11 Orte in und um Schwabing, die du mit dem Obststandl-Didi entdecken kannst

München ist schön, München hat viele tolle Orte, aber eine Stadt lebt nicht nur von ihren äußeren Werten. Viel wichtiger sind doch die Menschen, die eine Stadt gestalten und ihr dadurch den nötigen Charme verleihen. Zum Glück gibt es bei uns nicht nur junge Macher, sondern auch noch einige Münchner Originale, ohne die wir uns die Stadt kaum vorstellen können. Einer davon ist Obststandl Didi, mit dem wir zuletzt bei der diesjährigen Neuauflage der Hacker-Pschorr Spezltouren durch Schwabing und die Maxvorstadt spazieren durften.

Spezltour Hacker Pschorr Didi
© Frank Achim Schmidt
Spezltour Hacker Pschorr Didi
© Frank Achim Schmidt

Tagein tagaus steht der Mann mit dem besten Teint der Stadt an seinem Obststandl an der Universität, vertickt Obst und Gemüse und trägt sein Lebensmotto in die Welt: „Das Leben is a Freid.“ Er ist ein wahres Urgestein und eingefleischter Sechzger-Fan. Kein Wunder, dass er für seine ganz persönliche Spezltour seinen alten Spezl Stefan Schneider eingeladen hat, seines Zeichens Stadionsprecher bei den Löwen – und das seit 25 Jahren.

Mit dabei natürlich jede Menge kühles Hacker-Pschorr Radler, alte Geschichten und lockere Sprüche. Die Anekdoten entspringen dabei einer scheinbar nie versiegenden Quelle und es ist kein Wunder, dass der gebürtige Schwabinger Stefan Schneider die Tour wie folgt zusammen fasst: „Zieht nach Schwabing, es gibt keinen besseren Ort zum Leben.“

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© jmvotography Frisches Obst und Gemüse kaufen beim Obststandl

„Ja, servus, griaß di. Zwei Bananen? Gerne. Wie immer bissl reifer?“
Didi beäugt die Bananen über ihm kritisch, wählt mit Kennerblick und reicht dem jungen Mann grinsend das Obst. Seit mehreren Jahrzehnten schon hat Didi sein Obststandl direkt an der Universität und verkauft Obst und Gemüse an ganz München – immer vergnügt und mit einem frechen Spruch auf den Lippen. Manch einer mag sich fragen, wie Didi es schafft, scheinbar immer gute Laune zu haben. Vielleicht, weil er der Münchner ist, der mit Abstand und unverkennbar die meiste Sonne abbekommt. Vielleicht, weil er seine Berufung gefunden hat oder vielleicht einfach, weil das Leben a Freid is.

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Spezltour Hacker Pschorr Didi

© Frank Achim Schmidt Geschichtsträchtige Orte im Univiertel entdecken

Als Münchner Urgestein kann der Obststandl Didi Geschichten aus Zeiten erzählen, in denen wir noch nicht mal eine Idee waren. Da gibt es wilde Storys von Freddy Mercury und Anekdoten aus den wilden Zeiten Schwabings. Wir lernen auch, dass schon Franz Joseph Strauß liebend gerne in der Osteria Italiana in der Schellingstraße gegessen hat. Aber es gibt auch ernstere Themen, wie die Spuren, die der Zweite Weltkrieg im Univiertel hinterlassen hat. In der Backsteinwand des LMU-Gebäudes an der Schelling- Ecke Ludwigstraße wurden zum Beispiel die Einschusslöcher aus dem Krieg erhalten, um daran zu gedenken.

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Spezltour Hacker Pschorr Didi

© Frank Achim Schmidt Poke Bowls und Philly Cheese Steak Sandwich im 55Eleven

Das 55Eleven ist wohl eher Szene-Treff als uriges Wirtshaus. Nur zwei Gehminuten von der LMU entfernt geht es – typisch für die Maxvorstadt – hier eher fancy zu. So stehen Poke Bowl mit Edamame und Lachs, Rinder-Tatar oder Philly Cheese Steak Sandwich auf der Karte. Dazu exzellente Drinks aus hausgemachten Limonaden, Sirupen und ausgewählten Spirituosen. Oder dann doch a bissl gemütlicher mit einem Hacker-Pschorr Hellem oder Radler. A Hoibe wird dir im 55Eleven für 3,90 Euro serviert.

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Spezltour Hacker Pschorr Didi

© super+Centercourt Kunst gucken im super+ Centercourt

Klar, die Maxvorstadt strotzt vor großer Häuser für Kunst und Kultur, aber es gibt auch viel kleinere Ausstellungsräume. Schlappe 300 Meter entfernt vom Didis Obststandl gibt es ein Eckschaufenster, in dem gefühlt jeden Tag ein anderer Künstler seine Werke präsentiert. Mal hängen große Leinwände, ein andermal läuft eine Videoinstallation. Perfekt für ein bisschen Kunst für zwischendurch.

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Spezltour Hacker Pschorr Didi

© Wirtshaus Maxvorstadt | Frank Achim Schmidt Richtig guter Schweinebraten im Wirtshaus Maxvorstadt

Die Qualität eines bayerischen Wirtshaus lässt sich am besten an den Schweinebraten-Skills ablesen und die sind im Wirtshaus Maxvorstadt ganz weit oben. Saftiges Fleisch trifft auf eine knusprige Kruste und das Ganze wird einem noch von einer (vor allem für Wirtshausverhältnisse) echt freundlichen Bedienung serviert. Auf ihre Kosten kommen hier aber natürlich nicht nur Schweinebratenfans – die Karte versorgt euch mit allen möglichen bayerischen Klassikern, von Münchner Schnitzel, über den Brotzeitteller und Kasspatzn bis hin zu Apfelkücherl. Wer mit seiner Gang unterwegs ist und ein bisschen feiern und die Kalorien abarbeiten möchte, der reserviert sich die hauseigene Kegelbahn gleich mit und erfrischt sich mit einer Hoiben von Hacker-Pschorr.

Spezltour Hacker Pschorr Didi
© Frank Achim Schmidt
Spezltour Hacker Pschorr Didi
© Frank AchimSchmidt
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Spezltour Hacker Pschorr Didi

© Frank Achim Schmidt Den alten Elisabethmarkt erkunden

Viktualienmarkt kann jeder. Der Elisabethmarkt in Schwabing ist zwar eine Nummer kleiner, aber dafür umso charmanter. Hier kann man nicht nur Blumen, frischen Fisch und andere Köstlichkeiten für zuhause kaufen, sondern auch hervorragend Eis und Mittag essen – zum Beispiel bei Fizzy Bubele, die euch mit leckersten Eiskreationen verwöhnen oder dem Standl20, wo es den vielleicht besten Kaffee Schwabings gibt. Zwar steht schon so gut wie fest, dass der über 100 Jahre alte Elisabethmarkt 2019 komplett umgebaut wird, aber bis dahin ist noch genug Zeit, diesen wunderbaren Platz zu entdecken.

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Schwabing

© Munich Z Häuser bewundern rund um die Georgenstraße

Schwabing ist ein wahres Altbau- und Jugendstilparadies. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit bei Null, dass man hier eine Wohnung bekommt, aber es ist auch schon ein kleines Erlebnis, wenn man einfach nur durch die Straßen läuft, Fassaden guckt und sich vorstellt, wie es wohl wäre, sich auf einen der herrschaftlichen Balkone zu stellen und Reden zu halten. Ein guter Startpunkt ist das unglaublich schöne Palais Bissing in der Georgenstraße. Von hier aus bewegt ihr euch am besten in Richtung Nordosten und klappert die Straßen ab, die vor Baudenkmälern nur so strotzen, darunter zum Beispiel die Ainmiller-, Martius-, Kaulbach- und Königinstraße!

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Studio Isabella

© Anika Landsteiner Filme schauen seit 1919 im Studio Isabella

„Filmkunst in Schwabing seit 1919“, so lautet der Slogan des vielleicht kleinsten, auf jeden Fall aber charmantesten Kinos Münchens. Das Schöne am Isabella: Der Mensch, der dir die Tickets und dein Getränk verkauft, ist auch derjenige, der den Film anmacht. Bekannt ist das Cinema für seine spanischen Filme. Es laufen auch viele OmU-Titel und generell nur Indie-Streifen. Was du hier also nicht finden wirst: Batman 4, aber dafür auch keine lange Schlange wie im Mathäser. Ja, und manchmal, wenn man ganz viel Glück hat, ist man fast alleine zwischen den gefühlt 30 Kinositzen – obwohl es dann doch 165 sind.

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© Frank Achim Schmidt | Pexels.com Sich durch außergewöhnliche Sorten probieren im Eiscafé Venezia

An Schwabings sonnigem Tor zur Hohenzollern-Shoppingmeile locken im Eiscafé Venezia außergewöhnlichen Eissorten wie Schoko-Orange, Schoko-Mexiko (mit Chili) oder original sizilianisches Cannolo Siciliano mit Ricottastückchen. Ein besonderes Highlight für alles Veganer und Allergiker: Die täglich wechselnden Sorten mit Sojamilch. Genau so ausgefallen, genau so lecker. Allerdings muss man sich meistens ganz schön ins Zeug legen, um noch einen Sitzplatz zu ergattern. Sonst eben auf die Hand!

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Buchhandlung Lehmkuhl

© Buchhandlung Lehmkuhl Tradition seit 1903 in der Buchhandlung Lehmkuhl

Lehmkuhl war schon immer da! So ist das irgendwie: Die Buchhandlung Lehmkuhl ist ein vertrauter Ort für alle Lesefüchse oben in Schwabing. Seit 1903 hält sie den Zara und Hallhuber Filialen auf der Leopoldstraße stand und überzeugt durch eine Genre-übergreifende Auswahl und kompetente Mitarbeiter. Auch für Eltern, Tanten und Onkel gut zu wissen: Lehmkuhl hat ein Kinderprogramm mit den netten Namen LehmCool und kümmert sich in diesem Rahmen bestens um die jungen Leser.

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Spezltour Hacker Pschorr Didi

© Frank Achim Schmidt Pizza, Pasta und Amore im Neuhauser am Kurfürstenplatz

Mit Blick auf das hektische Treiben auf dem Kurfürstenplatz und einem Hacker-Pschorr in der Hand geht's einem im erst kürzlich eröffneten Neuhauser gar nicht mal so schlecht. Wo bis zum letzten Jahr noch die Brasserie Schwabing vor allem Stammgäste lockte, ist jetzt ein neuer Wirt, Aytac Beycan, mit samt seinem Pizza- und Pasta-Konzept aus Neuhausen eingezogen. Auf der großen Sonnenterrasse kann man sich aber nicht nur durch die italienischen Klassiker schlemmen, sondern auch ausgiebig frühstücken – am Wochenende sogar bis 16.00 Uhr!

Titelbild: © Frank Achim Schmidt

Dieser Beitrag ist gesponsert von Hacker-Pschorr.

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