11 hilfreiche Tipps für das optimale Isar-Picknick

© Doreen Enders

Mal unabhängig davon, was das Wetter wirklich so macht: Im Sommer verlagern wir unser Leben so weit es geht nach draußen. Ist ja auch nicht nur schön, sondern auch sinnvoll – der leere Vitamin-D-Speicher lässt grüßen. Der schönste Part des alltäglichen Lebens, der sich auch wunderbar draußen verbringen lässt, ist dabei ganz klar das Essen. Heißt dann halt Picknick.

Und während #picknick bei Instagram so viel bedeutet wie: Wunderschön arrangierte Picknickkörbe auf idyllischen Wiesen mit Menschen in wallendweißer Leinenkleidung, sitzen wir mit unserer Tankstellen-Butterbreze an der Isar und sind eher so: #reallife. Die goldene Mitte wäre doch perfekt und daher plädieren wir fürs #reallifepicknick. Wir haben es getestet und geben euch ein paar ehrliche Tipps, was ihr so für ein gelungenes Isar-Picknick braucht – und wo ihr es herbekommt.

1. Wählt den Picknickspot weise

© Matze Hielscher

In Maklerdeutsch wäre der perfekte Ort für ein Picknick "idyllisch und verkehrsgünstig". Trifft in beiden Fällen auf unseren liebsten Picknick-Spot an der Isar zu. Die Braunauer Eisenbahnbrücke liegt zwischen Wittelsbacher- und Brudermühlbrücke und lockt nicht nur mit hohem Gras, schattigen Bäumen, sondern auch mit einer tollen Kiesbank in der Isar. Sogar Parkmöglichkeiten in der nicht weit entfernten Sachsen- oder Teutoburger Straße und ein Kiosk sind inklusive.
Ehrlicher Tipp: Grillen geht auf dieser Höhe bekanntermaßen nicht, aber dafür müsst ihr keinen Grill mitschleppen ;).

2. Leiht euch ein Lastenrad

© Nina Vogl

Das Transportmittel der Wahl für das Isar-Picknick ist und bleibt das Fahrrad. Wenn ihr  nicht gerade einen 300-Leute-Empfang plant und nur ein Fixie ohne Gepäckträger besitzt, dann solltet ihr alle Utensilien auch gut transportieren können. Ansonsten helfen ein Fahrradanhänger, ein großer Rucksack oder gleich ein Lastenrad. Das könnt ihr euch in München entweder gratis bei den freien Lastenradlern leihen – oder ihr legt euch gleich selbst eins zu. Perfekt für Bierkästen, Kinder und sonstige spaßige Dinge.
Ehrlicher Tipp: Lastenrad fahren muss man ein bisschen üben, damit man keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.

3. Packt den Picknickkorb clever

© Nina Vogl

Ich dachte ehrlich gesagt immer, dass Picknickkörbe zwar schön aussehen, aber super unpraktisch sind. Ich wurde allerdings eines Besseren belehrt, denn sie sind wahre Raumwunder. Es gibt große, kleine, runde, eckige und wenn ihr eure alten Tetris-Skills auspackt, dann bekommt ihr locker alles eingepackt.
Ehrlicher Tipp: Wenn ihr vor habt für richtig, richtig viele Leute Essen mitzubringen, kommt man mit einem normalen Picknickkorb allerdings an seine Grenzen.

4. Sorgt für die richtige Verpflegung

© Nina Vogl

Okay, bevor ich hier jetzt die 11 besten Picknick-Rezepte aufzähle und was von Wraps, Salaten und Chia-Pudding fasele, widme ich mich lieber der Verpackung. In unserer WG herrscht chronischer Tupperboxen-Mangel. Wobei, es gibt jede Menge Deckel und auch jede Menge Dosen, aber nichts – wirklich gar nichts – passt zusammen. Die Lösung: Einmachgläser. Den Glasmüll bringt nämlich auch keiner weg und Marmeladengläser sind verdammt gute Salataufbewahrungen.
Ehrlicher Tipp: Ein bissl Obacht muss man natürlich geben bei Glas, aber wenn ihr den Picknickkorb clever packt, gibts keine Scherben!

5. Vergesst den Spaß nicht

© Pexels

Nur rumsitzen, essen und Grashalme zählen ist auf Dauer auch langweilig. Für Unterhaltung sorgen Frisbee, Slackline, Federball, Spielkarten oder für alle, die keinen Bock auf soziale Interaktion haben: Ein Buch.
Ehrlicher Tipp: Spielt nicht zu nah am Radlweg und nur mit Leuten, die fangen können...

6. Freundet euch mit den Securitys an

Ja, in München gibt es sogar an der Isar Securitys. Die schauen aber in erster Linie mal, ob jemand verbotenerweise grillt oder sonst einen Schabernack treibt. Am besten ist, wenn ihr euch gleich gut stellt mit den Männern in den roten Polohemden, denn dann drücken sie auch mal ein Auge zu, wenn ihr die Musik doch ein bisschen lauter aufdreht.
Ehrlicher Tipp: Die Herren sind recht gesprächig, also nur nicht ungeduldig werden.

7. Sucht euch einen Freund mit Gitarre

© Doreen Enders

Wo wir beim Thema wären. Das Rauschen der Isar ist zwar meditativ und tiefgründige Gespräche auch ganz nett, aber ohne so ein bisschen Hintergrundbeschallung macht's nicht so richtig Fun. Wie gut, dass die Technik so weit fortgeschritten ist, dass es tragbare Lautsprecher gibt, die noch dazu auch wasserabweisend sind – falls das Bier umkippt.
Ehrlicher Tipp: Holt euch ein Aux-Kabel, weil Bluetooth ist zwar schön und gut, aber zieht auch reichlich Akku. Oder sucht euch gleich einen Freund mit Gitarre.

8. Nehmt euch ein Beispiel an MacGyver

© Nina Vogl

Ich sags euch, egal, wie gut man vorbereitet ist: Irgendwas fehlt immer. Auf so Sachen wie Servietten kann man zur Not verzichten und wenns sein muss, spaltet man die Melone mit einem spitzen Stein, aber Weinflasche aufmachen ohne Korkenzieher? Gar nicht cool. Wenn ihr also nicht MacGyver seid, denkt dran, ein Taschenmesser einzupacken – denn dann könnt ihr mindestens fünf andere Sachen vergessen.
Ehrlicher Tipp: Falls ihr euch einen Leatherman besorgt, solltet ihr euch vorher genau anschauen, wie ihr das Teil wieder zusammenklappt – oder holt euch Wein mit Drehverschluss!

9. Lasst euch ein Licht aufgehen

© Cornelius Hölz

Richtig romantisch wird das Picknick ja erst, wenn die Dunkelheit so langsam anbricht. Perfekte Lichtquellen sind Kerzen in den bereits geleerten Weinflaschen oder Teelichter, die ihr einfach in Butterbrottüten stellt.
Ehrlicher Tipp: Geilerweise fühlen sich auch Mücken besonders wohl an einem lauen Sommerabend. Wenn ihr nicht nach Mückenspray riechen wollt, dann holt euch Räucherspiralen. Die riechen nicht schlecht und halten euch das Ungeziefer vom Hals.

10. Pipi? Seid kreativ!

Okay, das wäre der wohl ehrlichste Tipp, wenn wir da einen besonders guten Tipp hätten. Denn die Pipi-Situation an der Isar ist und bleibt prekär. Büsche gibt es zwar, aber das denken sich natürlich auch die tausend Hunde und anderen Menschen.
Ganz ehrlicher Tipp: Geht einfach eine Runde baden, auch wenn das Wasser meistens nur bis zum Knie geht und achtet darauf, dass flussabwärts niemand in der Nähe steht.

11. Hinterlasst keine Spuren

© Nina Vogl

Auch das schönste Picknick geht zu Ende und frei nach der Goldenen Regel "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu." sagen wir: Räumt euren Scheiß weg! Das kann so schwer nicht sein.
Ehrlicher Tipp: Ihr habt's hingeschleppt, also könnt ihr es auch wieder mitnehmen. Außerdem wird euch der eine oder andere Pfandsammler bestimmt unter die Arme greifen!

Cool, jetzt steht einem gelungenen Picknick-Tag nichts mehr im Weg. Wenn ihr noch mehr hilfreiche Tipps rund um Picknick, Grillen, Campen und Co. sucht, dann hilft euch dieser Klick vielleicht weiter!

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