11 Orte in München, an denen du dich abkühlen kannst

Der Sommer ist endlich in der Stadt. Und ja, es gibt tolle Seen, Flüsse und Bergweiher um München herum – was aber, wenn man an einem verkaterten Sonntag mal einfach nur faul sein will? Dann heißt es: Abkühlen in der Stadt. Bei den vielen, schönen Freibädern, der Isar und dem Eisbach ja kein Problem.

Obacht: Aufgrund von Corona wechseln die Öffnungszeiten gerade häufig, schaut vorher am besten auf den jeweiligen Websites und Social Media Kanälen nach. Und eh klar: Maske nicht vergessen & Abstand halten. Merci!

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© Milena Heisserer Im Naturschwimmbecken baden im Maria Einsiedel Freibad

Zugegeben, es ist immer ein kleiner Weg zum Maria Einsiedel, wenn man nicht gerade in Sendling wohnt – aber der lohnt sich. Das schönste Freibad Münchens besticht durch: bunte Wimpel-Ketten, die Naturschwimmbecken, die biologisch und ganz ohne Chlor gereinigt werden und einem saukalten Isar-Kanal, der quer durchs Freibad verläuft. Alleine der Radlweg durch die Isarauen und Waldstücke lässt einen komplett runterkommen. Momentan müsst ihr hier vorab reservieren.

  • Naturbad Maria Einsiedel
  • Zentralländstraße 28, 81379 München
  • Mai bis August: Montag – Donnerstag ab 10.00 Uhr, Freitag bis Sonntag ab 09.00 Uhr | September: Montag bis Donnerstag 10.00–19.00 Uhr, Freitag bis Sonntag 09.00–19.00 Uhr
  • 5 Euro | Reservierung notwendig
  • Mehr Info
2
Schyrenbad

© SWM Lesen, liegen und schwimmen im Schyrenbad

Das Schyrenbad ist das einzige Freibad in der Innenstadt – deshalb pilgern hier auch sämtliche Glockenbach-Familien her. Wenn man aber keinen Wert darauf legt, direkt neben dem Becken zu liegen, findet sich auch hier immer noch ein ruhiges Plätzchen. Das Schyri ist zwar nicht ganz so schön wie das Maria Einsiedel, bringt aber alles mit, was ein Freibad so mitbringen sollte – kühles Radler, Pommes und Abendsonne. Tipp: Wer nicht anstehen will, holt sich eine dieser SWM-Schwimmkarten. Bisschen spießig, aber immer noch cooler als eine Stunde in der Schlange zu warten. Zur Zeit ist für den Besuch eine vorherige Online-Reservierung notwendig. Einfach hier klicken und anmelden!

3
Spielplatz Rosengarten

© Kimapa Im Bach vom Rosengarten plantschen

Im Rosengarten ist auch an schönen Sommertagen nie so viel los wie an der Isar. Wer es also etwas ruhiger mag, verzieht sich in den schönen Park zwischen Schyrenbad und Giesinger Eisenbahnbrücke. Im Bach plantschen zwar vor allem Kinder, an heißen Tagen kann man aber auch mal mitmachen – tiefer ist es hier sowieso nicht.

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Seen

© Purista Schäfer Drei Seen auf einer Radltour abhaken & sich ordentlich abkühlen

Ihr wollt auf eurer Radltour nicht nur gemütlich von A nach B strampeln, sondern auch richtig was abhaken? Gut, dann schwingt euch aufs Radl und nichts wie ab Richtung Feldmoching. Auf dem Weg durch die Stadt könnt ihr gleich auf drei Seen freuen: Den Lerchenauer See, den Fasaneriesee und den Feldmochinger See. Das beste daran ist natürlich, dass ihr euch regelmäßig abkühlen könnt! Es geht doch nichts über eine Runde Seenhopping.

5

© Munich Z Sich im Eisbach treiben lassen

Das Beste, was man an einem Sommertag in München machen kann: Eisbach. Der lockt an heißen Tagen nicht nur mit seinen (sehr) kühlen Temperaturen, sondern auch mit der tollen Strömung. Dank der kann man sich nämlich quer durch den Englischen Garten treiben lassen, in Badehose zurücklaufen (Profis nehmen den Bus oder die Straßenbahn, dann ist es aber nicht mehr kostenlos) – und dann das Ganze wieder von vorne.

6
stachusbrunnen

© Pixabay | Tutorix Durch den Stachus-Brunnen rennen

Wer kennt ihn nicht – den Brunnen am Stachus? Im Sommer sieht man immer einmal wieder Kinder durch die Wasserfontänen laufen. Nur Mut, ein Mal sollte jeder Münchner durch den Brunnen gesprungen sein. Muss ja nicht gleich nackig sein. Nachts ist er übrigens auch noch beleuchtet, da macht das Abkühlen doch gleich doppelt Spaß.

7
Isar

© Anja Schauberger Nach Feierabend noch zum Flaucher radeln

Ja, kein Geheimtipp, aber eben immer wieder aufs Neue wunderschön. Hin kommt man entweder mit der U3 bis zum Tierpark oder ganz bequem mit dem Radl (von der Reichenbachbrücke gerade mal zehn Minuten). Und obwohl tausend Mal gesehen und an manchen Tagen tausend Leute da, findet man immer wieder ein kuscheliges, unentdecktes Plätzchen – wer Glück hat sogar mit Sand unter den Füßen.

8
München Frühling Isar

© Anja Schauberger Planschen an der Reichenbach- und Wittelsbacherbrücke

Zwischen diesen beiden Brücken kühlt sich halb München ab und das aus gutem Grund: Der Blick auf die Maximilianskirche, schattenspendende Bäume und natürlich die grandiosen Stufen. Dank denen können auch diejenigen plantschen gehen, die Bikini und Badehose zuhause vergessen haben. Wer mutig ist, steigt bei der Bahnbrücke ins Wasser und lässt sich bis hinter die Reichenbachbrücke treiben – danach ist man auf jeden Fall erfrischt.

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© SWM Baden und Beachvolleyball spielen im Prinzregenten Freibad

Perfekt für alle Haidhausener, Bogenhausener und die, die mal etwas anderes als die Isar sehen wollen. Das Prinzregentenbad bietet neben dem typischen Freibadspaß wie Becken, Pommes und Rutsche einen Beachvolleyballplatz und eine Sandfläche, auf der man sich, wenn man die Augen zumacht, fast wie im Urlaub fühlt.

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© SWM Bahnen schwimmen im Ungererbad

Das Ungerer ist perfekt für alle Schwabinger, Nord-Münchner und die, denen der Englische Garten zu voll ist. Das Freibad ist riesig, hier entdeckt man gefühlt immer wieder ein neues Becken. Und wie oben schon geschrieben: Wer eine spießige SWM-Schwimmkarte hat, muss niemals anstehen. Schon eher cool.

11

Wein trinken, sonnen und abkühlen am Wittelsbacherbrunnen

Der vielleicht meistfotografierteste Brunnen Münchens: Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz. Vor allem abends steigt er an Beliebtheit – hier kann abends ziemlich gut vorm beleuchteten Wasserfall sitzen und ein Glas Wein trinken. Noch viel cooler: Am Tag reinspringen. Macht sicherlich nicht nur den vorbeikommenden Autofahrern Spaß.

Titelbild: © Munich Z

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