Spenden, nähen, unterschreiben: So unterstützt du lokale Krankenhäuser

Wegen der Coronakrise sind momentan alle medizinischen Einrichtungen stark überlastet, deshalb brauchen sie Unterstützung von uns allen. Ja, richtig gehört, mittlerweile werden nicht mehr nur Medizinstudierende und medizinisches Personal dazu aufgerufen sich in medizinischen Einrichtungen bereit zu stellen, sondern auch Normalos wie wir! Schon 3000 Freiwillige haben sich als Helfer*innen gemeldet. Momentan müssen diese nun geschult und eingeteilt werden, aber sollte wieder Bedarf an Helfer*innen bestehen, erfahrt ihr das über diese Seite. Helfen können wir jetzt aber auch indem wir Mundschutz-Masken nähen und so die tollen Menschen, die die tagtäglich ihr Bestes für unser aller Gesundheit leisten damit. Wie genau ihr lokale Krankenhäuser unterstützen könnt, erklären wir euch hier.

Klinik Arzt
© Unsplash | H. Shaw
Mundschutz Corona
© Unsplash | Anshu A

Ein bisschen Solidarität hilft auch schon

Wenn ihr den Angestellten der Krankenhäuser einfach nur zeigen wollt, dass ihr dankbar für ihre Arbeit seid, dann stellt euch abends um 21 Uhr an den Balkon und zollt ihnen mit einer Runde Applaus euren Respekt. Danach solltet ihr auf diese Petition klicken. Sie fordert, dass medizinisches Personal für ihre sehr anstrengende Arbeit angemessen bezahlt werden soll!

Außerdem könnt ihr Krankenhäuser mit euren Spenden unterstützen. Was könnt ihr spenden? Zum einen natürlich Geld, damit die Krankenhäuser weiterhin mit allen wichtigen Gerätschaften versorgt bleiben. Die meisten Krankenhäuser haben dazu Informationen auf ihrer Website. Zum anderen könnt ihr aber auch Blut spenden gehen! Krankenhäuser sind auf regelmäßige Blutspenden angewiesen. Und ihr dürft trotz Ausgangsbeschränkung alle Termine beim Roten Kreuz wahrnehmen. Alle Termine und Infos zur Anmeldung findet ihr hier.

Nähmaschine
© Unsplash | Juan Jose Porta

Mundschutz-Masken mit Stoffen von Kostüme Breuer nähen

Neben der Hilfe in vorm von Spenden ist aber auch das hier ganz wichtig: Es werden dringend Mundschutz-Masken benötigt, denn diese müssen oft gewechselt werden, damit sie wirksamen Schutz bieten. Wenn ihr also eine Nähmaschine habt und helfen wollt, dann lest euch diese Anleitung durch und macht euch ans Werk. Bitte achtet darauf Baumwollstoffe zu verwenden, die bei mindestens 60 Grad gewaschen werden können und vernäht sie mit drei Lagen! Der Klinikum Dritter Orden hat schon so viele Masken erhalten, dass dort keine weiteren benötigt werden. Dafür sucht das Kinderhaus AtemReich nach Mundschutz-Masken. Wenn wir von weiteren Aufrufen hören, lassen wir es euch wissen. Die Adressen findet ihr weiter unten.

Damit ihr mit den richtigen Stoffen arbeiten könnt, hat der Laden Kostüme Breuer fabelhafter Weise damit angefangen Stoffe und Stoffreste für euch bereit zustellen. Sie verpacken sie in Beutel und legen sie vor der Tür des Ladens bereit. Die Adresse hierfür lautet: Hohenzollernstraße 22a im Hinterhof. Ihr könnt einfach vorbeikommen, einen oder zwei Beutel mitnehmen und loslegen! Bitte nehmt nicht mehr Stoffe mit, als ihr wirklich vernähen könnt, damit möglichst viele Masken hergestellt werden können.

Münchner Krankenhäusern helfen | Petition für bessere Bezahlung | Medizinstudierende & medizinisches Personal | Informationen zu Helfer*innen ohne Vorkenntnisse

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