Wochenvorschau: Schokohase suchen & Eisbachwellen-Hin-und-Her

© Sandra Langmann

Worüber diskutiert die Stadt in dieser Woche, was sind die großen Themen und was ist los in München? Wer mitreden will, muss up to date bleiben. Doch auch wir wissen: Das ist manchmal gar nicht so einfach. Genau darum liefern wir euch jede Woche einen kleinen Überblick. Hier kommt die Wochenvorschau für Kalenderwoche 14 (30. März bis 05. April):

Monatelange Sperrungen auf den Linien U3 und U6

Schlechte Nachrichten für alle, die zwischen Sendlinger Tor und Implerstraße pendeln: Die U-Bahn-Stationen Poccistraße (und auch der Goetheplatz) werden zur Großbaustelle. Weil der Beton bröckelt, muss saniert werden – und das bedeutet ab dem 18. Mai erst mal: Schienenersatzverkehr. Die gute Nachricht: Zur Wiesn und im Winter dürfte wieder alles fahren. Die schlechte: Das Ganze zieht sich in mehreren Phasen bis Sommer 2027.

alte ubahnen
© Lilly Brosowsky

Das Politikum Eisbachwelle

Wir kennen uns jetzt dann wirklich nicht mehr aus. Kurz haben sich die Münchner*innen darüber gefreut, dass die Eisbachwelle zurück ist, da war sie am nächsten Morgen wieder weg. Das Hin und Her kenen wir ja schon. Surfer*innen hatten ein Gitter im Eisbach angebraucht, die die Welle aufbäumten. Wollten sie damit schauen, wie der neue OB drauf reagiert?  Denn Einbauten ohne vorherige Genehmigung durch die Behörden in den Fluss einzubringen, verbietet eine Allgemeinverfügung.

© Dominik Schelzke

Was OB Krause ändern will

Seit letzter Woche ist in München Aufbruchstimmung. Denn der frischgewählte OB Dominik Krause geht's gleich mal an und geht gegen Diesel- und Verbrennungsmotoren am Mittleren Ring vor. Krause will die Verkehrswende pushen und den Ring mittelfristig "verbrennerfrei" machen. Ob das als nächstes großes München-Drama endet oder wir bald alle entspannt im E-Auto (oder Bus) im Stau stehen, bleibt abzuwarten.

© Dominik Schelzke

Leichtathletik WM in München?

München hat Bock auf Sport: Nach dem Stadtratsbeschluss von Mittwoch bewirbt sich die Stadt offiziell um die Leichtathletik-WM 2029 oder 2031. Rund 2.200 Athlet*innen aus der ganzen Welt könnten dann im Olympiapark um die Wette rennen, springen und werfen. Für die Stadt ist das Ganze ein strategischer Move, um zu zeigen: Wir können Großevents – und wir wollen Olympia zurück. Ob London oder Barcelona München aber den Rang ablaufen, entscheidet sich diesen Herbst.

Olympiaturm
© Nina Vogl

Feministischer Stammtisch am Montag

Lust auf Austausch statt nur Insta-Story-Scrollen? Am Montag. trifft sich der Stammtisch von Feminists United im Kulturladen Westend. Hier geht’s um intersektionalen Feminismus, gegenseitiges Lernen und die Frage: Wie verändern wir das System eigentlich gemeinsam? Ein Safe Space für alle, die aktiv werden wollen oder einfach mal reinhören möchten.

© Feminists United

Konzert am Dienstag

Holt die schmalen Krawatten und die Tanzschuhe aus dem Schrank: Die schottischen Indie-Legenden von Franz Ferdinand schauen in München vorbei! Wer bei den ersten Takten von „Take Me Out“ nicht sofort zuckt, hat den Indie-Rock der 2000er wohl verschlafen. Aber keine Sorge, Alex Kapranos und seine Gang sind absolut keine Nostalgie-Nummer – die Jungs haben immer noch mehr Style und Energie als jede Newcomer-Band. Macht euch bereit für eine schweißtreibende Nacht im Zenith, in der wir uns alle wieder wie 19 fühlen. Darts of Pleasure, anyone?

Zenith
© Zenith

Schanigärten-Combeback am Mittwoch

Wir können es kaum erwarten! Am Mittwoch ist der 01. April und damit ist die Schanigarten-Saison offiziell wieder eröffnet. Endlich weichen die parkenden Autos selbstgebauten Terrassen, auf denen wir Kaffee und Apersol süffeln oder Kuchen und Brote mampfen können. Für uns läuten die Schanigärten offiziell den Frühling ein und sind das einzig Gute, was uns von der Cornona-Pandemie erhalten blieb...

Cafe Lozzi
© Katharina März

DDR Music Kios am Donnerstag

Standard-Kulturprogramm gibt es hier nicht – der Habibi Kiosk hat wieder ein echtes Schmankerl für euch: Den "DDR Music Kiosk" in den Kammerspielen. Stellt euch vor, ihr stöbert in einem alten Plattenladen in Ost-Berlin und findet Schätze, von denen ihr nicht wusstet, dass ihr sie braucht. Es wird gehört, gestaunt und über den Sound eines Landes philosophiert, das es so nicht mehr gibt – musikalisch aber irgendwie doch.

© Consent Calling

Indie Night am Freitag

Wer sagt, dass man für die richtig guten elektronischen Nächte immer ins Bahni pilgern muss? Das ROODY in Giesing beweist am Freit mal wieder das Gegenteil. Bei der „Finest Electronics & Indie Dance Night“ steht JELLL an den Decks und serviert uns einen Mix, der irgendwo zwischen verträumten Melodien und treibenden Beats schwebt. Perfekt für alle, die keine Lust auf anonyme Großraumclubs haben, sondern lieber in persönlicher Atmosphäre das Wochenende einläuten.

Daydrinking am Samstag

Das Dizzy im Glockenbach lädt am Sonntag zur „French Kissed“-Sause. Hier heißt es Daydrinking vom Feinsten, dazu gute Musik und dieser ganz spezielle Vibe, den man nur im Viertel findet. Perfekt, um das Tanzbein den ganzen Samstag zu schwingen und mit den Friends abzuhängen!

 © Anika Baxmeier

Oster-Schnitzeljagd am Sonntag

Ostern in München kann man so oder so verbringen. Wir entscheiden uns für die Variante „Gute Stube“. Bei der "Schokohasenjagd" wird die traditionelle Hasenjagd zum Community-Event. Ob als sportlicher Wettkampf oder entspanntes Stöbern zwischen Vintage-Möbeln – am Ende gewinnen sowieso alle, die Schokolade mögen. Kommt vorbei, stöbert durch die Stube und sichert euch eure Beute, bevor es jemand anderes tut!

© Chris Hardy | Unsplash
Zurück zur Startseite