11 Restaurants in München, in denen ihr richtig guten Hummus bekommt

Wer ihn genau erfunden hat und somit Dibs auf den Dip hat, das ist ein Streitthema im Nahen Osten, das ganze Völker spaltet. Doch, ob es der oder das Hummus heißt und ob der Brei aus Kichererbsen ursprünglich aus dem Libanon, aus Syrien kommt oder doch von Israelis oder den Palästinenser*innen erfunden wurde, wird sich vermutlich nie endgültig klären. Fakt ist, wir lieben alles an dieser wunderbaren Vorspeise: die Konsistenz, die Farbe und die Vielseitigkeit, die Geschichte und welche Leidenschaft sie bei Menschen entfacht.

Eigentlich besteht Hummus aus einer geringen Anzahl an Lebensmitteln, doch trotzdem geben Köche und Restaurants damit an, das ultimative, cremigste, beste Hummus-Rezept zu kennen. Uns solls recht sein. Ob traditionell, oder doch mit Avocado, Roter Beete oder Kurkuma – in einem sind sich alle einig: Hummus ist ein Lebensgefühl! Und wir sind froh, dass es dieses Lebensgefühl auch in unsere schöne Stadt geschafft hat.

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Servus Habibi

© Brigitte Buck Dreierlei Hummus im Servus Habibi probieren

Dass wir die Jungs vom Servus Habibi und deren besonderes Gastro-Konzept feiern, sollte spätestens seit unserer Lobeshymne auf den Laden im Bahnhofsviertel klar sein. Betonen möchten wir aber noch einmal, dass neben allen anderen Speisen – wie Baba Ganoush, Pita und Falafel – der Hummus hier ein Traum ist. Wer sich am klassischen Kichererbsen-Dip satt gegessen hat, sollte unbedingt den Beetroot- oder Carrot-Hummus probieren. Die Besitzer*innen des Servus Habibi beweisen durch ihre Geschichte, dass es völlig egal ist, wer Hummus erfunden hat – hauptsache er schmeckt. Denn wie steht es auf der Website so schön: „Treffen sich ein Libanese, ein Israeli und ein Bayer und machen zusammen ein Restaurant auf. Kein Witz, sondern der Start einer besonderen Geschichte.“

2
Das Maria Hummus

© Das Maria Hummus rund um die Uhr im Maria dippen

Wer bis 18 Uhr Frühstück anbietet, hat per se schon einen großen Platz in unserem Herzen. Aber im Maria gibt es kein 08/15-Frühstück, sondern eine mega Auswahl an orientalischen Gerichten, die das Beste aus dem Abendland ins Glockenbachviertel bringen. Und eben Hummus. Zum Frühstück! Wer Bock darauf hat, wählt „Mariam in Marrakech“ oder „Maria in der Schawarmaria“. Was ihren Hummus so besonders macht? Die Besitzerin Nadja verrät: „Wir verwenden ausschließlich feinstes Bio-Tahin und geben dem Hummus mit etwas schwarzem Tahin noch eine besondere Richtung.“ Hummus-Fans lieben diesen Trick.

Wer nicht vor Ort essen kann oder will, bestellt sich orientalische Gewürzmischungen und Co. bei Marias Orient Express easy nach Hause.

3

© BeirutBeirut Ein Hauch Libanon in Untersendling: Authentisch essen im Beirut Beirut

Klar, das Beirut Beirut ist bekannt für seine superleckeren Falafel. Für sie nehmen auch Hungrige aus anderen Stadtvierteln den Weg nach Untersendling auf sich. Aber habt ihr hier schonmal den Hummus probiert? Der Kichererbsen-Dip schmeckt sehr authentisch, als wäre er frisch aus dem Libanon eingeflogen. Besonders ans Herz legen möchten wir euch allerdings den „Teller mit Allem“. Wie der Name verspricht, muss man sich dabei nicht auf eine der vielen Köstlichkeiten beschränken, sondern kann aus dem Vollen schöpfen. Die kleine Schwester des Beirut Beirut heißt Manouche und befindet sich in Laufnähe. Hier gibt es unter anderem libanesische Pizza. Hunger bekommen? Dann los!

4
Taste Tours im Restaurant Kismet

© Constanze Schumann-Plekat Im Kismet vegetarisch-orientalisch speisen in gehobenem Ambiente

Wer etwas Besonderes zu feiern hat oder sich einfach mal etwas gönnen möchte, dem sei das Kismet in der Altstadt ans Herz gelegt. Der Petrol-grüne Gastraum des etwas versteckten Lokals macht schon was her und auch die abendliche Auswahl an exotischen Cocktails und Longdrinks kann sich sehen lassen. Die Fusion-Küche aus nordafrikanisch und indisch ist komplett vegetarisch, aber wer würde bei dieser Auswahl Fleisch wirklich vermissen? Wem die regulären Preise zu hoch sind, der kann zwischen 19 und 20 Uhr zur Happy Hour Drinks bestellen und bekommt gemischte Mezze dazu. Inklusive des leckeren, cremigen Hummus, den wir alle so lieben.

5
Hummus

© Unsplash | Christopher Alvarenga Gemütlich sitzen und satt werden im Ksara am Englischen Garten

Im Ksara essen zu gehen ist wie Heimkommen, ohne dass man selbst kochen muss. Das libanesische Restaurant, gleich beim Englischen Garten, ist von außen unscheinbar, aber man fühlt sich ab dem ersten Moment so wohl und willkommen. Das libanesische Ambiente – besonders der rote Teppich unter den Füßen – macht die gesamte Erfahrung super gemütlich. Konzentrieren wir uns aber auf das Wichtigste: das Essen. Das Ksara ist seit den 90er Jahren eine Institution an der Münchner Freiheit und wer hier keinen Vorspeisenteller bestellt, ist selbst schuld. Aber Achtung, bitte Hunger mitbringen, sonst schafft ihr es nicht bis zum Nachtisch. Und das wäre jammerschade!

6
nana shakshuka

© Nina Vogl | © Nana Israelische Küche und super Weine im Nana

Shalom und hallo – wir wollen die ganze Karte bestellen! Denn David und Jörg, die das Nana (hebräisch und arabisch für Minze) in Haidhausen betreiben, machen einen hervorragenden Job. Das kleine Restaurant in der Metzstraße bietet abwechslungsreiche orientalische Küche und den womöglich besten Hummus der Stadt. Ihr könnt euch hier leckere Meze zusammenstellen oder zwischen vier verschiedenen Shakshuka-Varianten wählen! Es gibt das klassische rote Shakshuka, grünes Shakshuka mit Spinat oder mit Feta und dann noch Shakshuka mit pikantem Lammhack. Könnt ihr euch übrigens auch als Take Away bestellen! Abends gibt’s hier auch aufregende Drinks. Ein wunderschöner Ort zum Essen, Trinken und Haidhausen at it's best genießen.

7
Make Falafel Not War

© Anja Schauberger Zu Wiederholungstäter*innen werden bei Make Falafel Not War

Wie der Name dieser Perle in der Kapuzinerstraße (Ecke Lindwurm) schon verrät, gibt es in dem kleinen Imbiss frische, unfassbar gute Falafel. Aber was wären Falafel ohne Hummus? Kann man machen, ist halt dann whack. Besonders dann, wenn der Hummus einfach hammer schmeckt. Immer frisch zubereitet und oft mit Granatapfelkernen verfeinert, muss man sich den Kichererbsen-Brei hier unbedingt gönnen. Wer gerne vegan isst, kommt bei Make Falafel Not War auch auf seine*ihre Kosten, denn die meisten Gerichte können auf Ansage ohne tierische Produkte zubereitet werden. Der Laden ist eher klein, hat nur wenige Sitzplätze, daher ist man gut beraten, sich das Essen einfach auf der Hand mitzunehmen.

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shakshuka

© Unsplash | Yoav Aziz Köstliches aus Israel in der Eclipse Grillbar

Ein kleines bisschen Israel in München? Von Hummus, Tabule, Babaganoush, Falafel und klassisches Shakshuka mit Spiegeleiern in Tomatensauce – in der Eclipse Grillbar kommt jeder Israel-Fan auf seine Kosten! Hungrig geht hier niemand nach Hause, denn die Portionen sind angemessen und uns schmeckt hier tatsächlich einfach alles. Außerdem werden Vegetarier*innen und Fleischesser*innen gleichermaßen glücklich!

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© Unsplash | Sean Bernstein Auf kulinarische Entdeckungstour gehen im Dehbaschi

Wer gerne einmal authentisch und richtig gut persisch essen möchte, der geht in eines der ältesten persischen Restaurants in München: ins Dehbaschi. Der Gastraum erinnert an einen Gewölbekeller – aber in cool. Die Mischung aus iranischer (nicht zu kitschiger) Einrichtung und Wänden in Maueroptik macht das Restaurant sehr gemütlich. Die Speisekarte entführt den Gast auf kulinarische Entdeckungstour durch die persische Küche und hält für jede Vorliebe etwas bereit. Klar gibt es viel Fleisch, aber auch für Vegetarier*innen ist etwas dabei und Veganer*innen werden den Hummus lieben.

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falafel

© Unsplash | Anton Falafel-Himmel im Morgenland Falafel House

Das Morgenland Falafel House ist eine kleine Perle, da, wo man sie am wenigsten erwartet: Auf der viel befahrenen Berg-am-Laim-Straße. Dort bekommt man knusprigen Falafel in selbst gemachtem Brot zu super Preisen. Die Mitarbeiter*innen nehmen sich Zeit, formen und frittieren die Falafelbällchen für jede*n Kund*in ganz frisch. Dazu der wunderbar cremige Hummus und das luftig-knusprige Brot direkt aus dem Steinofen. Der reinste Falafel-Himmel – und das in Berg am Laim. Wer hätte es gedacht? Serviert werden die Gerichte auf wunderschönen, bemalten Tellern.

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© Dominik Schelzke Sababa: Hammer Falafel und Hummus essen am Viktualienmarkt

In der Innenstadt ist es manchmal gar nicht so leicht, etwas Gutes zum Essen zu finden. Wer keine Lust auf Breze oder Junk Food hat, der macht einen Abstecher zum Viktualienmarkt – genauer zum Sababa. Der Imbiss bietet mega leckere orientalische Spezialitäten an. Von Falafel über Halloumi und Schawarma bekommt ihr hier alles. Selbstverständlich auch den höchst beliebten Hummus. Super angesagt sind im Sababa auch der Vorspeisen- oder Kibbeh-Teller. Unser Tipp: Stellt euch euer Pita-Sandwich selbst zusammen, dann müsst ihr nicht an Hummus sparen. 

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