bayerischen Japaner im Herzen Haidhausens schon lange. Und natürlich gibt es auch hier das klassische, japanische Nationalgericht Ramen. Neben der einmaligen Atmosphäre ist die Besonderheit hier ganz klar das Ei in eurer Suppe. Denn das kommt im Nomiya von der Wachtel – und nicht wie sonst üblich vom Huhn. Hier löffelt ihr eure Ramen umgeben von Wirthausmöbeln, serviert wird mit der gewohnten bayerischen Herzlichkeit. Der passende Rahmen für eure Ramen, sozusagen.

Ramen
© Pixabay

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Unfassbar leckere Hausramen im Bento Nguyen mitnehmen

Das Bento Nguyen ist ein klassischer Fall von Understatement. Von außen tarnt es sich als unspektakulärer Imbiss und hat dabei japanische Küche der besten Qualität zu bieten. Ja, es ist ein Imbiss. Ja, es ist klein. Und ja, das Essen ist der Hammer! Hier gibt’s eigene Hausramen mit Rindfleisch, eine scharfe Variante mit Kimchi und für die Fischer unter euch auch eine mit Garnelen. Von außen wirklich unspektakulär lohnt sich der Schritt über die Schwelle hier mal so richtig. Nahe am Olympiapark gelegen bekommt ihr im Bento Nguyen vom Besitzer persönlich die Ramen, die euch sofort nach Japan beamen werden. Aber Achtung: Nur zum Mitnehmen!

Ramen
© AOI

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Ramen mit Hähnchen-Hack-Special im AOI bestellen

Das AOI müsst ihr einfach probieren! In diesem familiengeführten Laden bekommt ihr hervorragende Ramen in authentischer Atmosphäre. Dazu gibt’s eine richtige Besonderheit in der Ramen-Welt: Hähnchen-Hack. Aber nur fünf Portionen pro Tag. Ihr müsst also schnell sein. Überhaupt spielt Hühnchenfleisch eine große Rolle hier, denn es gibt weder Schweine- noch Rinder-Ramen. Spezielle Hausramen dürfen aber natürlich nicht fehlen: Die AOI-Ramen mit der Salzzitrone Yuzu. Unbedingt probieren! Nicht der günstigste unserer Läden, aber kann man sich ja mal gönnen.

Ramen
© Dominique de Marné

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Scharfe Ramen wie in Tokio bestellen im Ohayou

Wer seine Ramen wie in Japan essen möchte, der ist im Ohayou in Schwabing-Nord genau richtig. Im familiengeführten Restaurant könnt ihr euch in heimeliger Atmosphäre diverse Ramen schmecken lassen, darunter auch extra scharfe Varianten. Bester Beweis für die Authentizität des Ladens: Die vielen Japaner, die hier zahlreich und regelmäßig einkehren. Auch die Speisekarte trägt zum Ambiente bei und lädt zum Japanisch lernen ein. Wer schon mal in Japan war, der wird sich an die Kneipen in Tokio oder Osaka erinnert fühlen.

Ramen
© Fuji

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Aller guten Dinge sind sieben im Fuji

Im Fuji am Rotkreuzplatz warten sieben Ramen darauf, von euch probiert zu werden. Auch hier gilt: Von außen vielleicht nicht die erste Wahl, aber die inneren Werte überzeugen absolut. Der Service ist japanisch und herzlich. Die Einrichtung reduziert, aber so konzentriert man sich mehr auf's Essen oder schaut dem Treiben in der offenen Küche zu. Im Fuji bekommt ihr wirklich gute Ramen für wenig Geld, worunter die Qualität nicht leiden muss. An den Zutaten schmeckt man, dass es den Inhabern wichtig ist, ihre heimischen Werte samt deren Leichtigkeit und Frische auf den Tisch zu bringen.

  • Fuji Sushi & Nudel Nymphenburger Str. 151, 80634 München
  • Montag – Samstag: 11.00–15.30 Uhr und 17.30–22.00 Uhr, Sonn- und Feiertag: 12.00–16.00 Uhr und 17.00–21.00 Uhr
  • Ramen für 7 Euro
Ramen
© Pixabay

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Die Qual der Ramen-Wahl im Bento Ya

Das Bento am Hauptbahnhof-Ende der Augustenstraße treibt es beim Ramenangebot besonders bunt: vegetarisch oder nicht, scharf oder mild oder mal mit Ente? Wir geben zu, Gemütlichkeit und Atmosphäre könnten besser sein. Diese Mängel werden von der überaus freundlichen Art der Besitzer und dem wirklich fantastischen Essen aber mehr als ausgeglichen. Das dann noch gepaart mit preislicher Vernunft – so mögen wir unsere Ramen. Außerdem mal wieder ein Laden, in den es zahlreiche Exil-Japaner zieht.

Der Dantler
© Der Dantler

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Giesinger Ramen und Pastrami-Sandwich im Dantler bestellen

Im ehemaligen Upper Eat Side findet ihr seit einiger Zeit das Restaurant "Der Dantler". Gleiche Besitzer, anderes Konzept, absolute Empfehlung! Vor allem, wenn ihr euch gerade kein abendliches Überraschungsmenü für 70 Euro leisten könnt. Bis 15 Uhr bekommt ihr hier eine einfache, raffinierte und schnelle Küche – aus besten Zutaten. Hausgemachte Pasta, Pastrami-Sandwich, Salat und „Giesing Ramen Suppe“ ab 9 Euro, Desserts ab 2 Euro oder gleich das dreigängige Businesslunch für absolut humane 20 Euro.

Sushi
© Sushi Sano

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Ramen-Boxenstopp im Sushi Sano

Nein, das ist kein Irrtum: Bei Sushi Sano gibt es Ramen. Und zwar richtig gute! Mitten im Herzen unserer Stadt. Denkt euch ein Dreieck zwischen Stachus, Marienplatz und Sendlinger Tor und genau in der Mitte findet ihr das japanische Restaurant. Die Preise sind mehr als vernünftig, die Auswahl schön und das Interieur überraschend skandinavisch. Inhaber Takaaki Sano war einer der ersten, die die japanische Küche nach München brachte – und zwar im Jahre 1996. Man merkt, dass es ihm und seinem Team ein Anliegen ist, den Gästen unverfälschte japanische Küche anzubieten. Absoluter Tipp für die Stärkung während oder nach der nächsten Shoppingrunde durch die Innenstadt!

© Nina Vogl

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Vegane Ramen-Bowls, Sushi und die lauschigste Terrasse überhaupt im Ahimsa

Ganz versteckt in der Sommerstraße werden unsere veganen Träume wahr. Das Ahimsa versorgt euch mit Ramen-Bowls, Curry, fantastischem Sushi und vielen weiteren asiatischen Gerichten – natürlich alles vegan. Da passt der Name hervorragend, denn Ahimsa ist Sanskrit und bedeutet Gewaltlosigkeit. Hier wird alles frisch zubereitet und wer immer noch glaubt, dass tierfreie Küche fad ist, den belehren Duy und sein Team ganz leicht eines Besseren. Sobald die Temperaturen passen, dürft ihr die kleine, lauschige Terrasse im Hinterhof auf keinen Fall verpassen, denn so etwas findet man nicht so oft in München!

Yuzumuk
© Stefanie Witterauf

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Ramen vom Holzlöffel im Yuzumuk

Im Yuzumuk lässt sich der Ramen besonders entspannt löffeln, während man draußen dem Treiben auf dem Viktualienmarkt zusieht. Bei schönem Wetter werden die großen Fenster beiseite geschoben, was die fehlende Terrasse auf jeden Fall entschuldigt. Auch hier gibt es die Tonkotsu Variante, die ihr mit rustikalen Holzlöffeln serviert bekommt. Ansonsten ist die Einrichtung hier eher modern japanisch – eine schöne Abwechslung zu einigen der anderen aufgeführten Läden. Hier gibt es nur die orginiale Ramen-Brühe, für überzeugte Vegetarier könnte es also schwierig werden. Wer aber kompromissbereit ist bekommt natürlich Tofu & Co. in seine Schüssel.

Titelbild: © Pixabay

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