089 – 8 Fragen, 9 Antworten mit Matija Kovac

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Matija Kovac ist Frontmann der nach ihm benannten Band Matija, die 2016 aus The Chapitols hervorging. Zusammen mit seinen Kollegen Sami Salman, Johann Blake und Jan Salgovic macht er bereits seit 2011 Musik, die Einflüsse aus verschiedenen Genres – Pop, Indie-Rock, Hip-Hop und Alternative – zeigt.

Matija lebt bereits seit 18 Jahren in München. Wie es sich für einen Musiker gehört, läuft er an freien Tagen gerne komplett planlos durch die Stadt, mit Musik im Ohr und Kaffee in der Hand. Sein Weg führt ihn dann durch die Innenstadt, das Glockenbachviertel bis rauf nach Giesing. Auf dem Rückweg nach Schwabing lässt er sich meist im Lost Weekend nieder und kritzelt ein paar Songtexte aufs Papier oder plant neue Ideen und Strategien für die Band. Abends geht's ins The High in der Blumenstraße. What a life.

1. Das Schönste, das ein Türsteher in München einmal zu dir gesagt hat?

Nichts.

2. Von wo nach wo ging deine teuerste Taxifahrt?

Von Schwabing zum Flughafen – ich hatte verschlafen.

3. Was wirst du in München nie verstehen?

Das konservative Sicherheitsdenken, den fehlenden Freigeist, das Unverständnis für Kreativität und Kunst als Berufsweg.

4. Wann und wo hast du zuletzt jemanden Bekanntes getroffen?

Phillip Lahm in einer Bar, deren Name verborgen bleibt. Das war sehr witzig.

5. Wo kennst du den Kellner mit Namen und wie lautet die Bestellung? 

Andree Meier, Barkeeper im The High, Whiskey Sour.

6. Wohin flüchtest du, wenn Wiesn ist?

Nach Dänemark, egal, hauptsache ganz weit weg.

7. Der schönste bayerische Fluch?

Sakradi!

8. Dein letztes Handybild von der Isar? 

Ich mache keine Fotos von der Isar. Ich schwimme darin.

9. ...

München bräuchte viele neue Proberäume und Ateliers!

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