11 vergnügte Fragen zur Kommunalwahl 2020: Kristina Frank – CSU

Am 15. März 2020 ist Kommunalwahl – wer wird in den nächsten Jahren darüber entscheiden wie München sich in Zukunft entwickelt? Eine wichtige Wahl für uns alle, also tragt euch den Wahltermin schon mal rot und fett im Kalender ein! Wenn ihr am 15. März nicht in der Stadt seid, habt ihr die Möglichkeit hier ganz flott die Briefwahl zu beantragen. Damit euch das Setzen der Kreuzchen am Wahlsonntag ein bisschen leichter fällt, haben wir den Spitzenkandidat*innen der größten Parteien 11 vergnügte Fragen zu Themen, die uns und euch wirklich interessieren, gestellt!

Kristina Frank tritt für die CSU an und ist mit 38 Jahren unter den jüngeren Kandidat*innen. Sie bezeichnet sich selbst als Münchner Kindl, wohnt mit ihrer Familie in Neuhausen und ist zur Zeit Kommunalreferentin im Stadtrat tätig. Die studierte Juristin, die schon als Staatsanwältin und Richterin gearbeitet hat, wirbt im Wahlkampf mit dem Motto "Wieder München werden". Als Oberbürgermeisterin und Mutter möchte sie für ausreichend Kita-Plätze und als CSUlerin für Vereine und Traditionen einsetzen.

1. Wie kommen Sie morgens zur Arbeit?

Bei jedem Wind und Wetter mit dem Radl.

2. Wo kennen Sie den/die Kellner/in mit Namen und was bestellen Sie?

Im Neuhauser Augustiner: Schnitzel mit Kasspatzn.

3. Womit geben Sie an, wenn Sie von München sprechen?

Vormittags in den Bergen Skifahren und nachmittags auf der Eisbachwelle surfen: Wo gibt’s das sonst auf der Welt?

4. Autofreie Innenstadt finde ich…

…ein irreführendes Schlagwort: Unsere Innenstadt würde beispielsweise ohne Lieferverkehr nicht mehr funktionieren.

5. Seien Sie mal unrealistisch: Was ist Ihre größte Utopie für München?

Beamen wäre echt gut. Das würde viele Probleme auf einen Schlag erledigen. Kein Verkehr mehr, null Emissionen, endlich mehr Zeit und der Urlaub wäre viel günstiger.

6. Was wird in fünf Jahren die München-Schlagzeile des Jahres sein?

Münchens Verkehr fließt: Oberbürgermeisterin Kristina Frank gibt der Mobilität neuen Schwung.

7. Mit welchen Themen wollen Sie sich in fünf Jahren nicht mehr beschäftigen?

Weil sie dann hoffentlich keine Rolle mehr spielen: Extremismus von links wie rechts, Antisemitismus und Hate Speech.

8. Diskriminierung & Rechtsruck: Wie passen „Mia san Mia“ und „München ist bunt“ zusammen?

„Mia san Mia“ ist ur-münchnerisch: Es bezieht jeden mit ein, der sich mit unserer vielfältigen und bunten Stadt sowie unseren Werten identifiziert.

9. Wenn Sie allmächtig wären: Mit welchen Maßnahmen würden Sie den Wohn- und Mietwahnsinn bekämpfen?

Jedem seine Eigentumswohnung.

10. Wir schenken Ihnen 100.000 Euro – welche subkulturellen Projekte würden Sie davon unterstützen?

Die Münchner Indie-Musikszene, die beispielsweise dringend Proberäume braucht und Platz, ihr Können zu zeigen.

11. Sie bekommen für eine Woche eine Plakatwand am Marienplatz. Welcher Satz oder welches Wort von Ihnen sollte dort stehen?

Plakat ist old school. Einen großen Screen braucht’s, auf dem ein Management Dashboard mit wichtigen KPIs der Münchner Stadtpolitik aktuell angezeigt wird (x Wohnungen gebaut, neue Buslinien, ...) – und auf der die Münchner ihrer OB direkt ins Rathaus ihre Wünsche twittern können.

Alle Interviews findet ihr hier!

Und hier geht's zum Wahlprogramm der CSU in München!

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