Hunger auf was Neues? Münchens erstes Co-Dining Restaurant

© Campos Viola Photography

Eine Gastro-Neueröffnung in München? Aha. Spannend. Passiert nur gefühlt jeden Tag. Bleibt die Frage: Wird’s ein Fusion-Future-Asiate mit Club im Keller, der vierte Türkitch, ein „uriges“ Wirtshaus mit bayerischem Nicknamen oder irgendwas mit Bowls? Keine Angst, nichts von alledem. Geplant ist Münchens erstes Co-Dining Restaurant – mit Co-Working Bereich im Nebenraum.

Togather soll es heißen. Mietvertrag ist schon unterschrieben, das Crowdfunding läuft noch bis 13. Juni und im August soll es losgehen. Togather im Sinne von Miteinander speisen, einfach mal ins Gespräch kommen und sich kennenlernen. Wie erfrischend für diese Stadt, in der es eher unwahrscheinlich bleibt, einfach mal mit irgendwem ins Gespräch zu kommen. Im Togather geht das leicht, dank des Herzstücks: Ein dreieckiger Tisch. Handgefertigt im Münchner Werkraum, der Holzwerkstatt für Geflüchtete. Die Initiatorinnen, zwei sehr sympathische Münchnerinnen wollen ihren ersten eigenen Laden möglichst lokal und nachhaltig ausstatten.

togather crowdfounding
© Campos Viola Photography

Auf den Tisch kommt heimische Küche mit Zutaten aus der Region

Sarah Hillebrand und ihre Mutter Marion Ewerth hatten Glück: Die Location ist wunderschön – ein Altbau in der Schwanthalerstraße im Westend. Beim Restaurieren entdeckte Sarah hinter dem weißen, schnöden Putz des Vormieters (ein Architekturbüro) alte Wandmalereien.

Mutter und Tochter ergeben schon mal ein hervorragendes Team. Sarah, ein Kommunikationstalent kam während ihrer Reise durch Südamerika auf die Idee. Mama Marion führte viele Jahre die heimische Bäckerei und kocht wahnsinnig gut. Auf den Tisch kommt feine heimische Küche, mit Zutaten aus der Region und wann immer möglich in Bioqualität. Mittags soll es kleine und große Portionen geben, am Nachmittag Kaffee und Kuchen und abends wechselnde Veranstaltungen.

Beim Crowdfunding spenden und Gutschein absahnen

Um dieses Projekt realisieren zu können fehlt jetzt nur der Erfolg bei der Crowdfunding-Kampagne. Die kommt im Win-Win-Modell daher: Spende gegen Genuss-Gutscheine. Ihr investiert in Gutscheine, um sie nach der Eröffnung im August gegen volle Teller einzulösen. Sarah und Marion investieren das Geld in eine Siebträger-Kaffeemaschine, nachhaltige Einrichtung und einen Beamer mit Leinwand für den geplanten Co-Working Bereich.

Zusammengefasst: Eine tolle Idee, die Geselligkeit mit Genuss vereint und wirklich für jede*n offen ist – ob Rentner*in, Freelancer*in oder einfach Jemand mit Hunger auf was Neues.

Togather Crowdfunding | bis 13. Junin 2019 | Ich will unterstützen!

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