11 kleine Skigebiete rund um München, die einen Besuch wert sind

So bald es sich so richtig schön eingeschneit hat, lautet natürlich die Frage schlechthin: "Wohin zum Skifahren?" Wer auf Nähe steht, auf Gemütlichkeit und überschaubare Preise, der findet in Bayern zig kleine Skigebiete mit besonderem Charme.

Ob für Anfänger*innen oder Freerider*innen, es gibt bei uns ganz ausgezeichnetes Brettl-Material. Für das Skivergnügen müsst ihr meistens nicht mal eine Stunde fahren oder könnt die Pisten auch entspannt ohne Auto erreichen. Lasst die Massen ruhig in die riesigen Ski-Areale pilgern, hier kommen 11 gediegene Gebiete rund um München.

© Hubert Hornsteiner

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Gemütlich rodeln und Ski fahren am Kranzberg

Im Karwendel setzt man auf Gemütlichkeit – und das schätzen die unterschiedlichsten Skifahrer*innen. Familien und alle, die einfach ein wenig Ski fahren wollen, sind am Kranzberg richtig. Hier gibt’s auch eine Skitouren-Route, die sich gerade für Anfänger*innen top eignet. Und nebenan läuft für Rodel- und Wandervergnügen die legendäre Einer-Sesselbahn, die in gelassenen 15 (!) Minuten nach oben schaukelt. Die Karwendelbahn ist ebenfalls eine Legende und das Dammkar bei guten Bedingungen einer der Freeride-Spots schlechthin: sieben Kilometer unpräpariertes Gelände!

Aktiv Arena Kolben Oberammergau
© Aktiv Arena Kolben

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Skitouren auf dem Kolbensattel im Oberammergau

Oberammergau hat die Passionsspiele, Kofelgschroa und in Sachen Skigebiete die Ruhe weg. Der Kolben ist ein super entspannter Skiberg, auf dem auch die Skitourengeher gerne unterwegs sind. Für die Freestyle-Freund*innen wartet auch ein Snowpark für die unterschiedlichsten Skills. Außerdem kann man in der Kolbensattelhütte sehr gut einkehren, wobei sie an den Skitouren-Abenden meist gerammelt voll ist.

Laber Bergbahn Freeride Ski
© Sissi Pärsch

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Urige Gondeln und unpräpariertes Gelände am Laber im Oberammergau

Bleiben wir in Oberammergau und stellen wir uns vor, dass es brutal, brutal viel schneit. Dann ist nämlich der Laber einer der Freeride-Geheimtipps schlechthin. Viele starten dann um 5 Uhr in der Früh gen Hochfügen oder St. Anton. Sollen sie. Was am Laber auf sie warten würde: eine der urigsten Gondeln überhaupt und feinstes unpräpariertes Gelände. An diesem kleinen bayerischen Berge geht es abgeschiedener zu als am Arlberg. Aber nur, wenn die Bedingungen passen. Extra-Goodie: Der Skipass ist gleichzeitig Eintrittskarte für das benachbarte Schwimmbad, das im Winter mit heißem Außenbecken lockt.

Hirschberg Lifte
© Sissi Pärsch

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Mit Blick über den Tegernsee Ski fahren am Hirschberg

Kleiner geht es kaum, aber dafür sind die Hirschberglifte auch gerade bei Familien und Anfänger*innen extrem beliebt. Hier geht's familiär zu. Außerdem hier zu Hause: enorm viele Tourengeher*innen. Man startet hier nämlich auf der Piste und taucht dann relativ schnell ins wunderschöne Abseits ein, hinauf zum Hirschberg mit wunderschönem Tegernsee-Blick. Einkehren kann man oben nicht, dafür aber unten in der total netten Hütte. Tipp: Bei der Heimfahrt in der Naturkäserei TegernseerLand noch mit Käse eindecken.

Brauneck Bergbahnen Ski
© Klaus Knirk

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Skitouren, snowboarden und einkehren in Brauneck

Richtig klein ist das Braunecker Skigebiet natürlich nicht, immerhin gibt es eine Gondel, drei Sessellifte und einige Schlepper. Aber zum Vergleich: Mayrhofen wirbt mit 57 Anlagen... Das Brauneck ist für so viele Münchner*innen der Ski-Hausberg schlechthin, auf dem man einst auf den flachen Pisten das Rutschen lernte und sich dann in immer steileres Gelände vorwagte. Außerdem ist er auch ein Skitouren-Klassiker. Wer mit Aussicht einkehren will, der sollte die paar Meter zum Gipfel hochstapfen und dort im Brauneck-Gipfelhaus speisen.

Spitzing Alpenbahnen Ski
© Hansi Heckmair

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Skivergnügen für jedes Level in Spitzing erleben

Das Skigebiet in Spitzing fällt nicht in die Kategorie "kleinstes Skigebiet Bayerns", aber es ist definitiv unter Münchnern eines der bekannteren Gebiete. Hier kommt jede*r auf seine*ihre Kosten, egal welches Skill-Level man hat. Unter der Woche gibt es dann auch ziemlich viel Platz für weite Schwünge. Mädels kommen am besten mittwochs, denn da zahlen sie nur die Hälfte. Sorry Jungs, aber vielleicht werdet ihr dafür auf einen Kaffee in einer der Hütten eingeladen. Weiterer Pluspunkt: Hier kommt ihr mit der BOB und dem Bus auch gut ohne Auto hin!

Hocheck Bergbahn Ski
© Hocheck Bergbahn

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Abends im Flutlicht fahren am Hausberg Hocheck

Das Hocheck ist ein richtiger Hausberg. Der Lift liegt im Grunde mittendrin in Oberaudorf. Hier hat Sebastian Schweinsteiger das Skifahren gelernt, hier gibt’s Deutschlands längste TÜV geprüfte Rodelbahn und Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag kann man zwischen 18.30 und 21 Uhr im Flutlicht fahren (und rodeln). Das ist wirklich ein ganz besonderes Ereignis und macht immer wieder Spaß.

Ski Jennerbahn Berchtesgadener Land
© Berchtesgadener Land Tourismus

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Tiefschnee fahren und Skitouren gehen an der Jennerbahn am Königssee

Mit einer Gondel, zwei Sesselliften und zwei Schleppern ist der Jenner schon das größte Skigebiet im Berchtesgadener Land. Frei von Rummel, dafür mit viel Natur und abwechslungsreichen Pisten. Die Talabfahrt ist ganz entspannt, wenn genug Schnee liegt. Dann kann man auch hervorragend Tiefschnee fahren und Skitouren gehen sowieso. Und der Königssee - der sich ganz in der Nähe befindet - ist ohnehin immer einen Ausflug wert.

Alpspitzbahn Snowpark
© Florian Jaeger

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Den Freestyle-Spot Alpspitzbahn in Nesselwang entdecken

Das Ostallgäuer Skigebiet ist zugleich sympathisch-beschauliches Familienskigebiet und international bekannter Freestyle-Spot. Das liegt an dem sehr professionellen Snowpark, wo unter anderem auch das Red Bull Event "The Station" ausgetragen wird. Für was Park und Piste ebenfalls bekannt sind: Flutlicht-Fahren. Das geht nämlich täglich von 18 bis 21 Uhr. Und bringt eine Gaudi mit sich.

Bolsterlang Ski Hörnerbahn
© Hörnerbahn

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Ski fahren bei den Hörnerbahnen in Bolsterlang und Ofterschwang

Ja, fahrt ihr nur alle vorbei und weiter hinein Richtung Oberstdorf – das denken sich viele Einheimische und biegen schon in Sonthofen ab zu den Hörnerdörfern. In Bolsterlang gibt es vielleicht nur eine Gondel und zwei Sessellifte, aber durchaus auch ausreichend Pisten- und Abseitsmaterial. Wer will, kann mit dem Skibus ins Nachbardorf Ofterschwang pendeln, wo die Karte ebenfalls gilt – und wo es noch mal ausreichend Pisten-Vergnügen gibt. Immerhin findet in Ofterschwang immer wieder Damen-Weltcup-Rennen statt.

Hochgrat Ski
© Hochgrat

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Naturschnee und Nostalgie am Hochgrat in Oberstaufen erleben

Der Hochgrat im westlichen Allgäu liegt nicht nur im Naturpark Nagelfluhkette, sondern setzt auch ausschließlich auf Naturschnee (und eine coole nostalgische Bahn). Klar, dass er auch als der Spot schlechthin für Freerider*innen (und Tourengeher*innen) gilt. Für traditionelle Pistenskifahrer*innen gibt es noch die nahen Bahnen Imberg und Hündle.

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