11 Dinge, die du im Winter in München machen kannst

Am kürzesten Tag des Jahres, wenn es bei uns ganze 16 Stunden dunkel ist, fällt der Startschuss für die kälteste und für manch einen auch die ungemütlichste Jahreszeit. Im Winter verlassen wir seltener das Haus und wenn, dann nur mit Mütze, Handschuhen und einem Schal von hier bis Mexiko – dabei kann der doch auch so schön sein. Zum Beispiel abends am Königsplatz, wenn Schnee liegt und die Kaninchen lautlos an einem vorbeihoppeln. Dann wirkt München noch friedlicher als es ohnehin schon ist – und auch ein bisschen kitschig. Doch egal, ob sich die weiße Winterpracht blicken lässt oder nicht, auch im Winter gibt es in München jede Menge zu tun.

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Glühwein

© Flickr | Jameson Fink | CC BY 2.0 Glühwein trinken auf der Winter-Veranda vom Komitee

In der Gabelsbergerstraße hat im Juni 2018 das Komitee eröffnet. Im Sommer könnt ihr hier bei einem Willi Sour super draußen sitzen – und für den Winter hat sich die Bar wetterfest gemacht und einen Winter-Kiosk aufgebaut. Bis zum 2. März 2019 gibt es hier Glühwein, wechselnde Drinks und auch Kleinigkeiten zum schnabulieren. Frieren muss keiner, die Veranda ist überdacht und wird sogar beheizt. Eingekuschelt, mit Bier in der linken und Snack in der rechten Hand ist Schneeregen nur noch halb so schlimm. Und wenn ihr doch friert, ist der Weg in die warme Bar auch nicht weit. Musik gibt's übrigens auch! Geöffnet ist mittwochs bis samstags.

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Gärtnerplatz Alm

© Gärtnerplatz Alm Käsefondue, Obstler und Alm-Feeling in der Gärtnerplatz Alm

Der Name ist bei der Gärtnerplatz Alm Programm: gemütliches Hüttenfeeling mitten in der Stadt, rustikales Essen, schummriges Licht und bei Bedarf jede Menge Obstler. Die perfekte Location für ein Käsefondue in lauschiger Runde. Das gibt's in der Gärtnerplatz Alm in verschiedenen Varianten: rustikal mit Dunkelbier, edel mit Trüffel und Walnüssen oder mit mediterranen Kräutern verfeinert. Ihr werdet in jedem Fall satt! Wer kein Käse-Fan ist, auf gemütliches im-Topf-Rumtunken aber nicht verzichten will, hält sich am besten an das Fleischfondue. Ihr könnt zwischen Rindfleisch und Geflügel wählen und bekommt verschiedene Soßen dazu gereicht.

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© Pixabay Eislaufen im Flutlicht vom Prinzregentenstadion

Jedes Jahr das selbe: "Wir sollten echt mal wieder eislaufen gehen!". Während der Ausflug zur Eisbahn oder an den nächsten Weiher in der Kindheit obligatorisch war, flacht die Motivation mit den Jahren ab. Wer sich aber endlich einen Ruck geben will, der findet in München viele Möglichkeiten. Zum Beispiel im Prinzregentenstadion, wo man am Wochenende bei Musik und Flutlicht übers Eis schlittern kann und danach noch eine Runde in der Sauna entspannen. Wir hoffen derweil, dass der Nymphenburger Kanal oder vielleicht sogar der Kleinhesseloher See endlich mal wieder gescheit zufrieren.

  • Prinzregentenstadion
  • Prinzregentenstraße 80, 81675 München
  • Dienstag & Mittwoch: 09.30–16.00 Uhr, Freitag – Sonntag & feiertags: 9.30–21.30 Uhr, in den Schulferien zusätzlich Montag & Donnerstag: 09.30–16.00 Uhr
  • Tageskarte: 5,60 Euro, Abendkarte: 4,30 Euro, Kombiticket Sauna: 21,20 Euro
  • Mehr Info
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erholen

© Hamam Anatolia Bei türkischem Tee und Bio-Sauna im Hamam Anatolia aufwärmen

Tagesausflug ins Hamam: Im Anatolia im Münchner Süden bekommt ihr das volle Programm – los geht's mit einem türkischen Tee, danach erwartet euch je nach Lust und Laune ein Programm aus Körperreinigung, Dampfbad, Massagen und Bio-Sauna. Bei den Massagen fällt die Wahl wirklich nicht leicht: Kopf, Fuß, Peeling, Seifenschaum, Rosenöl, Aromaöl, eine Schröpfmassage mit Gläsern, die die Durchblutung fördern oder ihr gönnt euch gleich die Göttermassage, bei der ihr von zwei Masseuren durchgeknetet werdet. Im Ruheraum warten dann Getränke und Snacks – und schon ist der Tag auch wieder vorbei.

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ZAMgwürfelt the Boardgamecafé Giesing

© ZAMgwürfelt 400 Brettspiele, Kuchen und Snacks im Zamgwürfelt

Münchens erstes Brettspielcafé! Im Olympiadorf hat Ende September 2018 das Zamgwürfelt eröffnet. Nicht nur, dass hier extra große Tische stehen, damit man in großen Gruppen spielen kann, die Mitarbeiter beantworten alle eure Fragen und erklären euch die Regeln. Zur Auswahl stehen über 400 aktuelle Brettspiele und Klassiker. Aber natürlich könnt ihr nicht nur spielen: Jede Woche wechseln kleine Gerichte auf der Karte, wie Kartoffelsuppe mit Landjägern, Paninis oder„a ZAMgschmeckts“ – verschiedene Gourmetaufstriche mit frischem Baguette. Am Wochenende warten zudem hausgemachte Kuchen. Immer wieder finden Events wie Turniere, Themenabende oder Vorstellungen von Brettspiel-Neuheiten statt.

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Botanischer Garten München

© Anna Kotheder Durch Gewächshäuser wandern im Botanischen Garten

Der beste Tipp für Frostbeulen: Die Gewächshäuser im Botanischen Garten, denn hier herrscht immer ein angenehm tropisches Klima. Zudem gibt es auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern unendlich viele Pflanzen zu entdecken. Immer wieder finden hier auch Sonderausstellungen statt – zum Beispiel die beliebte Schmetterlingsausstellung, bei der man sich inmitten von freifliegenden Schmetterlingen für Instagram fotografieren lassen kann.

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© jmvotography Ausgefallene Drinks auf 60er Jahre-Möbeln schlürfen im Freebird

Ist das noch Maxvorstadt oder doch schon Schwabing? Das Freebird liegt an einer Stelle, an der man sich schon nicht mehr ganz sicher sein kann. Was aber definitiv sicher ist, dass ihr hier tolle Drinks und Cocktails bekommt. Der Genuss steht im Vordergrund. Die Bar hat mit Design-Möbeln aus den 60er und 70er Jahren eher Loungestil und bietet neben Gin Tonic in mit Rosmarin ausgeräucherten Gläsern, tollen Weinen und Ayinger Bier auch eine kleine Speisekarte mit ausgewählten und qualitativ guten Gerichten. Da sitzt man im Sommer nicht nur gerne an den kleinen Tischen vor der Bar, sondern im Winter auch mit Vergnügen in den Sesseln vor dem Kamin.

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Jazz

© Unsplash | Chris Bair Zu Rock'n'Roll und Jazz das Tanzbein schwingen im Folks Club

In der Thalkirchner Straße 2 herrscht schon seit langem hohe Club-Fluktuation. Drei junge Münchner Gastronomen versuchen hier nun ihr Glück mit einem Konzept, dass sich stark von dem der vorherigen Läden unterscheidet und in München eher semi stark vertreten ist: Rock'n'Roll, Funk, Elektro-Swing und Jazz von den Zwanzigern bis zu den Siebzigern mit modernem Einfluss. Ein Drittel Live-Musik und Konzerte, zwei Drittel DJs, die Vinyl auflegen. Als Beispiel für den Sound, der euch hier erwartet, empfiehlt Geschäftsführer Marvin am liebsten das Musikvideo "Jailhouse Rock" von Elvis Presley. Statt auf Mainstream und Klassiker, wird hier hauptsächlich auf Unbekanntes gesetzt. Also, holt eure Petticoats und Gatsby-Outfits aus dem Schrank und schwingt hier das Tanzbein!

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Indian Sun

© Indian Sun Naan-Rollen zum kleinen Preis im hippen Indian Sun bestellen

Vietnamesisches Essen hat den Absprung geschafft – und immer mehr junge, hippe Vietnamesen machen in München auf. Inder sind dagegen leider immer noch oft sehr eingestaubt. Zum Glück gibt's jetzt das neue Indian Sun im Schlachthofviertel: schön eingerichtet, junge Besitzer, saugutes Essen und das zu günstigen Preisen. Das Tagesgericht gibt's für sechs Euro, alle anderen Gerichte sind nur minimal teurer. Besonders hier sind die Rolls, die ihr euch mit Butter Chicken oder Lamm füllen könnt. Aber auch Veganer werden im Indian Sun happy – zum Beispiel bei Channa Massala mit Kichererbsen. Dazu unbedingt einen selbstgemachten Mango-Lassi!

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Lothringer13

© Lothringer13 Kostenlos Kunst gucken in der Lothringer13

Ein Kleinod der Gegenwartskunst findet ihr im Hinterhof der Lothringer Straße 13. In einer alten Fabrikhalle präsentieren vor allem junge Künstler ihre Werke – und sind dabei gerne mal experimentierfreudig. Die Ausstellungen wechseln alle zwei bis drei Monate, der Eintritt ist frei. Tee oder Espresso gibt es im dazugehörigen Café rroom. Dort könnt ihr euch jede Menge Kunstmagazine zum Lesen schnappen. Ein bisschen Buchladen ist das Café auch, in den Regalen stehen vor allem lokale Publikationen von Kleinstverlagen.

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Schlitten fahren Rodeln Schneeballschlacht

© Pixabay Gediegen rodeln gehen am Monopteros

Euren Rennschlitten könnt ihr hier zuhause lassen. Die Piste am Monopteros eignet sich eher für Popo-Rutscher. Besonders lang ist die Abfahrt nämlich nicht. Dafür ist der Monopteros-Hügel super zentral gelegen, mitten im Englischen Garten. Somit also perfekt für ein spontanes Rodelvergnügen. Noch ein Vorteil: Für den Glühwein oder die heiße Schoki danach müsst ihr nicht mehr weit laufen. Spannende Bio-Punsch- und Glühweinvariationen zum Aufwärmen gibt’s schon ein paar Meter weiter im Milchhäusl. Hier könnt ihr euer Heißgetränk stilvoll und zum Winter passend in einer zum Tisch umfunktionierten Gondel genießen.

Titelbild: © Pixabay | designerpoint

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