11 tolle Neuentdeckungen, die wir im Juli gemacht haben

Der Juli war wirklich heiß und deswegen haben wir die meiste Zeit auch mit dem Kopf im Kühlschrank verbracht! Manchmal sind wir dann doch rausgegangen, denn es gibt ja immer etwas zu entdecken in München. Jeden Tag sprießt hier etwas Neues aus dem Boden.

Und selbst, wenn es nichts Neues ist, gibt es selbst für uns immer noch so viel, das wir noch gar nicht kennen (Schande über unser Haupt). Was wir im Juli so auf unserem Weg durch die heißen Münchner Gassen gefunden und natürlich direkt getestet haben, haben wir hier für euch zusammengefasst!

1

© Katharina März Bei Che Bordello den Flair der Maxvorstadt aufsaugen und dabei Pinsas essen

Aus Ciao Ragazzi wurde auf einmal Che Bordello und wir haben die neue Location mit dem zweideutigen Namen mal ausprobiert. Mit einem Bordell hat es aber wirklich nichts zu tun, wie auch der große, leuchtende Schriftzug im cool eingerichteten Laden signalisiert. Im Che Bordelle erwarten euch also knusprige Pinsas, die alle nach berühmten Persönlichkeiten benannt sind. Wir konnten die Finger nicht von Sophia Loren und Flavio Briatore lassen. Die Karte bietet aber auch fancy Vorspeisen wie Quattro Amici, einen italienischer Reisball (Arancini), der unsere Zuneigung für Frittiertes komplett erfüllt hat. Und dabei noch vegan ist. Probieren müsst ihr auch unbedingt die (anti)alkoholischen Drinks, die euren Abend in der Maxvorstadt unvergesslich machen.⁠

2
Plantologie

© Katharina März Bei Plantologie außergewöhnliche Pflanzen shoppen

Pflanzenfreund*innen aufgepasst. Die Jungs von Plantologie haben endlich einen eigenen Store in der Türkenstraße eröffnet. Es wurde aber auch Zeit. Nun können nach Lust und Laune Zimmerpflanzen shoppen und unser Zuhause in eine kleine grüne Oase verwandeln. Die Pflanzen schauen nicht nur ungewöhnlich frech aus, auch ihre Namen, wie Philodendron Gloriosum, Monster Deliciosa Variegata oder Pastazanum klingen wie Zaubersprüche aus einem botanischen Land. Aber schaut am besten selbst vorbei und verwöhnt euren grünen Daumen.

3

© Katharina März Sich über feine Küche im Herzen von Schwabing im Oskar freuen

Wenn ihr euren Abend ruhig im Herzen von Schwabing ausklingen lassen wollt, seid ihr bei Oskar genau richtig. Marko, der ehemalige Besitzer vom „Zum goldenen Kalb“, hat aus dem alten Le Sud ein wirklich schönes Restaurant mit einem schnuckeligen Wirtsgarten gezaubert. Und nicht nur optisch überzeugt das Oskar. Die alpenländische und mediterrane Küche bietet für jeden Gusto etwas und stillt euren Hunger nach feinstem Genuss. Jeden Tag wartet eine neue Karte auf euch, die mit saisonalen und kreativen Speisen punktet. Gelbes Gazpacho, Stracciatella oder der feine Saibling, der direkt vor den eigenen Augen filetiert wird. Frische Produkte sind Marko sehr wichtig. Und wenn der Gast nach Mayonnaise fragt, wird diese lieber selbst gemacht, als irgendwo gekauft.

4
Lewinsky

© Katharina März Sich im Weingarten vom Levinsky nach Tel Aviv sehnen

Das Lewinsky ist nach dem Levinsky Café in Tel Aviv benannt. Da liegt es wohl nahe, dass uns hier israelische Küche und ganz viel Gastfreundschaft erwarten. Schon beim Betreten fühlt es sich nach Wohnzimmer an. Das liegt zum einen an den gelben Wänden (eine Farbe ganz nach unserem Geschmack), aber auch die Fotos vom letzten Tel Aviv Urlaub und die gemütliche Einrichtung wirken sehr einladend. Die Speisekarte hat uns auch begeistert: Sabich, Falafel, Hummus und neu kreierte Mezze, die man sich super teilen kann. Das Essen ist mindestens genauso farbenfroh wie die Tischdecke und zudem noch super gesund. Unser absoluter Geheimtipp ist übrigens der efeubewachsene Weingarten im Hinterhof. Da kann man so schön die Seele baumeln lassen, der israelischen Musik lauschen und auf laue Sommerabende anstoßen.

5
Dapkies

© Dapkies Keksteig im Dapkies löffeln und süße Cookies knabbern

Endlich gibt es einen Laden für Keksteig in München. Dapkies im Glockenbach hat eure zuckrigen Wünsche erhört. Wenn ihr  den cuten rosa Laden betretet, sticht euch zuerst die knallige Leuchtschrift „Just dought it“ ins Auge und genau das solltet ihr hier auch tun. Ihr könnt zwischen Small, Medium und Large wählen und euch dann durch die Welt des Keksteigs schlemmen. Caramel Dough, Dark Dough und Lotus Dream harmonieren für uns perfekt. Um das Ganze noch ein wenig cuter zu machen, kann man verschiedene Toppings wie Schokobons, Oreos und anderen Süßkram wählen. Wer doch lieber einen klassischen Cookie genießen mag, sollte den Classic Walnut oder Peanutbutter Lover wählen. Der Teig ist durchzogen mit dicken Schokoladenstücken und ganzen Nüssen. Innen sind die Kekse teigig-matschig und außen schön knusprig. Herrlich. Und vegane Optionen gibt es im Dapkies auch. Zuckerschock willkommen!

6

© Brigitte Buck Dolce Vita unter Palmen im TIVO genießen

"Dolce far niente" steht auf Italienisch für "das süße Nichtstun". Im TIVO wird dieses Lebensgefühl Realität. Sie formt sich zu eisgekühlten Drinks unter blau-weiß gestreiften Sonnenschirmen, zu einer pastellfarbenen Gartenlaube und zu glühenden Tennisbällen, die in der Sommersonne auf das orangerote Spielfeld prallen. Essenstechnisch konzentriert sich das TIVO auf frische, aber simple mediterrane Küche und so findet ihr auf der Karte unter anderem französische Moules Frites (Miesmuscheln in Gemüsesud mit Pommes), peruanisches Ceviche, sommerliche Salate mit Erdbeeren und Avocado, leckeres Gazpacho und das klassische Club-Sandwich. Drinnen genießt ihr den Gaumenschmaus unter bunten Lampen auf samtrosa Sofas – draußen gönnt ihr euch Aperitif und Ambiente.

7

© 3Mills Räder gucken und Kaffee trinken im 3 Mills

Entlang des Isar-Highways liegt sie, die neue Oase für all die leidenschaftlichen Fahrradfahrer*innen Münchens: Das 3 Mills ist ein Ort zum Zusammenkommen, Räder anschauen, sein Eigen reparieren lassen oder einfach nur um den obligatorischen Espresso vor der nächsten Tour zu schlürfen. Rad-Enthusiast*innen und Kaffeeliebhaber*innen werden hier gleichermaßen bedient, ob mit leckerem Speciality Kaffee oder dem nötigen Wissen rund um Rad und Routen.

8
Village Cafe

© Katharina März Den Trubel der Stadt im Village Café beobachten

Kennt ihr diese niedlichen Cafés in italienischen Großstädten? Draußen herrscht der Trubel der Stadt und drinnen wartet ein gemütlicher Ort auf euch, wo sich die Nachbarschaft auf einen morgendlichen Espresso trifft. Genau dieses Italian-City-Feeling spüren wir, wenn wir uns durch die Frühstückskarte des Village Café schlemmen. Von klassischen Cornetti, Foccacio belegt mit Feigenmus bis hin zu italienisch angehauchtem Avocadobrot mit Spiegelei, könnt ihr euch munter durch die Karte futtern. Und als Getränk darf der Espresso natürlich nicht fehlen. Wer es ein wenig fancier mag, kann gern zum eiskalten Frappé greifen. Ach, und bitte probiert die Pancakes mit Pistaziencreme. Die haben uns wirklich um den Finger gewickelt. ⁠Natürlich gibt es auch Aperol Spritz, Negroni und Co., um sich wirklich wie in Italien zu fühlen.

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© Katharina März Im Zweimal Store Klamotten und Pflanzen shoppen und sich die Haare schön machen lassen

Euch wird bei dem Gedanken an Styling, Mode und Pflanzen ganz warm ums Herz? Aber ihr habt keine Lust, in drei verschiedene Läden zu dackeln? Dann ist der Zweimal Store in Haidhausen⁠ ⁠perfekt für euch. Wir haben die beiden coolen Typen Jules und Emil besucht und waren ganz hin und weg von ihrer besonderen Idee. Aus zwei Konzepten und zwei Herzen ist der wunderschöne Concept Store entstanden. Dank Emil findet ihr hier reichlich Pflanzen und tolle Mode zum Shoppen. Wer die Haare schön haben will, der wendet sich an Jules und verlässt den Laden mit einer glänzenden Mähne. Ein wirklich einmaligen Konzept. Da wussten wir gar nicht mehr, was wir zuerst wollen: schöne Haare, coole Pflanzen oder doch ein neues Outfit? ⁠ ⁠

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© Brigitte Buck Die Aussicht auf die Isar genießen in der Frau im Mond Bar

Wenn uns etwas in München noch ein bisschen fehlt, dann sind es richtig schöne Dachterrassen. Solche, auf denen wir gut frühstücken und den Tag bei einer Tasse Kaffe mit zusätzlicher Hammeraussicht starten können – aber auch solche, auf denen wir gediegen den Abend mit rosaroten Sommergetränken und rosaroten Sonnenuntergängen starten können. ⁠Beides bekommt ihr in der Frau im Mond Bar auf der Dachterrasse des Deutschen Museums. Die Speisekarte verwöhnt euch mit in Ingwer eingelegten Radieschen zur Vorspeise, mit Katsu Sando vom Rind für den großen Hunger und himmlischem Passionsfrucht Soufflé mit Popcorn-Eis für die Zuckermäulchen. ⁠Abends solltet ihr hier dringend reservieren, mittags und morgens sieht das Ganze sehr entspannt aus. Viel Spaß beim auf die Isar gucken! ⁠

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© Ramona Dinauer Feines Sortiment und gesundes Mittagessen im Lono Vegan Deli

Über einen Regenbogen stieg er hinab auf die Erde, um Frieden zu verkünden – so erzählt die hawaiianische Religion von dem Fruchtbarkeitsgott Lono. Genauso friedlich und fit fühlen wir uns, nachdem wir im Lono vegan deli im Westend Mittag gegessen haben. Seit Dezember 2021 betreibt ein herzliches Mutter-Tochter-Duo den kleinen veganen Supermarkt, in dem ihr an einer zweiten Theke auch bekocht werdet. Unter anderem mit frischen Bowls, herrlichen Süßkartoffel-Falafel, bunten Wraps und Currys. Morgens oder zwischendurch könnt ihr hier fluffige vegane Zimtschnecken naschen, frisch gepresste Säfte schlürfen und im Hafermilchschaum rühren. Der Supermarkt führt neben Bio-Obst und Gemüse auch vegane Wurst- und Käsevariationen, die es (selbst in veganen Läden) nur selten gibt. Einfach ein ganz besonderer Laden in der Kazmairstraße.

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