11 schöne Cafés im Westend

Schöne Cafés im Westend – dieses Thema wollten wir schon lange mal angehen, nur ganze elf Stück waren in diesem kleinen Viertel ums Verrecken nicht zusammenzubekommen. Bis jetzt! Denn mit der Neueröffnung vom Café Colombo und der Neuentdeckung La Vokue haben wir endlich genug richtig gute und auch schöne Adressen zusammen, in denen ihr leckeren Kaffee und hausgemachten Kuchen, wechselnde Mittagsgerichte oder auch einfach nur warme Kleinigkeiten auf die Hand bekommt. Auf ins Westend und alle ausprobieren!

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cafe marais westend

© Robert Köhler Im Café Marais in die Vergangenheit abtauchen

Man nehme ein kleines Textilkaufhaus aus den 1920er-Jahren, verwandele die Schaufenster in gemütliche Sitzecken und garniere das Ganze mit dem Namen eines Künstlerviertels in Paris. Wer sich an dieses Rezept hält, wird das perfekte Kaffeehaus kreieren. Im Café Marais haben sie das geschafft. Hier taucht ihr in die Vergangenheit ab, sucht euch Kuchen in einer antiken Glasvitrine aus, schlürft Kaffee auf Stühlen, die an einen Antiquitätenladen erinnern. Und wie es sich für ein altes Kaufhaus gehört, könnt ihr im Marais auch einkaufen – unter anderem Schmuck, Handtaschen, Tücher und Geschirr.

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Lohner und Grobitsch Westend

© Robert Köhler Pancakes frühstücken im Lohner & Grobitsch

Über die Theke von Alexander Grobitsch ist so ziemlich alles gegangen – von der Milch bis zur Zahnpasta. Auf dem großen Schwarzweiß-Foto an der Wand könnt ihr den Spirit des alten Eckladens noch erahnen. Allerdings kommt das Café von Kerstin Lohner alles andere als im Flair eines angestaubten Tante-Emma-Ladens daher: Die Decken sind hoch, die Wände weiß, die Fenster riesig. Euch entgeht also wirklich nichts von dem, was draußen auf der Straße passiert. Das Beste: Direkt gegenüber liegt der Georg-Freundorfer-Platz, der fast schon ein Park ist. Also: Kommt zum Frühstück hierher, bestellt euch Müsli und Pancakes, genießt den Blick ins Grüne. Und versucht herauszufinden, warum manche Stühle hier Namen haben.

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Cafe Bar Josefa Westend München

© Josefa Mittag essen und Cocktails trinken im Josefa

Von allem ein bisschen, alles ein bisschen anders. Okay, das hilft euch noch nicht wirklich weiter. Das Josefa ist ein Ort, an dem ihr täglich wechselnde Mittagsgerichte bekommt – zum Beispiel iranischen Reissalat oder ecuadorianisches Huhn. Selbst gemachten Kuchen gibt es, Hummus, Cocktails und heißen Apfelsaft mit Zimt. Das alles zu fairen Preisen. Gemütlich ist es auch noch, zumindest wenn ihr es modern-kantig mögt. Bei schönem Wetter gibt es draußen ein paar Plätze, die auch abends noch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen.

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© Das neue Kubitscheck Kuchen naschen im Neuen Kubitscheck

Normal ist das nicht hier. Zum Glück. Das Neue Kubitscheck lebt von den ungewöhnlichen Ideen seines Besitzers. Wer hier eine Torte bestellt, kriegt ein Kunstwerk. Das Motto der Konditorei: Fuck the Backmischung. Im dazugehörigen Café gibt es Kuchen und Torten, für die man die Konditoren knutschen möchte. Im Sommer könnt ihr es euch auf den pinken Stühlen vor dem Café gemütlich machen. Drinnen haben Designer mitgeholfen, den Laden einzurichten. Was herausgekommen ist: Lila Wände und weiße Würfel, die von der Decke hängen.

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© Instagram | saravictoriamay Süße Waffeln in der Leckerei

Das Eck an der Sandtnerstraße ist bestimmt nicht das schönste Eck Münchens, doch der kleine Laden sorgt für eine freundliche Atmosphäre. Vor allem Süßliebhaber kommen bei hausgemachten Kuchen, zuckrigen Waffeln und köstlichem Eis auf ihre Kosten. Salzig können sie aber auch und bei der vielleicht herzallerliebsten Bedienung Münchens schmeckt es gleich doppelt gut.

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La Vokue Westend

© La Vokue Mittagessen im wunderschönen La Vokue Geschlossen

Das wunderschöne La Vokue haben wir selbst gerade erst entdeckt, obwohl es das Café schon seit seit 2015 im Westend gibt. Neben hausgemachtem Granola zum Frühstück, leckeren Kuchen und Tartes gibt's hier auch einen täglich wechselnden Mittagstisch, der nicht nur frisch gekocht und saulecker, sondern oft auch vegetarisch oder vegan ist. Fleischesser sind montags beim Burgertag gut aufgehoben. Die restliche Woche finden sich Burritos, Gnochi, Bowls und mehr auf der Karte. Dazu eine hausgemachte Limonade und der Spaziergang durchs Viertel kann weitergehen.

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© Lesembicoffee Sandwiches und Petit Four im Café Colombo

Das Westend wird! Das merkt man auch an Neueröffnungen wie dem Café Colombo in der Anglerstraße. Besitzer Stephan war davor auf Weltreise bringt mit seinem Café einen Mix aus Lateinamerika und Europa in den Münchner Westen: An den Wänden hängen große Landkarten, in der Vitrine liegen mediterrane Sandwiches und feinster Kaffee aus Triest kommt in die Tassen. Das Brot für die Sandwiches kommt von einer kleinen Sendlinger Bäckerei und die feinen Petit Fours werden vom Café Dukatz täglich geliefert. Unbedingt probieren: Das Sandwich mit Gorgonzola, Mascarpone, Feigensenf und frische Trauben!

  • Café Colombo
  • Anglerstraße 25, 80339 München
  • Montag – Freitag: 07.30–19.00 Uhr, Samstag: 08.00–19.00 Uhr, Sonntag: 09.00–14.00 Uhr
  • Petit Four 1,90 Euro, Baguette Sandwiches ab 3,40 Euro, Bircher Müsli 3,50 Euro
  • Mehr Info
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Onofrio's

© Onofrio's Bagels und den besten Kaffee im Onofrio's

Man munkelt, das Onofrio's hätte den besten Kaffee im Viertel! Was allerdings fest steht: Der Laden hat unfassbar gut aussehende und lecker schmeckende Sandwiches, Bagels, Paninis und Foccacias – auch in vegan mit Avocado, gerösteten Paprika und Artischocken. Fleischesser greifen dagegen mittwochs zur Pastrami-Variante, die ist auch über die Grenzen des Westends hinaus bekannt. Der kleine Laden ist hübsch gemacht, aber am besten zum Essen mitnehmen in den Bavariapark geeignet, denn hier gibt's so gut wie keine Sitzmöglichkeiten.

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Mittagessen

© Café Gollier Suppe, Salat und Pasta im Café Gollier

Das Café Gollier hat nicht nur wahnsinnig tolles Frühstück, sondern auch einen richtig feinen Mittagstisch – so gibt es eigentlich immer eine Suppe, eine leckere Pasta und ein Salat-Gericht. Wie die Tagesgerichte wechseln auch die hausgemachten Nachspeisen. Der wunderschöne Laden mit Kupferlampen, dunklem Holzboden und schwarzen Design-Stühlen ist so gemütlich, dass man nach dem Essen auch gerne noch auf Kaffee und Kuchen bleibt.

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Mittagessen

© Heldenspeisen Regionales Mittagessen und Kuchen bei Heldenspeisen

Seit Anfang 2015 betreiben die Schwestern Barbara und Veronika Held ihr kleines Lokal. Eine Perle für die Mittagspause im Westend, über die sich die Mitarbeiter der umliegenden Büros und Läden besonders freuen. Das Steckenpferd hier sind die Salate. Die beiden Schwestern stehen jeden Tag in der Küche und denken sich immer wieder neue Rezepte aus, die sie dann aus regionalen Zutaten zubereiten. Da gibt es dann Ausgefallenes wie Melonen-Feta-Oliven-Salat oder auch Klassisches, wie den bayerischen Breznsalat. Für den Süßhunger danach holt man sich noch eine hausgemachte Tartes und Kuchen.

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Café Mandala

© Café Mandala Vegane zuckerfreie Tartes im Café Mandala

Ein bisschen esoterisch kommt das Café Mandala mit seinem selbst gemachten Schmuck und den Bio-Tees daher, und trotzdem oder genauso deswegen ist es hier nicht nur wahnsinnig gemütlich, auch die Qualität stimmt – vom Cappuccino bis zur hausgemachten veganen Tarte ohne Zucker könnt ihr hier regional und in Bio-Qualität schlemmen. Weiterer Pluspunkt: Die süße Terrasse in den Innenhof, in der man sich fühlt wie im eigenen Garten. Kleine Geschenke (für sich selbst) kann man hier übrigens auch mitnehmen: Naturseifen, Duftkerzen und handgemachte Kleinigkeiten.

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