11 Restaurants, in denen du authentisch asiatisch essen kannst

Asiatisch essen kann man in München überall. Aber wo gibt es das beste Pad Thai, die leckerste chinesische Küche oder das authentischste vietnamesische Streetfood? Wir haben uns selbst durch München probiert und Freunde gefragt, die gerne asiatisch essen gehen. Herausgekommen sind diese elf Adressen, die ihr euch sofort ausdrucken und übers Bett hängen könnt. Wir verraten hier unsere absoluten Geheimtipps für japanische, vietnamesische, thailändische, koreanische und chinesische Küche. Viel Vergnügen!

1
Pad Thai

© Pixabay | sharonang Das beste Pad Thai der Stadt bei Krua Thai essen

Egal, wen man fragt: das beste Pad Thai der Stadt gibt's einfach bei Krua Thai am Hauptbahnhof. Der kleine Imbiss ist weder sonderlich schön, noch ist der Service besonders freundlich, aber das Essen lässt einen einfach immer und imm wieder gekommen. Der leckerste thailändische Laden der Stadt lockt auch viele Thais an, denn neben der Standardkarte gibt es auch eine thailändische, auf der ihr zwar nichts versteht, aber immerhin auf die Bilder zeigen könnt. Natürlich hat der Imbiss noch mehr zu bieten als nur ein super Gericht. Richtig lecker ist auch das Laab von der Ente, dem Schwein oder Huhn, der doppelt gebratene Schweinebauch oder der Papayasalat, aber Vorsicht: Scharf heißt hier wirklich scharf!

2
Mai Garten

© Mai Garten Das beste chinesische Essen der Stadt im Mai Garten bestellen

Unbedingt reservieren müsst ihr in dem vielleicht kleinsten, aber sicherlich leckersten Chinesen der Stadt: Der Mai Garten in der Au hat sich herumgesprochen. Hier isst man nicht nur für kleines Geld (Abendaufpreis nur einen Euro!), sondern auch so wahnsinnig gut. Bestellen solltet ihr die Teigtaschen (spannend sind die mit Garnelen, Hackfleisch und chinesischem Bärlauch), die knusprige Ente mit Gemüse (diese Soße!!!) und natürlich den doppelt gebratenen Schweinebauch. Ganz große Empfehlung für alle Veggies: Aubergine nach Sichuan-Art in leichtscharfer Soße. Wahnsinn!

Aktuelle Info:
Der Mai Garten in der Ohlmüllerstraße hat zu den gewohnten Uhrzeiten für euch geöffnet und ihr könnt alle Speisen einfach zum Mitnehmen bestellen. Die Filiale in der Buttermelcherstraße bleibt leider geschlossen.

  • Mai Garten
  • Ohlmüllerstraße 24, 81541 München
  • Montag – Freitag: 11.30–15.00 & 17.00–21.00 Uhr, Samstag: 17.00–21.00 Uhr
  • Fleischgerichte ab 6,50 Euro, vegetarische Gerichte ab 3,50 Euro, Suppe ab 1,50 Euro, Abendaufpreis +1 Euro
  • Mehr Info
3
Zum Koreaner

© Zum Koreaner Auf in Teig gebackene Hähnchenbrust beim Koreaner vorbeischauen

Nicht nur für Studenten! Der Koreaner im Univiertel besticht vielleicht nicht gerade mit hipper Einrichtung, dafür aber mit dem leckersten Essen, das man für dieses kleine Geld bekommen kann. Das Fleisch kommt aus dem Chiemgau, alles wird frisch in der offenen Küche zubereitet. Unsere Empfehlung: Gericht Nummer vier, die in Teig gebackene Hähnchenbrust, viele schwören hier auf den Schweinebauch. Und Vegetarier kommen auch nicht zu kurz – fast alle Gerichte können wahlweise mit oder ohne Fleisch bestellt werden. Super für den verkaterten Sonntagabend, an dem man nicht fit genug fürs Restaurant ist.

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Takumi Gabelsbergerstraße

© Nina Vogl Die leckersten Ramen im Takumi bestellen

Wenn es um richtig gute Ramen geht, gibt es eine Adresse, die man in München als erstes ansteuern sollte: das Takumi. Klassischerweise gibt es im Haupthaus die Suppe hauptsächlich mit Schweine- und Rindfleischbrühe. Die Karte hat einiges zu bieten, auch wenn die vegetarische Auswahl überschaubar ist. Man hat hier wirklich die Qual der Wahl, aber wir können euch beruhigen: Egal, für welche Ramen ihr euch entscheidet, es wird immer ein wahrer Gaumenschmaus werden. Ramen zum Reinlegen gibt es seit Anfang des Jahres auch in der Gabelsbergerstraße im zweiten Takumi. Hier kommen dann auch die Vegetarier voll auf ihre Kosten.

5
Japanisches Essen

© Unsplash | Drica Pinotti Frozen Kirin-Bier und Oktopus Bällchen in der J-Bar probieren

Japanisch essen bedeutet nicht immer gleich Sashimi, Maki und Nigiri. Vor allem nicht in der kleinen J-Bar im Schlachthofviertel. Hier wartet authentisch japanische Küche auf euch und ihr solltet die Oktopus-Bällchen, Gyoza, das Shabu Shabu oder den gegrillten Aal probieren. Dazu unbedingt ein Frozen Kirin (japanisches Bier) bestellen, vor allem im Sommer wahnsinnig erfrischend. Der Laden ist winzig, überall findet ihr Deko und auch einige Japaner sitzen an den Tischen. Vegetarier werden hier ebenfalls sehr happy!

6
Khanittha im Werksviertel

© Khanittha Thai-Food zum Reinlegen im Khanittha schlemmen

Wir sind große Thai-Food-Fans und steuern im Werksviertel Mitte, wenn der Magen mal wieder knurrt, zielstrebig das Khanittha an. Der thailändische Imbiss liegt im Haus vom Werk 3 und lockt mittags nicht nur die vielen hungrigen Mäuler aus ihren Büros, sondern gilt im näheren Umkreis auch für viele als Pilgerziel. Das Menü mit Suppe oder Frühlingsrollen für 7,50 Euro ist aber auch wirklich jede Reise wert – die Lunchbox kostet sogar nur 6 Euro. Ein super leckerer Traum! Schließt man beim Kauen die Augen, kann man sich fast vorstellen, in Thailand zu sein.

Aktuelle Info:
Das Khanittha versorgt euch auch weiterhin mit feinem Thaifood, das ihr entweder abholen oder euch liefern lassen könnt. Vorbestellungen könnt ihr telefonisch unter 0176/8091312 machen oder mit der Orda App. Lieferungen funktionieren dank Lieferando oder der tollen Aktion von Hey Minga Tours, die mit ihren Bullis nun auch Lieferungen anbieten! Für aktuelle Infos und Uhrzeiten checkt am besten Facebook oder Instagram.

7
Thai Food

© Unsplash | rawpixel Authentisches thailändisches Streetfood im Manam essen

Wer in der Nähe vom Rosenheimer Platz unterwegs ist und Hunger hat, sollte unbedingt im Manam vorbeischauen. Den minikleinen Laden mit vielleicht zehn Sitzplätzen gibt's schon ziemlich lange. Mittlerweile wurde er mal umgebaut und vergrößert, aber man geht vor allem wegen dem authentischen Essen ins Manam, nicht wegen der Gemütlichkeit oder Freundlichkeit. Zwischen thailändischer Nudelsuppe, Pad Thai und Laab fühlt man sich wie an einem Straßenimbiss in Thailand.

8
Ramen

© Dominique de Marné Schnitzel nach japanischer Art im Ohayou bekommen

Wer seine Ramen und sein Schnitzel wie in Japan essen möchte, der ist im Ohayou in Schwabing-Nord genau richtig. Im familiengeführten Restaurant könnt ihr euch in heimeliger Atmosphäre diverse Ramen schmecken lassen, darunter auch extra scharfe Varianten. Das panierte Schweine-Schnitzel nach japanischer Art findet man in München so gut wie gar nicht, das Ohayou ist der vielleicht einzige Laden. Bester Beweis für die Authentizität des Ladens: Die vielen Japaner, die hier zahlreich und regelmäßig einkehren. Auch die Speisekarte trägt zum Ambiente bei und lädt zum Japanisch lernen ein. Wer schon mal in Japan war, der wird sich an die Kneipen in Tokio oder Osaka erinnert fühlen.

9
Sushi

© Pexels Fantastisch japanisch essen im Haguruma

Gegenüber vom Baader Café versteckt sich der vielleicht beste Japaner im Glockenbachviertel, der allerdings nicht ganz günstig ist. Bei Haguruma kommen neben leckeren Vorspeisen à la Kimuchi und Gomaae fantastisches Sushi, aber auch verschiedene Fleisch- und Fischgerichte auf den Tisch. Wer auf Udon-Nudeln oder japanische Eintöpfe hofft, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Der Laden ist allerdings so gemütlich, klein und beliebt, dass sich reservieren in jedem Fall lohnt.

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Banh Mi & Pho Bo: Vietnamesisches Streetfood im Chi Thu in der Pestalozzistraße

© Inken Bräger Vietnamesisches Streetfood essen im Chi Thu

Im Chi Thu im Glockenbachviertel bekommt man authentisches Essen, wie man es auch auf den Straßen von Saigon finden könnte. Cindy Tran ist die Geschäftsführerin im Chi Thu, ihre Familie betreibt außerdem noch diverse andere vietnamesische Restaurants, doch seit Jahren war es ein Herzenswunsch von Cindys Mutter einen Banh Mi-Laden in München zu eröffnen. Genau so einen, wie ihn ihre Familie bis zum Ausbruch des Vietnamkriegs in Saigon hatte. Neben Banh Mi gibt es hier mit Kräutern, Sprossen, Salat und Fleisch oder Tofu vollgepackte Reisnudelschalen, Pho Suppen, Sommerrollen oder Dumplings. Und nicht nur das Essen stimmt hier – auch die Deko: Man kann auf den typischen bunten Plastikhockern sitzen, dabei auf Vogelkäfige und einen Garküchenwagen schauen und am Pandanblatttee nippen.

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© Unsplash | yvonne lee harijanto Chinesisches Sharing in der Sichuan Küche

In der Sichuan Küche am Hohenzollernplatz heißt es Teilen! Der Laden mit seinen großen Tischen ist vor allem für Freundes- oder Kollegengruppen perfekt – und dann wird alles bestellt, was euch auf der Karte gefällt. Natürlich gibt's alle bekannten Klassiker wie Hühnerfleisch, Ente, doppelt gebratenten Schweinebauch, Nudelsuppen & Co. Für Expertimentierfreudige stehen aber auch Kaninchen, Rinderkutteln, Schweineleber und andere Innereien nach Sichuan Art zur Wahl. Manche Gerichte werden direkt in der heißen, großen Wok-Schale an den Tisch gebracht. Das Essen ist nicht ganz billig, aber dafür wahnsinnig lecker! Neues ausprobieren lohnt sich hier.

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