11 spannende orientalische Restaurants in München

Orientalisch speisen ist immer ein Fest. Das liegt ganz einfach an den aromatischen Gewürzen, den farbenfrohen Speisen, den vielen ausgefallenen Kombinationen aus pikant und süß und nicht zuletzt der Herzlichkeit der Menschen. Von Falafel über Hummus bis hin zu göttlichen Vorspeisentellern und Grillspezialitäten mit den verrücktesten Geschmackskombinationen – eines ist die orientalische Küche schon mal nicht: Langweilig oder eintönig! Das wird zwar manchmal unserer eigenen Stadt vorgeworfen, aber versprochen, es gibt mindestens 11 tolle orientalische Restaurants in München und wir haben sie gefunden:

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Orientalische Restaurants

© Cardamom Marinierte Wachtel mit Auberginenkaviar im Cardamom

Das Cardamom in der Gabelsbergerstraße verwöhnt seine Gäste hauptsächlich mit Spezialitäten aus dem Libanon. Von traditionellen Suppen mit roten Linsen und Kümmel, über Weinblätter und sogenanntem „Auberginenkaviar“, bis hin zu marinierten Wachteln mit libanesischen Gewürzen, könnt ihr euch einmal quer durch die sehr abwechslungsreiche Karte futtern. Der Name des Restaurants geht übrigens auf das nach Safran zweitteuerste Gewürz der Welt „Cardamom“ zurück, welches im gleichnamigen Restaurant wegen seiner angenehm süßen und auch scharfen Geschmackskomponenten gerne auch in Mokka oder Schwarzem Tee verwendet wird. Auf jeden Fall einen Versuch wert! Auch witzig: Ab und an finden im Cardamom Karaoke-Abende statt. Falls ihr keine Fans davon seid, am besten vorher die Termine checken.

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Orientalische Restaurants

© Bamyan Narges Kräuterlassi und afghanische Köstlichkeiten im Bamyan Narges

Das Bamyan mitten im Glockenbach, bringt euch die afghanische Küche und Lebensfreude näher. Bar und Restaurant haben ihren exotischen Namen von einer Buddha-Statue im Bamyan Tal, im Herzen von Afghanistan. Wer sich erst mal an der Bar warm trinken möchte, sollte den eigens kreierten Bamyan Spritz mit Prosecco, Granatapfel, Erdbeeren und Johannisbeeren oder aber den Joghurt Lassi Doogh mit frischen Kräutern probieren. Wenn ihr dann so richtig schön Hunger habt, bietet euch das Bamyan Köstlichkeiten wie eingelegter Kürbis in Safran- und Honigsoße, gebackenen Basmatireis mit Rosinen, Pistazien und Mandeln oder Lamm vom Lavastein-Grill mit Bitterorangenschalen. Lecker, lecker, lecker! Das Bamyan gibt es übrigens in der Hans-Sachs-Straße und in der Klenzestraße. Am besten reservieren!

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Orientalische Restaurants

© Restaurant Baalbek Libanesisch schlemmen im Restaurant Baalbek

Das Baalbek befindet sich in der Nähe der Lenbachgärten und verköstigt seine Gäste mit traditionell libanesischer Küche. Der Inhaber des Restaurants bezeichnet sich selbst als Sohn Baalbeks, eine jahrtausende alte Stadt im Libanon. Von den Römern damals nach dem Sonnengott genannt, stehen auch im Baalbek die Speisen unter dem Motto: Sonnenverwöhnte Zutaten machen sie erst vollkommen. Aromatisches Olivenöl, mit Pinienkernen und Zitrone an gebratenem Rinderhackfleisch findet sich bei den Vorspeisen wieder, genauso wie exotische Gerichte wie Löwenzahn mit gerösteten Zwiebeln, Granatapfel und Zitrone. Als Hauptspeise bietet die traditionelle libanesische Küche im Balbeek Spezialitäten wie im Topf geschmortes Hähnchen, gefüllt mit Reis, Hackfleisch und Nüssen oder gegrillte Dorade in Sesam-Soße. Nix wie hin!

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Orientalische Restaurants

© Arabesk Spezialitäten vom Grill und Bauchtanz im Arabesk

In orientalisch angehauchtem, teilweise fast schon etwas kitschig wirkendem Ambiente, wird libanesisch-arabische Küche angereicht. Eine original libanesische Weinauslese und Gerichte vom Grill, aus Pfanne und Ofen, sowie traditioneller Arrak, eine landestypische Spirituose, erwarten euch im Arabesk. Statt dem Klassiker Hummus, könnt ihr euch hier mal an sogenanntem Mouchadara, einem Püree aus grünen Linsen und Reis an Zwiebeln und Olivenöl versuchen. Auch eine interessante Vorspeise: Paste von roter Paprika mit Pistazien, Walnüssen und Granatapfel. Zur Hauptspeise kann es dann ruhig deftig werden, zum Beispiel mit knusprigen Falafel oder orientalischen Grillspiesschen vom Lamm mit Fladenbrot, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Petersilie. Die Speisekarte vom Arabesk hat es in jedem Fall in sich, also nehmt euch Zeit sie in Ruhe durchzustöbern. Funfact: Live Bauchtanzeinlagen sind keine Seltenheit und übrigens, von Montag bis Freitag könnt ihr euch mittags im Arabesk für 7,50 Euro durchs Buffet schlemmen.

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Orientalische Restaurants

© Chopan Die Vielfalt der afghanischen Küche im Chopan

Das Chopan am Gasteig hat sich ebenfalls der afghanischen Küche verschrieben und auch im Restaurant selbst lässt die farbenfrohe, warme Einrichtung einen Hauch von Orient aufkommen. Als buntes Nomadenzelt bezeichnet sich das Chopan, in dem man sich auf Geschmackserlebnisse aus Afghanistan freuen kann. Vorspeisen wie gebratene Teigtaschen mit würzig-pikantem Kürbis und frischem Koriander oder Ziegenkäse auf Datteln, zeigen wie vielfältig die afghanische Küche sein kann. Auch Vegetarier kommen im Chopan voll auf ihre Kosten und können aus mehreren Gerichten, wie beispielsweise gebackenem Basmatireis mit Mandeln und Pistazien oder Kartoffeln in Ingwer-Koriander Soße wählen.

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exotisch

© Nina Vogl Äthiopische Köstlichkeiten im Blue Nile bestellen

Im äthiopischen Blue Nile bestellt man am besten eine Platte mit Lamm, Hühnchen, Spinat und anderen Köstlichkeiten für zwei Personen. Doch auch Vegetarier kommen hier nicht zu kurz. Es wird mit den Händen beziehungsweise mit dem dazugehörigen Brot gegessen. Auf ein paar Plätzen sitzt man ganz traditionell auf Kissen um den schweren Holztisch herum und kann sich ein bisschen so fühlen, als wäre man gerade in Äthiopien. Das Blue Nile hat übrigens zwei Filialen – die in der Belgradstraße ist allerdings die größere. Wenn du deine Freunde in die falsche bestellt hast, kein Problem, denn beide Läden sind nur eine Ecke voneinander entfernt.

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© Jan Schünke Libanesisches Streetfood im Manouche & Beirut Beirut

Das Beirut Beirut ist so ein Laden, neben dem man gerne wohnen würde. Glücklich sind die, die in der Nähe der Implerstraße arbeiten, und das vielleicht beste libanesische Streetfood jeden Mittag genießen können. Der Falafelteig wird frisch zubereitet, es gibt ausschließlich regionales Biofleisch und wechselnde Mittagsgerichte. Ja, und dann ist der Laden auch noch so hübsch, dass man gar nicht mehr gehen möchte. Deshalb: Den „Teller mit allem“ bestellen, da isst man lange, lange hin. Und wem das noch nicht genug ist, der wechselt danach ins dazugehörige Manouche auf der anderen Straßenseite und probiert dort die libanesische Pizza.

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Nana

© Nina Vogl Israelisches Essen und tolle Weine im Nana

Orientalisch mit Einflüssen aus veschiedenen Ländern – genauso versteht sich die Küche des kleinen, gemütlichen und typisch-haidhausenerischen Restaurants Nana. Die beiden Besitzer David und Jörg lieben kochen, Isreal und gute Weine. Abends kommt man also auf eine der Shakshukas (Tomate-Paprika-Ragout in der Eisenpfanne) vorbei, isst danach noch Shachars Schoko-Walnuss-Kuchen und trinkt ein bis viel Wein. Auswahl gibt's genug – das Nana hat eine ganze Wein-Schrankwand.

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The Spice Bazaar

© The Spice Bazaar Die Welt der orientalischen Gewürze im Spice Bazaar

Die orientalische Küche lebt bekanntlich von ihrer bunten Auswahl an Gewürzen und genau dieser Tatsache hat sich das Spice Bazaar am Marstallplatz verschrieben. Wir empfehlen zum Beispiel eine Kombi aus verschiedenen Vorspeisen wie frittierte Artischocke, Petersiliensalat oder Spicey Avocado und Hummus. Die Hauptspeisen sind Fleisch- und Fischlastig und wer sich mal etwas gönnen möchte ist hier genau richtig, denn sowohl Ambiente als auch Preise sind eher gehoben. Aus kulinarischer Sicht erwartet euch aber auf jeden Fall ein toller Ausflug in den Orient zwischen Marrakesch, Istanbul, Beirut und Tel Aviv.

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Orientalische Restaurants

© Lemar Afghanische Gerichte probieren im Lemar

Afghanisch geht's im Lemar zu – und das gleich drei Mal in ganz München. Das Restaurant ist in Schwabing, der Innenstadt und am Isartor vertreten. Hier isst man zur Vorspeise Kürbis in Ingwer-Honigsauce, danach vielleicht Safran Tschalau (Hähnchenfleisch mit Linsen in Safransauce). Auch Vegetarier kommen mit der Karte, zum Beispiel bei gebackenem Basmatireis mit Rosinen und Pistazien, nicht zu kurz.

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© Unsplash | Suad Kamardeen Türkisch essen und frühstücken im Keko

Direkt gegenüber vom Mariahilplatz, auf dem immer die Auer Dult stattfindet, liegt das leckere Keko. Das türkische Restaurant serviert Fleisch, Fisch und vegetarische Gerichte. Zur Vorspeise gibt es verschiedene Pasten, Aufstriche und gebackenes Gemüse. Besonders lecker hier sind der Hummus und das selbstgemachte Brot. Zudem ist das Lokal sehr geschmackvoll und clean eingerichtet. Sonntags kann man hier zwischen 10 und 14.30 Uhr übrigens auch hervorragend frühstücken!

Titelbild: © Lemar Restaurant

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