Der Hype ist real: Mustafas Gemüse Kebap kommt nach München

© Mustafas Gemüse Kebap

Wie lange würdet ihr anstehen für einen Döner? Zehn Minuten? Ziemlich sicher. Zwei Stunden? Ziemlich sicher nicht. So gut, kann der gar nicht sein. Und trotzdem ist das Alltag bei der wohl bekanntesten und gehyptesten Dönerbude Berlins: Mustafas Gemüse Kebap. Fünfzig Meter lange Schlangen waren und sind da keine Seltenheit, obwohl man in Berlin ja gar nicht lange nach einem Döner suchen muss.

Bei uns muss man das auch nicht unbedingt. Wonach man aber wirklich lange suchen muss, ist ein guter Döner. Da herrscht in München leider Brachland. Ich habe bis heute keinen Dönerladen meines Vertrauens – zumindest keinen, der sich in unmittelbarer Nähe zu meinem Zuhause befindet. Das ist belastend, das ist traurig, das ist mir peinlich. Was ist eine Weltstadt schon ohne Dönerkultur?

Stimmen die Gerüch(t)e?

Und so muss wohl erst jemand – genauer gesagt Mustafa – von Berlin nach München kommen, um den Dönerspieß herumzudrehen und die bayerische Landeshauptstadt mit Kult-Kebap zu versorgen. Ob das gut geht, wissen wir frühestens Anfang August, wenn die ersten gefüllten Weißbrote über die Theke gehen. Gespannt sind wir nicht auf den Geschmack, sondern auch den Preis. Wir wären da definitiv für Berliner Preispolitik!

Übrigens: Die Behauptung, Mustafa sei der erste Berliner, der nach München geht, stimmt natürlich nicht. Der gelbe Mit Vergnügen Luftballon hat sich schon viel früher auf den Weg gemacht. Vielleicht ein gutes Omen.

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