11 schöne Cafés in der Maxvorstadt, die einen Besuch wert sind

Wir würden mal behaupten, dass die Maxvorstadt der Stadtteil mit der höchsten Café-Dichte in ganz München ist. Die Schwierigkeit besteht also nicht darin, überhaupt irgendwo einen Kaffee zu bekommen, sondern sich für einen Ort zu entscheiden. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Maxvorstadt nicht nur aus der Türken- und Schellingstraße besteht, dann steigt die Auswahl ins Unermessliche. Wir haben uns mal den Koffein-Schock gegönnt und stellen euch unsere 11 Favoriten vor – vom klassischen Oma-Café, über das vegane Urgestein bis zum fancy Frühstücksplatz ist alles dabei.

1
Morso

© LESEMBICOFFEE Sich wie in Italien fühlen im Café Morso

La Dolce Vita mitten in München! Cappuccino in die Hand, Tramezzini in den Mund und das Treiben auf der Nordendstraße beobachten – das ist das Café Morso. Abgesehen vom wirklich super italienischen Kaffee, frischen Tramezzini, Florentiner oder Pasta – hier fühlt man sich ein kleines bisschen wie in Italien. Und da schmeckt der Kaffee ja bekanntlich immer am besten!

2
Frühstück Brunch Geheimtipps München

© Café Emil Bunte Möbel und leckere Waffeln im Café Emil

Das Café Emil liegt noch in der Schellingsstraße, aber soweit oben, dass die Maxvorstädter selten bis nie hier vorbeikommen – zum Glück. Sollen sie mal in der Lax Eatery und im Waldmeister frühstücken gehen. Das bunte Emil hat nicht nur eine ausgezeichnete Frühstückskarte: Das große Frühstück auf der Etagere beinhaltet Brötchen, Käse, Wurst, Marmelade und ein Bio-Ei für nur 9,50 Euro. Sonntags gibt's außerdem immer bis 14 Uhr ein Frühstücksbuffet – hier könnt ihr euch ebenfalls für 9,50 Euro den Bauch vollschlagen. Ein Schnäppchen für die Maxvorstadt.

3

© Laden Rührei mit Ziegenfrischkäse und Rucola im Laden

Der Laden ist so ein Ort, den man im Vorbeigehen bei der Vielzahl an Cafés in der Türkenstraße schnell mal übersieht. Wenn man dann aber einmal dort war, garantiert nie mehr vergisst. Tolles Ambiente, gute Sonnenplätze, bezahlbare Gerichte und Zutaten aus der Region: So kommen die Eier vom Naturlandhof Eser bei Wasserburg am Inn, das Fleisch vom Naturlandhof Brandl aus Reithofen. Unser Tipp: Rühreier mit Ziegenfrischkäse und Rucola, dazu einen frisch gepressten Karottensaft.

4
Café Ignaz

© Café Ignaz Vegetarisch und vegan seit über 30 Jahren im Café Ignaz

Vor dem Ignaz darf man wirklich mal den Hut ziehen – seit über 30 Jahren wird hier vegetarisch und vegan gekocht. Chapeau, Chapeau! Wer auf reichhaltige Buffets steht und nichts gegen Vegetarier und ihren Käse hat, sollte hier unbedingt brunchen gehen. Die Auswahl lässt auch Einiges für Veganer übrig. Auch die Speisekarte ist erstaunlich lang. Zu finden: Maultaschen, Schupfnudel-Gerichte oder eine vegane Pfifferling-Pfanne mit Seitan, Kokosmilch, Erdbeeren und Bärlauch. Yum! Die hauseigene Konditorei bietet auch veganes und glutenfreies Süßes für auf die Hand.

5

© Die Waldmeister Superleckeres Frühstück zum Ankreuzen im Waldmeister

Das Waldmeister ist eine Paradebeispiel für die Hipsterfizierung der Maxvorstadt in den letzten Jahren – Kohlefadenlampen hängen von der Decke, im Mixer werden grüne Smoothies gemacht und in den Regalen warten regionale Köstlichkeiten auf ihren Verkauf. Trotzdem oder vielleicht genau deswegen kann man es hier nur lieben. Das Frühstück ist nicht ganz günstig, aber dafür zum niederknien. Neu: Es liegen superschöne Zettel aus, mit denen das Frühstücken noch leichter geht. Einfach ankreuzen, was man möchte und der Bedienung geben. Und auch, wenn euch der Magen mittags knurrt, könnt ihr zwischen Kräuterspätzle, veganer Bolo und den wechselnden Wochenmenüs entscheiden.

6
Von Frühstück bis Feierabenddrink: Das Joon in der Theresienstraße:

© LESEMBICOFFEE Lecker essen und Kaffee trinken im Joon

Als vor zwei Jahren ganz unvermittelt das Giulia schloss, war jeder, der dort ein- und ausging, ziemlich traurig. Als dann jedoch das Joon dort einzog und die Betreiber erklärten, dass „Joon“ aus dem Persischen übersetzt „meine Liebe“ bedeutet, war dann plötzlich alles wieder gut. Täglich gibt es wechselnde Gerichte in einer kleinen und großen Variante. Toll sind auch die Salate mit Toppings wie Schafskäse, Avocado oder gleich einem Lachsfilet – frisches Weißbrot und Olivenöl immer inklusive. Zum Kaffee gibt es dann hausgemachte Kuchen und zum Frühstück andere Leckereien – meine Liebe, was will man mehr?

7
Aufwärmen München Winter

© Deniz Ispaylar Kaffee trinken wie bei Oma im Café Jasmin

In dem schmucken Café ist es urgemütlich. Das liegt daran, dass die Inneneinrichtung – mintgrüne Samtbezüge, Metallgarderoben, goldene Lüster und Fototapete – aus den 1950ern stammt und weitgehend original erhalten ist. Mittlerweile steht sie sogar unter Denkmalschutz, daher kann sich das Jasmin das heimelige Gefühl bewahren und lockt selbst bei Sonnenschein nach drinnen. Und im Winter gibt es eh nichts Schöneres, als bei Cappuccino und Trüffeltarte am Nachmittag oder am Abend bei einer Maxvorstadt-Lemonade (hausgemachte Himbeerlimonade mit Rum) in die weichen Polster zu versinken und sich zu fühlen wie in Omas Wohnzimmer.

8
Benko Café

© Benko Café Feinster Cappuccino und herzlicher Service im Benko Café

Das Benko Café hat tatsächlich alles, was ein gutes Café so braucht. Sehr guten Kaffee, frisch belegte Sandwiches, Kuchen und einen kleinen, aber feinen Mittagstisch. Seit Neuestem steht auch Frühstück auf der Karte. Unter der Woche bis 12 Uhr, am Samstag bis 16 Uhr könnt ihr euch zwischen Rührei mit Lachs, Omelette mit Champignons, French Toast und Pancakes entscheiden. Das Wichtigste ist aber der super freundliche und fröhliche Service, der das Benko so beliebt macht. Durch die Lage genau hinter der TU trifft man hier natürlich viele Studenten, aber auch der ein oder andere Professor liest hier seine morgendliche Zeitung.

  • Benko Café
  • Luisenstraße 41, 80333 München
  • Montag – Freitag: 07.30–18.00 Uhr, Samstag: 09.00–16.00 Uhr, In den Semesterferien: Montag–Samstag: 09.00–16.00 Uhr
  • Cappuccino: 2,60 Euro, Mittagsgerichte ab 5,90 Euro
  • Mehr Info
9
Lamingtons Bakery

© Anika Landsteiner Australische Kuchen in der Lamingtons Bakery

Von Melbourne in die Maxvorstadt. So lässt sich die Geschichte der Lamingtons Bakery in fünf Worten beschreiben. Das Pärchen Nick und Sabine kam 2014 aus Melbourne nach München und ist seitdem geblieben. Mit ihrem eigenen Café haben sie sich einen großen Traum erfüllt. Sie sind vermutlich die Einzigen in der ganzen Stadt, bei denen ihr die leckeren Lamingtons, kleine Kuchen aus Buskuitteig, die in Schokolade getunkt und mit Kokosraspeln bestreut werden, bekommt. Dazu einen leckeren Dinzler-Cappuccino und der Tag ist gerettet.

10
Cafés Maxvorstadt

© Nina Vogl Kaffee und Kunst im Pavesi

Früher war das Pavesi dieses winzig kleine Stehcafé mit einem Tresen, ein paar wenigen Barhockern und dem Mini-Außenbereich, von dem aus man ganz gut das Treiben in der Türkenstraße beobachten konnte. Mittlerweile ist das Café aber ein paar Türen weitergezogen und hat sich vergrößert. Aber so richtig, denn der Laden ist jetzt bestimmt fünfmal so groß, sehr clean eingerichtet und bietet seit Neuestem nicht nur Platz für Cappuccino und Kuchen, sondern auch für wechselnde Fotoausstellungen. Leute schauen kann man aber mindestens genauso gut wie früher.

11
Herbst

© The Victorian House Cheese Cake und Scones im Café Klenze in der Alten Pinakothek

Das Café in der Alten Pinakothek ist benannt nach seinem Architekten, Leo von Klenze, und ein Ableger des Victorian House. Entsprechend gibt es hier auch Cheese Cake, Apple Tart und natürlich die Scones mit Clotted Cream zum Tee und Kaffee. Very british ist auch der plüschige Countryside-Stil des Klenze. Bester Plan: Zuerst am großzügigen Frühstücksbuffet satt essen und dann für einen Verdauungsspaziergang durch die Alte Pinakothek schlendern!

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