11 Bars in München, in denen du richtig guten Whiskey Sour trinken kannst

Der Whiskey Sour ist ja quasi das Beef Tartar einer guten Bar: So einfach die Zutaten, so komplex die Rezeptur, so lecker das Ergebnis. Eine gute Bar ohne dieses Urgestein aller Drinks ist undenkbar. Wenn nicht gar unmöglich. In Kennerkreisen kursiert sogar das Gerücht, man könne die Qualität eines Etablissements allein an seiner Whiskey-Kreation bemessen. Dieser Drink ist so persönlich, so individuell, dass es fast wehtut. Sogar die Muskelkraft des Barkeepers spielt beim Shaken für die richtige Konsistenz des Eiweißschaums eine Rolle – kräftig geschüttelt, nicht gerührt. Hätte James Bond damals nicht Martini getrunken, er hätte sich sicher einen Whiskey Sour bestellt.

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Mr. Mumbles New Orleans Bar

©Lucas Prause Amerikanischer Charme und liebevolle Drinks im Mr. Mumbles

Authentisch, klassisch, gut: Hier wartet man auf einen Drink schon mal gerne ein paar Minütchen länger, denn jeder Cocktail wird mit ganz viel Liebe gemacht. Da man sich in der New Orleans Bar aber quasi wie in Louisiana fühlt, und das ja dann schon quasi wie Urlaub ist, ist diese Zeit absolut wartenswert. Und mal ehrlich, jedes Kind weiß doch: Gut Ding will Weile haben.

  • Mr. Mumbles – New Orleans Bar
  • Klenzestraße 5, 80469 München
  • Montag – Donnerstag: 19.00–01.00 Uhr, Freitag – Sonntag: 19.00–03.00 Uhr
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Bars

© The High Trinken auf hoher Temperatur im The High

Wenn Du Deinen Drink gerne Chamäleon-Style an das Ambiente anpasst, dann bist du im High genau richtig. Zwischen den ganzen grünen Pflänzchen um dich herum fällt dir am dann Ende gar nicht mehr auf, ob es jetzt schon eins, swei, oder drei vorsüügliche Whiskey Sour waren, die du bereits schnabuliert hast.

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© Unsplash | Patrick Untersee Schmusen im Barroom – der vielleicht kleinsten Bar Münchens

Spoiler Alert: Diese Bar ist so Cocktail, so Whiskey, so sour, dass Tierhaare hier einfach keinen Platz haben. Deshalb müssen Hunde auch draußen bleiben. Eh klar, denn in der winzigen Bar in Haidhausen ist jedes noch so kleine Platzerl Gold wert. Denn die Drinks des stets gut gekleideten Emanuele Ignusci a.k.a. 4 Roses sind bei der ganzen Stadt absolut heiß begehrt.

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Die goldene Bar

© Die Goldene Bar (Sich) schön trinken in der Goldenen Bar

Die Goldene Bar macht ihrem Namen alle Ehre. Alles glitzert, alles funkelt, alles strahlt. Und genauso schmeckt auch der Whiskey Sour, den du hier bekommst – er ist die absolute Créme de la Créme. Dafür gibt es sogar einen Mixology Award. Und als Sahnehäubchen auf dem Programm auch eine Terrasse, auf der du im Sommer so wundervoll verweilen kannst.

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Gorilla Bar

© Gorilla Bar Unter Aladin-Lampen in der Gorilla Bar trinken

Man munkelt ja, die Gorilla Bar sei das Sternchen am Himmel Neuhausens. Doch neben einem Namen, der ihr vorauseilt, hat diese Bar noch viel mehr zu bieten. Denn zum edgy Ambiente gibt es hier einen echt soliden Whiskey Sour, der die Reise Richtung Donnersberger Brücke sofort vergessen macht.

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© unsplash | Johann Trasch Whiskey Sour mit jahrzentelanger Tradition im Pusser's erleben

Diese „Wiege der amerikanischen Barkultur Münchens“ scheint mit ihrem halben Jahrhundert fast so alt zu sein wie die der Whiskey Sour selbst. Und ganz genauso schmeckt’s hier auch: Die Rezeptur des edlen Tropfens ist so voller Tradition, so gekonnt, so geübt, als würdest du von Omas Schweinebraten kosten und nie mehr damit aufhören wollen.

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Frau Bartels

©Andreas Graf Mit Frau Bartels hip und artsy einen heben

Die Klenzestraße im Glockenbach ist ein echtes Mekka der guten Drinks. Neben vielen anderen tollen Bars, sind wir hier regelmäßig auch in der Frau Bartels zu Gast. In der schönen Bar gibt es richtig gute Drinks in künstlerisch-hippem Ambiente.  Aus den Boxen schallt unaufdringlicher Hip Hop, bei der Einrichtung dominieren Holz und Stahl und die große Rückwand kommt fast schon obligatorisch unverputzt daher. Im kleinen Nebenraum geht es dann mit Ledercouch und abgetretenem Perserteppich gemütlicher zu. Auf der Karte stehen nicht zwölf hoch drei Gin-Tonic-Kombinationsmöglichkeiten und sechzig verschiedene Craft Beers. Es gibt Chiemseer Hell, klassische Longdrinks, Cocktails und natürlich Whiskey!

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Boilerman Bar Hotelbar

© Steve Herud Fancy, fancier, Boilerman – hier trinkst du Whiskey nach Deziliter

Hier ist der Whiskey so dermaßen auserwählt, dass er nicht pro Drink, sondern pro ausgeschenktem Deziliter abgerechnet werden muss. Das ist zwar erstmal nix für den schmalen Geldbeutel, für die Whiskey-Gurus unter euch aber ein Groschen, der sich lohnender nicht investieren ließe. Übrigens: Im Neni gleich unter der Boilerman Bar könnt ihr außerdem bei der Traumkombination Whiskey Sour und Hummus den ganzen Tag zu Dimmerlicht und Plüschsesseln versandeln. Santé!

  • The Boilerman Bar
  • Bahnhofpl. 1, 80335 München
  • Sonntag – Mittwoch: 17.00–01.00 Uhr, Donnerstag – Samstag: 17.00–02.00 Uhr
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© Bruckmann's Bar Whiskey Sour im Bruckmann's in der Maxvorstadt genießen Geschlossen

Super Bar! Super Drinks! Super Personal! Super DJ! – kein Wunder, dass das Bruckmann's diese und andere völlig euphorische Bewertungen bekommen hat, denn die Barperle wurde tatsächlich von den beiden DJs Thomas Brückner und Thomas Westermann gegründet und hat tatsächlich auch einen fantastischen Whiskey Sour. Im Sommer könnt ihr hier übrigens an drei Tischen auch fröhlich draußen sitzen!

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Bars

© Zum Wolf Unzählige Whiskey-Varianten probieren in der Bar Zum Wolf

In der krass feinen Bar Zum Wolf könnt ihr zum Sound der soulful voices von Etta James und Howlin Wolf Whiskey genießen, bis ihr selbst am liebsten – ganz nach Beispiel des Namensgebers der Bar – den Mond anheulen würdet. Denn die schwierige Zeiten kann man ja bekanntermaßen nur mit ordentlich Whiskey aussitzen. Und da heißt es sowieso, frei nach William Faulkner: "There is no such thing as a bad Whiskey. Some Whiskies just happen to be better than others."

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Wabi Sabi Shibui

© Elisabeth Krainer Überraschend anders: Whiskey Sour im Wabi Sabi Shibui

In einen klassischen Whiskey Sour gehört eine Zitrone. Ein klassischer Whiskey Sour wird geshaked. Im Wabi Sabi ist Alles anders. Zitronen gibt es nicht, und shaken sowieso nicht. Trotzdem darf der Klassiker der Klassiker hier nicht fehlen, und er wird durch ein wenig Kreativität und eine hauseigene Rezeptur neu interpretiert: mit Limette statt Zitrone, eine selbstgemachte Honig-Variation, und ein feiner japanischer Whiskey on top.

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