11 Gedanken, die man nur auf der Stammstrecke hat

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In der psychoanalytischen Therapie nach Sigmund Freud gibt es eine Methode namens "Freie Assoziation". Wikipedia sagt dazu:

Der Patient soll in der Therapie seinen Einfällen zu Personen, Ereignissen, Dingen oder Symbolen völlig freien Lauf lassen, ohne seine Äußerungen zu zensieren, auch wenn sie ihm als unpassend, unangenehm, sittenwidrig, unsinnig oder unwichtig erscheinen.

Probieren wir es also aus: Was fällt euch zu dem Begriff "Stammstrecke" ein? Uns ehrlich gesagt vor allem Sittenwidriges. Seit 1972 arbeitet die Münchner S-Bahn aber auch mit allen Mitteln daran, dass das Image und der Service auf dem gleichen Level sind wie die Strecke selbst: größtenteils unterirdisch. Trotzdem sind wir natürlich überzeugte Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs und denken uns unseren Teil – oder zumindest folgende 11 Dinge:

1. Boah, von Laim nach Pasing dauert's ja eeeewig!

2. Scheiße. Kontrollieren diese S-Bahn-Wachen eigentlich auch?

3. Und haben die echt ne Knarre?!

4. Bin ich die Einzige, die checkt, dass man am Marienplatz rechts aus- und links einsteigt?

5. Naga, Neuraum, Willenlos – Das S in S-Bahn steht für Suff!

6. Heimeranplatz? – Fuck, das war die S7.

7. Shit, mein Flug geht in 5 Stunden – könnte knapp werden.

8. Stammstreckensperrung – deutscher kann ein Wort nicht sein!

9. Ist die 2. Stammstrecke eigentlich das Pendant zum Berliner Flughafen?

10. Oh nein, die erste Schneeflocke. Chaos!

11. Die neuen S-Bahnen sind so hell, da kann man am offenen Herzen operieren.

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