Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend

© Markus Büttner

Die polnische Küche ist ja prinzipiell in ihrer Außenwahrnehmung als eher fleischlastig und schwer bekannt. Das Land verbindet man im Allgemeinen auch nicht direkt mit großer Farbenfröhlichkeit. Weit gefehlt! Augen und Mund auf! Hier ist das Babuni – Münchens erste Pierogeria.

Ein Sauerstoffzelt der Farben

Dass sich die Polen natürlich auch deutlich leichter ernähren können und mehr Farben als Rot und Weiß kennen, das zeigt das Babuni Café in der Landsberger Straße. Die knallbunte Tapete, die farbigen Tische und das freundliche Personal sind für Polenkenner und Liebhaber dieser Küche ein absolutes Muss. Der Kontrast könnte tatsächlich nicht größer sein. Draußen die graue und laute Landsberger Straße und drinnen diese Oase aus Farb- und Herzlichkeit. Wie ein Sauerstoffzelt der Farben in dieser eher unwirtlichen Umgebung. Instagram-Post garantiert.

Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend
© Markus Büttner
Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend
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Nicht nur die Tapeten, Tische und Servietten versprühen Lebensfreude. Inhaberin Kinga, selbst gebürtige Polin, begrüßt mit einem mitreißenden und herzlichen Empfang jeden Gast und freut sich mit dem Babuni den Landsleuten und Freunden ihrer Küche eine Heimat zu geben. Gerade samstags trifft sich da die Münchner Polen-Community, umarmt sich, ratscht und isst das, was sie bisher so schmerzlich in München vermisst hatten: Hausgemachte Pierogi. Wie daheim. Sozusagen ein kulinarischer Urlaub.

Rare Teigtaschen und alle Hipster-Buzzwords

Die kleinen, gefüllten Teigtaschen kommen mit Sour-Cream und Rohkostsalat und sind mal wirklich eine leckere Abwechslung im Münchner Gastro-Alltag. Auch die süße Variante ist ein Geschmackserlebnis, welches man nicht jeden Tag bekommt. Diese gibt es mit polnischen Wildheidelbeeren und süßem Sauerrahm. Auch Vegetarier und Veganer gehen im Babuni nicht leer aus, denn die meisten Gerichte gibt es eben auch in der fleisch- und tierlosen Variante. Dazu wird das Babuni einem modernen Münchner Café gerecht, denn die Frühstücks-Karte enthält alle Hipster-Buzzwords, die es braucht: Granola, Hirse, Porridge, Müsli.

Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend
© Markus Büttner
Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend
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Wer es dann doch ein bisschen deftiger haben möchte, der darf sich gerne Bigos, das polnische Nationalgericht bestellen. Das Krautgulasch kommt mit Fleisch, Speck und Wurst. Boom! Dreimal Looping, dreimal Woooohooo! Viva Polonia! Wenngleich die Portionen in Münchens erster Pierogeria eigentlich schon sättigend genug sind, kommt man an dem Käsekuchen polnischer Art, nämlich mit Twaróg-Frischkäse, einfach nicht vorbei. Knaller! Smacznego!

Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend
© Markus Büttner
Münchens erstes polnisches Café: Pierogi & Bigos im Babuni im Westend
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Unbedingt probieren // Pierogi und Bigos.

Vegetarisch // Vieles! Zum Beispiel das Frühstück, die Pierogi oder jeden Tag ein veganes Gericht auf der Tageskarte.

Mit wem gehst du hin // Mit dem Arbeitskollegen in der Mittagspause, mit polnischen Freunden an einem Samstag oder auch mal alleine. Geht easy.

Lärmfaktor // Drinnen Villa Kunterbunt und chillig, draußen Landsberger Straße.

Preise // Fünf Pierogi (deftig oder süß) für 7,50 Euro, Frühstück ab 4,90 Euro, Suppe 5,80 Euro, Mittagsgericht ab 7,50 Euro.

Besonderheit des Ladens // Die bunten Tapeten und die polnische Küche!

Babuni Pierogeria & Café | Landsberger Str. 137, 80339 München | Dienstag – Freitag: 09.00–16.00 Uhr, Samstag: 12.00–18.00 Uhr | Mehr Infos

Wir wurden vom Café eingeladen. Das beeinflusst aber nicht unsere ehrliche Meinung.

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