21 Restaurants und Cafés in München, in denen du vegan essen kannst

Vegan und München – diese Kombi klingt für einige Leute ein bisschen nach Green Smoothie aus Omas Garten. Ein Ding der Unmöglichkeit. Denn: In so manchem Kopf steckt da vielleicht noch das hartnäckige Bild von bayrischen Weißwürsten mit Brezn, Obatzda und Weißbier. Aber natürlich gibt es auch in München längst Falafeldürum, Matcha-Reismilch-Latte und Cashew-Cheesecake an jeder Ecke. Naja fast. Wir haben 21 vegane Adressen in München getestet und zeigen euch, wo die Route langgeht. Weg von schwerem Schweinsbraten, hin zu leichten Lupinenfilets.

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Café Ignaz

© Café Ignaz Vegetarisch und vegan seit über 30 Jahren im Café Ignaz

Vor dem Ignaz darf man wirklich mal den Hut ziehen – seit über 30 Jahren wird hier vegetarisch und vegan gekocht. Chapeau, Chapeau! Wer auf reichhaltige Buffets steht und nichts gegen Vegetarier und ihren Käse hat, sollte hier unbedingt brunchen gehen. Die Auswahl lässt auch Einiges für Veganer übrig. Auch die Speisekarte ist erstaunlich lang. Zu finden: Maultaschen, Schupfnudel-Gerichte oder eine vegane Pfifferling-Pfanne mit Seitan, Kokosmilch, Erdbeeren und Bärlauch. Yum! Die hauseigene Konditorei bietet auch veganes und glutenfreies Süßes für auf die Hand.

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Gratitude

© Gratitude Hummus Bowl und Cheesecake auf Cashewbasis im Gratitude

Den Veganern dürfte das in der Türkenstraße aufzufindende Restaurant längst ein Begriff sein. Mitten im Uni-Viertel lädt die schöne Adresse des Gratitude stilvoll draußen wie drinnen zum verweilen, plaudern, Menschen beobachten und Abend ausklingen ein. Richtig ausgefallenen Gerichte à la Hummus Bowl mit Falafel und geschmortem Egerling und als Abgang Cheesecake auf Cashewbasis werden hier optisch hübsch verkünstelt präsentiert und sind fast zu schön, um verspeist zu werden. Unbedingt reservieren!

3

© Tushita Teehaus Den besten Matcha-Latte der Stadt im Tushita Teehaus trinken

Meist macht man sich nicht nur des Tees wegens auf in die Wohlfühloase der Klenzestraße. Vor allem zu Mittag strömen die Tushita-Liebhaber in das kleine Teehaus, um sich eines der täglich variierenden Powergemüse-Menüs abzugreifen. Das zweite Zauberwort heißt Matcha und findet sich hier in jeglicher Form – von Matcha Bliss Balls, über Matchakuchen hin zum last but not least (Trommelwirbel) besten Matcha Latte der Stadt! Der versorgt uns ebenso angenehm mit Wachmacherkribbeln wie Kaffee, genauso wie eine beachtliche Auswahl an hochwertigen Grüntee, Weißtee und Schwarztee-Sorten. Vorsicht vor den Suchtmacher-Cakes: Die Kuchentheke ist ein gefährlicher Ort mit hübschen, ausgefallene Torten wie die Matcha Aduki Aprikosen Tarte oder supersofte Karotte-Ingwer und Schoko-Banane-Walnuss-Kuchen. Das Schöne dran: Man kann mit gutem Gewissen zugreifen – es gibt auch zucker- und glutenfreie Varianten. Unser Tipp: Der glutenfreie Schwarzer Sesam-Kuchen und der CoCoCha Latte.

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Deli Kitchen

© Anja Schauberger Mittagsmenüs und beste vegane Kuchen in der Deli Kitchen

Früher kochte in der Augustenstraße, um die Ecke vom Königsplatz, das Yam Vegan Deli auf, mittlerweile hat die Deli Kitchen den schönen Raum übernommen und sorgt hier von Montag bis Freitag für feines vegetarisches und veganes Essen. Es gibt verschiedene Mittagsgerichte wie Süßkartoffel-Erdnuss-Ingwer-Topf oder vegane Quiche und traumhafte Kuchen, die alle vegan sind. Vor ein paar Monaten haben die Jungs der Deli Kitchen außerdem noch einen zweiten Ableger eröffnet und lassen jetzt auch in Obergiesing (Gietlstraße 17) Veganer-Herzen höher schlagen.

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Max Pett

© Max Pett Veganes Frühstück, Lunch und Dinner im Max Pett

Wem es in den veganen Imbissbuden der Stadt zu eng zugeht, der spaziert Richtung Sendlinger Tor. Hier wird es zwar etwas teurer, dafür ist ein Besuch im Max Pett vor allem draußen auf der Sonnenterasse, eingewickelt in kuschligen Decken und umgeben von viel Grün wie ein kleiner Urlaub. Im unbeschwerten Vacation-Modus kann man sich dann auch mal ein ausgiebiges Frühstück, ein leckeres Lunch oder ein deliziöses Dinner mit Antipasti, Schnitzel und Dessert gönnen. Richtig gehört: Schnitzel! Neben gewohnt veganen Kreationen wie einem Rotebeete Carpaccio oder einer Karotte-Ingwer-Suppe kommt im Max Pett auch Zünftiges auf den Tisch. Unbedenklich fleischlos und vegan. Wer ko, der ko.

Achtung: Das Max Pett ist durch und durch alkoholfrei. Wein und Bier gibt es zwar, davon kommt man aber eher weniger beschwipst davon. Wenn der Abend feuchtfröhlicher enden soll, einfach im Anschluss eine Bar aufsuchen. Das Glockenbach ist ja quasi gleich um’s Eck.

6
Ooh Baby i like it raw

© Ooh Baby i like it raw Gemütlich abhängen im Ooh Baby i like it raw

Das Ooh Baby liegt im nicht ganz so gut besuchten Teil der Gärtnerplatzviertels, fast schon am Isartor. Deswegen ist es vielleicht im ersten Moment einer der Läden, an denen man auf dem Weg zur S-Bahn eher vorbei läuft. Falls ihr aber Lust auf leckeres Frühstück, Mittagessen und feine Kuchen in gemütlicher Vintage-Atmosphäre habt, solltet ihr beim nächsten Mal unbedingt reingehen. Der größte Teil der Karte im Ooh Baby ist vegetarisch, es gibt aber auch ein paar Gerichte mit Schinken oder Lachs für Eure Begleitung und natürlich vegane Optionen: zum Beispiel Müsli mit Sojajoghurt und Früchten, Avocadobrot, Gemüsebagel und immer mindestens einen veganen Kuchen. Dazu gibt es Emilo-Kaffee, auch mit Hafer- oder Sojamilch. So lässt sich hier ohne Probleme sehr gut der Tag verbummeln.

7
Ümis Cafe

© Markus Büttner Herzlicher Empfang und hausgemachtes Essen bei Ümis

Ümi ist wahrscheinlich einer dieser Menschen, den einfach jeder mag. Immer ein Lächeln auf den Lippen, immer freundlich. Allein deswegen macht es Spaß, das kleine Café in der Georgenstraße zu besuchen. Dazu kommen dann noch die unfassbar leckeren Backwaren, wie vegane Donuts, selbstgemachte Brezn und süß-klebriges Baklava oder die lecker-gesunden deftigen Gerichte. Nicht alles ist vegan, aber alles vegetarisch und die vegane Auswahl kann sich wirklich sehen lassen. Am Wochenende gibt es Brunch bei Ümi, für sage und schreibe 9 Euro. Also alle Veggie- und Nicht-Veggie-Freunde einsammeln und Ümi einen Besuch abstatten.

8

© Orange Box Linsen-Dals und köstlich gefüllte Fladenbrote in der Orange Box

Die Orange Box hat, wie der Name schon sagt, einen fruchtig frischen Imbiss-Flair, das vor allem das junge Studenten-Publikum anzieht. Liegt höchstwahrscheinlich auch daran, dass die mit Hockern und kleinen Tischen minimalistisch eingerichtete Café-Box in unmittelbarer Uninähe aufzufinden ist. Euren Hunger könnt ihr hier mit bunten Salaten, würzigen Linsen-Dals oder köstlich gefüllten Fladenbroten stillen und euren Süßzahn mit hausgemachten Kuchen füttern. Toll: Zum Mitnehmen werden Getränke und Speisen in umweltfreundlichen Boxen und Bechern verpackt. Geht immer: Die frisch gepressten Säfte nach Wahl, z.B. die Box II: Apfel, Orange, Rote Beete, Ingwer! Tip top Powerdrink!

9
bodhi vegan restaurant westend münchen

© Robert Köhler Vegan brunchen und burgern im Bodhi

Klingt indisch, schmeckt aber bayrisch. Ob herzhafte Kässpatzn, fluffiger Kaiserschmarrn, knusprige Flammkuchen, cremiges Waldpilzragout oder fein gebratenes Lupinenfilet – im Bodhi bekommt ihr das Beste vom Besten. Läuft also, im Westend. Zwar liegen die Burger (weniger bayrisch) mit etwa 15 Euro preislich eher hoch, sind geschmacklich aber eine Eins. Genauso wie die Rosmarin-Creme-Brûlée. Die Schmankerl-Karte ist ziemlich lang, die Auswahl mehr als groß. G’sund Boarisch – geht also doch! Wen’s genauer interessiert: Lernen kann man die Cooking Skills der Bodhi Crew ebenfalls in der hauseigenen Kochschule. Tipp: Hier gibt’s Bayerns größten rein veganen Brunch. Leider nur zur kalten Jahreszeit.

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© Instagram / vegan.travel Veganer Döner in Erbils Orient Lounge

Döner macht schöner – nicht unbedingt jeder, aber der hier bestimmt. Mediterran und vegan kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Der im Januar 2016 neu eröffnete vegane Döner liegt etwas versteckt, in ruhiger, aber super gemütlicher Haidhaus’ner Lage und wird seinem „Orient Lounge“ Namen durch entsprechend entspannte Couch-Ecken mehr als gerecht. Erbil, der Besitzer, setzt sich gerne mal auf einen Tee (der für alle Kunden übrigens kostenfrei im Laden bereit steht) zu seinen Gästen dazu und ist für jeden Tratsch über Gott und die Welt oder auch einfach über veganes Essen bereit. Toll: Sehr bodenständige Preise.

11
Emmi's Kitchen

© Emmi's Kitchen Vegane Zimtschnecken essen bei Emmi’s Kitchen

Emmi’s Kitchen hat inzwischen bereits zwei vegane Anlaufstellen - eine in Haidhausen, eine im Glockenbachviertel. An beiden Orten bekommt ihr unaufgeregte und wirkliche feine Mittagsgerichte zu bezahlbaren Preisen, wie altbayerisches Kartoffelgulasch oder schwäbischen Linseneintopf. Und natürlich die heiß begehrten Zimtschnecken, für die ihr unbedingt bei eurem Besuch Platz lassen solltet.

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Mittagessen im TIAN

© Roberto La Pietra Vegane Gourmet-Küche im Tian

Habt ihr Bock, mal in ein richtig schickes Restaurant zu gehen, ohne als Veganer auf Beilagen ausweichen zu müssen? Kein Problem: das Tian am Viktualienmarkt liefert rein vegetarische und vegane Gourmetküche auf höchstem Niveau. Wer hier herkommt, der sollte offen für Überraschungen sein, denn die Gerichte tragen wenig aussagekräftige Namen wie Lauch / Pastinake / Hanf / Tamarinde. Nicht wirklich klar, was man da bekommt, unfassbar lecker wird es aber ziemlich sicher sein. Die Preise im Tian sind ordentlich, also ganz sicher nichts für jeden Tag. Aber für den besonderen Anlass lohnt sich die Investition unbedingt!

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Rebella

© Rebella Bunte Bowls und Yoga bei Rebella Bex

Veganer lieben Bowls. Und richtig gute gibt es im Rebella Bex in der Sonnenstraße. Jede Schale ist eine Kombi aus bis zu zehn verschiedene Veggie-Sorten. Gebraten, gekocht, gedünstet, gebacken. Immer anders, immer frisch. Außerdem gibt es Säfte, warme Drinks, Kuchen, Sandwiches und so weiter. Alles bio. Alles vegan. Wer beim Vorbeischauen auch gleich noch eine der angebotenen Yogastunden besuchen möchte, sollte das Essen aber vielleicht besser auf danach verschieben.

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Kismet

© Jan Schuenke / Kismet Orientalisch speisen im Kismet

Das Kismet in der Altstadt ist ein unglaublich schöner Ort. Die Tische, die Gläser, das schummrige Licht, alles zusammen ist stimmig und hier möchte man gerne länger sitzen. Das kann man auch, denn die Portionen im Kismet sind groß und machen dadurch auch die hohen Preise wieder ein bisschen wett. Serviert wird orientalisches Essen, wie Kicherebsenmousse oder Tajin mit Gemüse. Alle Gerichte, bei denen nicht explizit Milchprodukte dabei stehen, sind hier vegan. Und kleiner Tipp: wer keinen riesen Hunger hat, dem reicht locker auch eine Vorspeise.

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Siggis

© Siggis Vegan, fair und bio essen bei Siggis

Siggi heißt eigentlich Sigrid und hat in ihrem gleichnamigen Restaurant ihre eigene Lebens-Philosophie eins zu eins umgesetzt. Die bedeutet: Verantwortung für Mensch, Tier und Natur im Alltag. Deswegen gibt es im Siggis ausschließlich vegane Gerichte in Bio-Qualität, sehr oft aus Fair-Trade-Produktionen. Dass so viel political correctness auch noch richtig gut schmecken kann, davon könnt ihr euch bei einem Besuch in dem gemütlichen Gewölbe in der Nähe des Viktualienmarkts selbst überzeugen. Alle Gerichte können übrigens auch mitgenommen werden – in umweltfreundlicher To Go-Verpackung.

16
Fei Scho

© Fei Scho Vietnamesisch für alle im Fei Scho

Oh, du geliebter Reisnudelsalat! Wer zum ersten Mal das Fei Scho im Glockenbachviertel besucht, der sollte sich diesen Gaumenschmaus nicht entgehen lassen. Alle anderen kennen die Schale mit Reisnudeln und mariniertem Tofu wahrscheinlich eh schon, egal ob Veganer oder nicht. Doch auch einige andere Gerichte auf der Karte sind vegan, wie zum Beispiel Sommerrollen oder das Gemüsecurry. Ein guter Ort, um mit Fleisch essenden Freunden den Abend zu verbringen: auch die Spare Ribs haben treue Anhänger.

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Indian Mango

© Indian Mango Riesige vegane Auswahl bei Indian Mango

Die meisten indischen Restaurants bieten vegane Optionen an, doch kaum eines dürfte so viele Angebote haben wie das Indian Mango in der Zweibrückenstraße. Und vor allem nicht so klar deklariert. Hier gibt es nämlich eine eigene vegane Karte mit mehr als 30 Gerichten. Der Besitzer ist wahnsinnig nett und das Restaurant indien-typisch kitschig verspielt. Bestimmt kein Ort für ein fancy Date, aber eine prima Anlaufstelle für sehr gutes und günstiges indisches Essen, egal ob mittags oder abends. Alles auch zum Mitnehmen.

18
Abendessen

© Roecklplatz Mediterran essen auf der Terrasse vom Roecklplatz

Das Restaurant Roecklplatz hat nicht nur einen großzügigen Gastgarten und eine köstliche, mediterran angehauchte Speisekarte mit einigen veganen Gerichten. Es gibt auch ein ganz besonderes Konzept, denn es ist ein Ausbildungsrestaurant, das Jugendlichen ohne Schulabschluss oder aus schwierigem sozialen Umfeld die Möglichkeit bietet, hier einen Beruf zu erlernen und sich damit eine Persepektive zu schaffen. Für diese Arbeit erhielten sie bereits das Bundesverdienstkreuz. Da schmecken Chili-Lauch-Ravioli oder der Zander in Ingwerbutter mit Selleriepüree gleich noch besser.

19
Wagners Juicery & Health Food

© Wagners Juicery Hip and healthy bei Wagners

Acai-Bowls, Chia, Smoothies und Quinoa. Wir geben es zu: Das Wagners an der Fraunhoferstraße (auch das noch), vereint schon sehr viele Klischees des veganen Hipsters. Aber eigentlich ja wurscht, wenn es prima schmeckt und gemütlich ist. Der Laden setzt im Inneren auf klare Schlichtheit. Ein großer Tresen, an dem bestellt wird, dazu schicke Lampen und schöne Menschen. Die sind dazu auch noch alle sehr nett, so dass man die Protein Bowl, einen der veganen Kuchen oder den Kichererbsen Salat zwar mitnehmen kann, aber auch sehr gerne gleich vor Ort isst.

20

© Blitz Mexican Sharing im Blitz

Geile Drinks, leckeres Essen, hippe Location – so lässt sich das Blitz Restaurant ganz gut zusammenfassen. Hier gibt es richtig gutes veganes und vegetarisches Mexican Food. Patatas Bravas, Guacamole, Fajitas oder Kokossorbet. Am besten geht man hier zum Sharing über: von ein paar Vorspeisen und dazu einer der Hauptspeisen werden locker drei Personen satt. Dann hat man alles mal probiert und sich dennoch nicht zu sehr in Unkosten gestürzt.

21
Lost Weekend Flohmarkt

© Lost Weekend Bücher, Zeitschriften und veganer Kaffee und Kuchen im Lost Weekend

Das Lost Weekend scheidet ein bisschen die Geister – die einen finden das Konzept aus cleaner Buchhandlung und Café gelungen, die anderen stören sich an zu viel Mützen und Hipsterbärten. Für Veganer ist es hier auf jeden Fall ein kleines Paradies. Ganz automatisch bekommt man hier seinen Cappuccino mit Sojamilch serviert, dazu ein Stück aus der rein pflanzlichen und großen Kuchenauswahl oder ein veganes Croissant. Daneben gibt es verschiedene Sandwiches und Salate, kostenloses WLAN und durch die Nähe zur Uni immer viel zum gucken.

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