089 – 8 Fragen, 9 Antworten mit Kimswim

© Laila Bierling

Euni Kim lebt seit mittlerweile fünf Jahren in der Maxvorstadt – tagsüber als Jura-Studentin in Examensvorbereitung und bei Einbruch der Nacht hinter den Turntables unter ihrem Künstlernamen Kimswim. Wow! Das Auflegen hat sie sich Mithilfe von YouTube und Handbüchern erst Anfang des Jahres selbst beigebracht und obwohl sie noch nicht lange aktiv ist, steht bereits die erste Veranstaltung in Kooperation mit dem P1 in den Startlöchern: Streicht euch den 10. August 2019 rot im Kalender an und macht euch auf zum Feelin' Housey-Open Air!

Die Woche lässt sie sonst gerne in der Schnellen Liebe ausklingen – unter altbekannten Gesichtern mit einer Mango-Schorle in der Hand werden oft spontan weitere Pläne für den Abend geschmiedet. Am meisten vergnügt sie aber natürlich das Auflegen, bei dem sie selbst die Meute zum Tanzen animieren kann. Die Verantwortung darüber zu tragen, dass die Menschen ihre Sorgen für ein paar Stunden hinter sich lassen, ist für Kimswim das größte und schönste Privileg. Auch sie vergisst dann den Alltag und alles Negative, was sich unter der Woche angestaut hat. 

1. Das Schönste, das ein Türsteher in München einmal zu dir gesagt hat?

„Und wann gehen wir zusammen tanzen?“

2. Von wo nach wo ging deine teuerste Taxifahrt?

Witzigerweise fahre ich so gut wie nie mit dem Taxi in München herum. Da ich keinen Alkohol trinke, fahre ich mich immer selbst mit einem Car2Go nach Hause. Ich könnte euch meine billigste Fahrt verraten: 1,30 Euro.

3. Was wirst du in München nie verstehen?

Die bescheidene Subkultur. Hochkultur kann München, dafür liebe und schätze ich diese Stadt auch. Aber an der Subkultur hapert es, obwohl die Stadt sicherlich die finanziellen Mittel, sowie auch ausreichend kreative Köpfe für die Umsetzung hätte. Nicht nur in Berlin lungern ideenreiche Freigeister herum. Man müsste hier nur genügend Raum zum Ausleben schaffen.

4. Wann und wo hast du zuletzt jemanden Bekanntes getroffen?

Anfang des Jahres: Mats Hummels bei einem Rave am Stachus.

5. Wo kennst du den Kellner mit Namen und was bestellst du beim ihm?

Beim Asiaten „Zitronengras“ auf der Augustenstraße. Ich bin bestimmt mindestens ein- bis zweimal die Woche dort und esse eigentlich immer dasselbe: B2 (Bun Bo Xao) oder die Nummer 45 (Ente Thai Curry).

6. Wohin flüchtest du, wenn Wiesn ist?

Zu meinen Eltern nach Mülheim an der Ruhr – da kann ich komplett abschalten und bekomme nichts vom Wiesn-Trubel mit.

7. Der schönste bayerische Fluch?

„Der ganze Bua a Depp!“ 

8. Dein letztes Handybild von der Isar?

Isarbild
© privat

9. …

Fuck nudes, send beats!

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