11 Cafés, Bars und Restaurants, die im Frühling 2020 neu eröffnet haben

Wir sind ehrlich: Vor ein paar Wochen hätten wir nicht gedacht, dass wir so bald schon wieder positiv über Münchens Gastro-Szene berichten können. Und ja, es ist bis heute nicht einfach und Restaurants, Bars und Cafés sind noch ein gutes Stück entfernt vom Normalbetrieb. Trotzdem lassen sich die wenigsten unterkriegen und während Stück für Stück das Leben in unsere alten Lieblingsläden zurückkehrt, haben sich auch einige Neuzugänge unters Gastro-Volk gemischt. Kaum zu glauben? Ist aber so! Deshalb sagen wir: Augen auf, rausgehen und gemeinsam mit uns und München Tourismus das Wiedersehen in München zelebrieren!

Zusammen mit München Tourismus haben wir zuletzt echte Wirtshaus-Klassiker entdeckt und euch die brandneue Schanigarten-Kultur ans Herz gelegt. Nun wird es Zeit zu schauen, welche brandneuen Cafés, Bars und Restaurants die Münchner Gastro-Landschaft bereichern!

Obacht: Wie ihr wisst, ändern sich die Bestimmungen für Gastronomien gerade relativ häufig. Daher können wir die Aktualität der Öffnungszeiten leider nicht garantieren. Schaut doch gerne auf den Websites der Lokale vorbei oder ruft vorher an, um sicher zu sein. Und eh klar: Maske nicht vergessen & Abstand halten. Merci!

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Om Nom Nom Sendling

© Ida Heinzel Veganen Käse & hausgemachten Kombucha im Om Nom Nom Ladencafé genießen

Von der Metzgerei zum veganen Café und Feinkostgeschäft – wir sind große Fans vom schönen Om Nom Nom Ladencafé in Sendling. Vegane Kuchen, Mittagsgerichte, Sandwiches und kleine Köstlichkeiten für Zuhause – mit dem Om Nom Nom wollen Marlen und Daniel zeigen, dass Genuss auch ganz ohne tierische Produkte möglich ist. In einem Regal verkaufen sie alles, was das Leben schöner macht: Vegane Schokolade, Bowls aus Kokosnussschalen, fränkischer Wein, veganer Honig aus Gänseblümchen und vieles mehr. Das Herzstück des Ladens ist aber auf jeden Fall die Käsetheke, in der sich verschiedene vegane Käsesorten auftürmen. Im Om Nom Nom kann man aber nicht nur einkaufen, sondern auch schön sitzen, essen und trinken! Auch fein: die kleine Terrasse vor dem Laden!

2

© Nina Vogl Üppige vegane Pizza bei Doctor Drooly

Die Idee für das neue Doctor Drooly hatten Jana und Salvatore schon lange. Veganes Fastfood, das gut schmeckt, trotzdem frisch zubereitet ist und weit weg ist von irgendwelchen Körner-Klischees. Dafür sollte es unter anderem Burger und Hot Dogs geben, doch aufgrund der aktuellen Situation beschränkt sich das Angebot vorerst auf Pizza. Und die hat es in sich, denn obwohl sie auf den ersten Blick eher klein wirkt (und dafür leider nicht super günstig ist), machen der reichliche Belag und der Teig, den wir nur als knuffig (knusprig und fluffig) bezeichnen können, die fehlende Größe wieder wett. Und wer noch dazu glaubt, dass eine Pizza nicht ohne Kuhmilch-Käse auskommt, der wird hier mit Anlauf eines besseren belehrt.

3
Marktpatisserie Lea Zapf Viktualienmarkt

© Lilly Brosowsky Allerfeinstes Gebäck, Kaffee und Limo in der Marktpatisserie von Lea Zapf

Den Viktualienmarkt gibt es seit mehr als 200 Jahren und trotz alter Traditionen ist hier auch immer wieder Platz für junge Ideen und neue Betreiber*innen. Ganz frisch an Bord in der Standl-Gang ist die Konditormeisterin Lea Zapf, die euch mit ihren außerirdischen Backkünsten in den Süß-Himmel schickt. Die feinen Törtchen, kleinen Kuchen und der Luftikus – ihre eigene Interpretation des Windbeutels – sind dabei mindestens so schön anzuschauen, wie sie schmecken. Bei den Grundzutaten achtet Lea sehr auf Regionalität und Saisonalität.: Die Eier kommen zum Beispiel vom Hof Gut Hollern in Eching und das Mehl aus der Hofbräuhaus-Kunstmühle im Tal. Egal, ob ihr euch selbst oder euren lieben eine süße Freude machen wollt, Lea ist eure Frau!

4
bier und weingarten

© Lilly Brosowsky Winzersekt und Steckerlfisch im neuen Bier- und Weingarten genießen

Auf der Praterinsel gibt’s seit Kurzem nicht nur Sandstrand und den schönen Blick auf die Isar, sondern auch bayrisches Lebensgefühl abzustauben! München in a nutshell könnte man den neuen Bier- und Weingarten beinahe nennen, denn er verbindet alles, was wir an München so lieben: Gutes, regionales Bier vom Tegernsee, Biergartenfeeling bei selbst mitgebrachter Brotzeit und am Wochenende Steckerlfisch aus Schleißheim. Außerdem hervorragende Weine, Champagner und das fabelhafte Essen aus dem Holzkranich. Dazu kommt das passende Ambiente mit originalen Biertischen vom Tegernsee, einem Segelboot von Chimpanski und die Herzlichkeit der drei Boys, die in den nächsten Monaten die Praterinsel beleben werden. Tolle Mischung, tolle Stimmung und garantiert für alle etwas dabei.
  • Praterinsel
  • Praterinsel, 80538 München
  • Montag – Freitag: 12.00–22.00 Uhr, Samstag & Sonntag: 11.00–22.00 Uhr | Nur bei gutem Wetter geöffnet, vorher auf der Website vorbeischauen!
  • Mehr Info
5
spezlwirtschaft sendling

© Lilly Brosowsky Kasspatzen & Schnitzel meets Hip-Hop in der neuen Spezlwirtschaft in Sendling

Spezl wissen, wo die Wirtschaft ist. Getreu diesem Motto solltet ihr mittlerweile wissen, dass die Ur-Spezlwirtschaft in der Altstadt leider schon im März ihre Türen geschlossen hat. Doch nur kurze Zeit später stand das Team schon wieder mit einer neuen Location in Sendling bereit. Der Style ist der gleiche: Blaue Retro-Stühle, Hip-Hop aus den Boxen und Kasspatzen, Wiener Schnitzel, Spinatknödel, Kohlrabischnitzel, Rahmfleckerl oder doch Beef Tartar auf den Tellern. Wer schon vorher Fan war, wird nicht enttäuscht und alle anderen haben einen guten Grund mehr für einen Abstecher ins wunderbare Sendling!

6

© Hop Dog Hausgemachte Hot Dogs und jede Menge Craft Bier im Hop Dog

Wir geben es zu: Unser Hot Dog-Horizont beginnt und endet bei einem schwedischen Möbelhaus. Gut, dass es nun das neue Hop Dog in der Auenstraße gibt, das das Wurst-im-Brot-Game auf ein neues Level hebt. Vom Brot über die Wurst bis zu den Soßen und Relishs ist hier Handarbeit am Werk und weil zwei der drei Gründer aus Connecticut stammen, ist der Laden auch eine Hommage an deren Heimat, in der es angeblich die besten Hot Dogs überhaupt gibt. Und was passt da am besten dazu? Natürlich Bier. Genauer gesagt feines Craft Bier von kleinen und befreundeten Brauereien, die ihr vermutlich noch gar nicht kennt, aber dringend mal probieren solltet – natürlich frisch von einem der sieben Zapfhähne. Und das alles immer inklusive guter Stimmung und dem ein oder anderen lockeren Spruch!

7

© Maxgarten Urbanes Biergarten-Vergnügen im neuen Maxgarten

Ein Biergarten mitten in der Maxvorstadt? Na klar, denn eigentlich gibt es den kleinen Biergarten der Max Emanuel Brauerei schon richtig lange. Zuletzt war es allerdings aus verschiedenen Gründen ruhig um das Wirtshaus geworden. Nun hat eine Gruppe Freunde die Location übernommen und im Eiltempo einen kunterbunten Pop-up Biergarten gezaubert. Zwischen farbenfroher Deko könnt ihr nun unter der Woche ab 16 Uhr (kein Bier vor vier) und am Wochenende schon ab Mittag einkehren, Bierli (oder sogar Goaßmaß) trinken und euch etwas aus der ebenso kunterbunten Speisekarte gönnen. Bayerische Hot Dogs, gehackter Schweinebraten mit Pommes im Streetfood Style, Brotzeit-Bentoboxen, vegane Optionen oder doch der klassische Sonntagsbraten – Im neuen Maxgarten kommt das beste aus moderner Küche und traditionellem Biergarten-Vergnügen zusammen.

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© Broy Frisches Bier von der Zapfsäule in der Broy Tankstelle

Das erste Mal haben wir von Broy gehört, als die Jungs eine zeitlang die alte Fox Bar in der Türkenstraße übernommen haben – doch dann wurde das Gebäude abgerissen. In der nächsten Baulücke nur eine Straße weiter gab es dann 2018 und 2019 einen Kiosk, bei dem die Broy-Jungs auch ihre Finger im Spiel hatten. Mittlerweile haben sie eine Brauerei-Heimat im Westend gefunden – nur um frisch im Juni eine Tankstelle in Schwabing zu eröffnen. Doch statt Diesel und Super bleifrei gibt es natürlich: frisches Broy Bier! Von Donnerstag bis Sonntag könnt ihr hier vorbeischauen und euch frisch gezapfte Hopfen-Kreationen oder Flaschenbier gönnen. So einfach ist das!

9

© Avogoodday Köfte, Falafel und Mezze bei Diese Gut im Glockenbach

Wir sagen immer: Jede*r braucht einen Falafel-Dealer des Vertrauens. Und wer dann noch noch dazu leckere Köfte und andere Leckereien am Start hat, sind wir sowieso selig. Im ehemaligen vietnamesischen Imbiss Ja Mai wohnt nun das "Diese Gut" und versorgt euch mit ehrlichem Imbiss-Essen. Wir feiern den Mezze-Teller mindestens so sehr wie die zarten Köfte und ja wer weiß, vielleicht findet ihr hier euren neuen Falafel-Dealer des Vertrauens!

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© Nina Vogl Morgens Smoothiebowl, abends Flammkuchen und Wein bei Madam Anna Ekke

Den Plan, ein Café zu eröffnen, hatten die Betreiber von der Frau Bartels Bar in der Klenzestraße schon länger! Nun, im Juni 2020, ist es soweit und die kleine Café-Schwester Madam Anna Ekke ist geboren – und im wahrsten Sinne nicht nur an einer Ecke, sondern auch direkt ums Eck von der Frau Bartels gelegen. Rein optisch überzeugen die großen Fensterfronten, die coolen Illustrationen an der Wand und natürlich die wunderbar sonnige Terrasse. Perfekte Kombi also um den Tag mit Kaffee und Smoothiebowl zu starten, im Laufe des Tages mit Flammkuchen und Vino weiter zu machen und dann einfach direkt die paar Meter in die Schwesterbar zu schlendern!

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Sommerrollen, Dumplings und Pho im CaGo im Westend

Mit dem CaGo kommt ein bisschen Fernost ins Westend. Im ehemaligen Gallo Pazzo kommen nun vietnamesische Gerichte statt italienischer Köstlichkeiten auf die Teller. Bevor man einen Blick auf die abwechslungsreiche Speisekarte werfen kann, hat man inmitten der bunten und super stylishen Einrichtung erst mal genug zu schauen. Echte Hingucker sind dann aber auch die Gerichte: Von Dumplings, über Papaya-Salat, Sommerrollen, Curry, Reisnudelgerichte und dutzende andere vietnamesische Leckereien wird ein einziger Besuch nicht langen, um sich durchs Angebot zu probieren. Aber keine Sorge, es lohnt sich auf jeden Fall, wiederzukommen!

In Kooperation mit München Tourismus.

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