11 Dinge, die du mit deinem München-Besuch im Herbst machen kannst

Auch wenn wir München zu jeder Jahreszeit ziemlich feiern, im Herbst ist es schon besonders schön hier. Wenn die ganze Stadt in goldenes Licht getaucht ist, man durch buntes Laub spaziert und die letzten lauen Nächte des Jahres zelebriert. Als würde München sich in ein glitzerndes Kleidchen schmeißen, um sich für seine Herbst-Besucher noch mal extra rauszuputzen. Falls ihr in den nächsten Wochen also Besuch von Freunden oder Familie bekommt, haben wir ein paar ziemlich gute Ideen für euch! Flaniert am Auer Mühlbach entlang, futtert Rote-Beete-Knödel im Fink's, entdeckt Kunst im Muca und tanzt im Kunstblock Balve.

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© Julia Sturm Am Auer Mühlbach spazieren und sich mit Suppe im Henry hat Hunger aufwärmen

Auch wenn Spaziergänge das ganze Jahr über toll sind, im Herbst sind sie einfach am allerschönsten. Besonders hübsch spaziert es sich übrigens am Auer Mühlbach! Obwohl es ruhig und idyllisch ist, kommt man an vielen tollen Ecken vorbei, die man seinem Besuch zeigen kann. Am besten startet ihr am Friedensengel, macht einen kleinen Abstecher zum Kabelsteg an der Isar und lauft dann einfach immer am Bach entlang in Richtung Au, soweit euch die Füße tragen. Wer unterwegs hungrig wird, kann sich mit einer leckeren Suppe im süßen Henry hat Hunger stärken.

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After-Work-Führung Lecker essen im Mural und Streetart gucken im Muca

© Anja Schauberger Streetart entdecken im MUCA und einem Konzert lauschen im Unter Deck

Das Museum of Urban and Contemporary Art in der Altstadt ist das erste Streetart-Museum in ganz Deutschland. Auf 2000 Quadratmetern könnt ihr in dem alten Umspannwerk in der Hotterstraße spannende Werke von lokalen und internationalen Künstler*innen anschauen. Egal wie versiert ihr in der Streetart-Szene seid, ein Besuch der regelmäßig wechselnden Ausstellungen lohnt sich immer! Zur Zeit findet ihr Werke von Swoon, einer der bedeutendsten weiblichen Streetart-Künstlerinnen der Welt! Wer danach Hunger hat, muss nur einmal umfallen und kann im hauseigenen Restaurant Mural gehobene Küche genießen und speziell fürs Mural gerösteten Kaffee trinken. Anschließend geht man am besten ins Unter Deck, da finden abends richtig gute (und oft kostenlose) Konzerte statt und man bekommt die wohl stärkste Wodka Mate der Stadt!

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Eckcafé

© Eckcafé Die Preysingstraße entlang flanieren und Kuchen essen in Lolas Eckcafé

Für uns ist und bleibt die Preysingstraße einfach eine der schönsten Straßen Münchens. Wenn ihr mit eurem München-Besuch mal fernab des Trubels spazieren gehen wollt, empfehlen wir euch einen Abstecher nach Haidhausen. In der Preysingstraße fühlt es sich immer ein bisschen so an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Nachdem ihr die schnuckeligen Häuschen bewundert habt, wartet das gemütliche Eckcafé von Lola auf euch. Hier gibt es tolle Kuchen, leckere Brotzeit und Mittagsgerichte – alles mit viel Liebe hausgemacht. Wenn es warm ist, kann man draußen unter Wimpelketten in der Sonne sitzen, ansonsten schmeckt der Filterkaffee auch im Laden mit Retro-Charme ziemlich gut.

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Fink's aus Südtirol: Münchens erstes Knödellokal am Gärtnerplatz

© Ida Heinzel Kleine Läden im Glockenbach entdecken und Knödel im Fink's essen

Wer seinem Besuch coole Ecken in München zeigen möchte, kommt am Glockenbach nicht vorbei. In dem Viertel gibt es viele wunderbare, kleine Läden, in denen man viele schöne und kuriose Dinge shoppen kann. Unsere Favoriten: Postkarten und Bücher im Wortwahl, Interior und Fashion aus dem Exit Concept Store und verrückte Vintage-Mode im Alva-Morgaine. Am besten startet man mit einer Schorle am Gärtnerplatz, stöbert durch die Shops und endet mit Rote-Bete-Knödeln und Rotwein aus Südtirol in Fink's Knödelküche. Wer dann noch weiterziehen will, geht am besten ins entspannte Korner.

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Schwarzer Dackel: Die neue Stammbar fürs Westend

© Jana Kreutzer Shuffleboard spielen im Schwarzen Dackel und tanzen im Kunstblock Balve

Wenn ihr eurem Besuch zeigen wollt, dass das Westend sowas von kommt, solltet ihr zum Schwarzen Dackel. Da gibt's nicht nur ziemlich solide Drinks, wie perfekt gezapftes Maxlrainer und Pancake Sour, sondern auch ein Shuffleboard (ihr wisst schon, dieses Ding, bei dem man diese Scheiben hin und her schießt). Gegen den Hunger am Tresen gibt's feines Barfood, wie marinierte Brezn-Stücke und Spicy Boonian Chipotle Sandwich. Und das alles in entspannter Kneipen-Atmosphäre, we love! Danach geht's weiter in Münchens neuem Subkultur-Hotspot: den Kunstblock Balve. In der Industrie-Location ist mit Kunst, Konzerten und wilden Partys eigentlich immer was los. Für Infos zum Programm, müsst ihr einfach den Newsletter abonnieren.

  • Schwarzer Dackel
  • Schwanthalerstraße 158, 80339 München
  • Montag bis Donnerstag 18.00–01.00 Uhr, Freitag und Samstag 18.00–02.00 Uhr, Sonntag geschlossen
  • kleines Bier 1,80 Euro, Halbe 3,60 Euro, Weinschorle 5,50 Euro, Longdrinks 8,50 Euro, Cocktails 9,50 Euro
  • Mehr Info
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Elisabethmarkt Lieblingsort

© Maja Zippel Über den Elisabethmarkt schlendern und Käsefondue im Weinheim essen

Der Elisabethmarkt in Schwabing ist der kleine Bruder vom Viktualienmarkt, der nicht von Touristen überrannt wird. Zwischen den schönen Standln geht es gemächlich zu – perfekt um mit dem München-Besuch ein bisschen zu schlendern und das Markt-Feeling zu genießen. Am besten holt man sich einen unfassbar guten Kaffee am Standl 20, setzt sich in die Sonne und beobachtet das entspannte Treiben. Nach einem ausgiebigen Schwabing-Bummel, solltet ihr den Tag im Das Weinheim ausklingen lassen. In schicker und trotzdem saugemütlicher Atmosphäre gibt's hier eine kleine und feine Essens-Karte, leckeres Käsefondue und viele richtig gute Weine. Wer Lust auf Popcorn zum Nachtisch hat, geht danach noch ins charmante Filmkunstkino Studio Isabella. Seit 1919 laufen hier aktuelle Streifen und spanischsprachige Originalfilme!

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Aufwärmen München Winter

© Deniz Ispaylar In Oma-Sesseln fläzen im Café Jasmin und Kunst gucken im Museum Brandhorst

Das Café Jasmin ist mittlerweile stadtbekannt – mit seinen mintgrünen Samtbezügen, den Metallgarderoben, Kronleuchtern und der Fototapete aus den 1950ern. Mittlerweile steht die Tapete sogar unter Denkmalschutz! Wer keine Lust auf Sightseeing hat, seinem Besuch aber trotzdem eine Münchner Besonderheit zeigen möchte, geht einfach egal zu welcher Tageszeit in das heimelige Café in der Augustenstraße. Hier kann man wunderbar bei Cappuccino und Trüffeltarte am Nachmittag oder am Abend bei einer Maxvorstadt-Lemonade (hausgemachte Himbeerlimonade mit Rum) in die weichen Polstersessel versinken und sich fühlen wie in Omas Wohnzimmer. Wer es schafft aus den Sesseln wieder aufzustehen, geht tolle Ausstellungen im Museum Brandhorst oder der Pinakothek der Moderne gucken.

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Flohmarkt

© Pexels | RitaE Schätze finden auf dem Flohmarkt Daglfing und saunieren im Prinzregentenbad

Schöne Antiquitäten shoppen vor dem Panorama der Galopprennbahn, könnt ihr bei dem Daglfinger Flohmarkt, der hier jeden Freitag und Samstag stattfindet. Hier findet ihr alles, was euer Vintage-Herz begehrt: Porzellan, Schmuck, Klamotten, Möbel, Bilderrahmen, Lampen und vieles mehr. Ein wirklich sehenswerter Flohmarkt, für den es sich lohnt, mal so weit rauszufahren. Und weil das ganze Open-Air Schlendern und Stöbern im Herbst schnell kalt wird, geht man danach am besten zum Aufwärmen ins Prinzregentenbad. Auf 1300 Quadratmetern warten hier Dampfbad, Saunarium, Blockhaussauna, finnische Sauna und Whirlpool auf euch!

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Alte Utting

© Alte Utting Frühstücken im Café Erika und danach einen Abstecher auf die Alte Utting

Wer den ganzen Tag durch München touren will, startet am besten mit einem guten Frühstück. In Sendling geht das zum Beispiel im bezaubernden Café Erika. Hier wird man von den charmanten Besitzerinnen mit hausgemachten Kuchen, Porridge und fluffigen Waffeln verwöhnt – die Zutaten sind dabei so regional wie nur möglich. Wer seinen München-Besuch so richtig beeindrucken möchte, macht dann einen Abstecher zur Alten Utting. Hier finden täglich Konzerte, Lesungen, Talks und Partys statt, es gibt Kinderprogramm und Essensstände. Der alte Ausflugsdampfer auf der Eisenbahnbrücke ist Kulturlocation, Biergarten und Dachterrasse in einem und einer der coolsten Spots, die München so zu bieten hat!

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Seen

© Purista Schäfer Mit Kakao in der Hand um den Wörthsee spazieren und ein letztes Mal biergarteln

Mit der S8 Richtung Herrsching erreicht ihr nach einer vierzig minütigen, malerischen S-Bahnfahrt Steinebach. Von dort aus geht's den Hügel runter an den wunderschönen Wörthsee, der auch im Herbst einen Besuch wert ist. Dann kann man nämlich auf der Seepromenade flanieren, ein bisschen neidisch die Schreberhäuschen am Ufer begutachten, eine Tretboot-Tour quer über den See machen und mit einem heißen Kakao von El Kiosko auf der Bank sitzen und dem bunten Treiben zusehen. Oder ihr setzt euch ein letztes Mal in diesem Jahr in den Augustiner Biergarten, fangt schnell noch ein paar Sonnenstrahlen ein und stoßt auf den goldenen Herbst an!

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© Ceric Bauer Auf den Riederstein steigen und Butterbrot essen mit Blick auf den Tegernsee

Wer Lust hat seinem Besuch das wunderschöne Münchner Umland zu zeigen, fährt zum Tegernsee. In etwa eineinhalb Stunden seid ihr dort und doch fühlt es sich an, als wäre man ganz weit weg. Vor Ort könnt ihr zum Beispiel auf den Riederstein steigen und die sensationelle Aussicht über den See bewundern. Der Aussichtsberg ist nur 1207 Meter hoch und von Tegernsee aus ist man über das Alpbachtal nach nur 500 Höhenmetern oben. Danach kehrt man im Café Aran ein und macht es sich mit Tegernsee-Blick im lauschigen Wintergarten gemütlich. Dazu einen Tee, eines der hausgemachten knusprigen Holzofenbrote mit leckerem Aufstrich und der Ausflug ist perfekt!

Titelbild: © Unsplash | Jan Kolar

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