11 romantische Bars in München für einen Abend zu zweit

Manchmal braucht es einfach eine richtig romantische Bar – am Valentinstag zum Beispiel, beim ersten Date oder zum Jahrestag mit dem Liebsten. Wer zuvor schon in einem unserer romantischen Restaurants essen war, schnappt sich seine Begleitung und macht es sich noch auf den roten Samtsofas im LUX bequem. Oder doch besser bei einem Stück im Gärtnerplatztheater und danach auf einen Drink und ein bisschen Jazz im Salon Pitzelberger? Wer schon länger zusammen ist, probiert sich durch die Rum-Auswahl im winzigen Barroom in Haidhausen, fürs erste Kennenlernen eignet sich eigentlich immer die Theresa Bar! Wir wünschen viel Vergnügen und einen romantischen Abend.

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Bars

© Lola Bar Schwere Samtvorhänge und saugute Drinks in der Lola Bar

Rotes Samt, plüschige Sofas und ein Klavier – wenn man durch den schweren Vorhang im Eingangsbereich tritt, weiß man gleich, dass die Lola Bar einer dieser Orte ist, an denen man prima versacken kann. So entspannt es hier unter der Woche zugeht, so voll und lebendig ist es am Wochenende, wenn in der Bar aufgelegt wird, alle durcheinander reden und der ein oder andere auch mal zu tanzen anfängt. Der quadratische und von allen Seiten zugängliche Tresen ist dabei der ideale Platz um den Überblick zu behalten, zu sehen und vielleicht auch gesehen zu werden. Dabei bestellt man am besten Longdrinks oder süffig-fruchtige Cocktails wie einen Thai Basil Smash, lässt sich von den Anwesenden unterhalten und von der Atmosphäre berauschen. Im Sommer hat die Lola Bar außerdem eine große Terrasse, von der aus man das Glockenbachviertel bestens beobachten kann.

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Ory Bar Mandarin Oriental

© Nina Vogl Fünf Sterne Deluxe Drinks in der Ory Bar

Früher hat es uns nur fürs Atomic in die Neuturmstraße verschlagen, nun ist vielleicht auch die Hotelbar des Mandarin Oriental mal einen Besuch wert. Allein für die Einrichtung sollte man mal einen Blick hinein werfen. Die Drink Karte in der Ory Bar trägt die Handschrift von Lukas Motejzik, dessen Kreationen ihr schon aus dem Herzog, dem Zephyr und der Mynah Bar kennt. Hier versuchen die Macher den Spagat zwischen gehobener Bar für Hotelgäste und einem gediegenen Ort für Münchner auf der Suche nach feinen Drinks. Da findet ihr natürlich alte Klassiker mit eigenen Twist – Pina Colada mit Kokosnuss-Sorbet vom Ballabeni (!) – und neue Kombinationen, die ihr so vielleicht noch nicht probiert habt. Riesen Vorteil für eine Hotelbar: Die Ory Bar hat ihren eigenen Eingang!

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© Hotel Lux Rote Samtsofas und Champagner-Klingel im Lux

So schön können Hotel-Bars und -Restaurants sein – das beweist einmal mehr das Lux in der Altstadt. Hier könnte das Motto auch einfach "Love" lauten: Ihr versinkt in roten Samtsofas, esst hervorragend zu Abend und bestellt über die Champagner-Klingel in den privaten Sitzecken noch ein Glaserl. Die Küche versteht sich als international mit regionalen Einflüssen, es gibt zum Beispiel argentinisches Rinderfilet, Heilbutt-Ravioli oder Schaumsuppe mit Jakobsmuscheln. Und nach dem Abendessen lasst ihr euch hier unbedingt noch an der Bar ein paar Drinks zaubern – von Gin über Old Fashioned bis hin zu ausgefallenen Eigenkreationen kann man sich hier durchprobieren.
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Rotwein und Rote Bete-Knödel: Die neue Griabig Weinbar in der Altstadt

© Sabine Nisslmüller Leckere Weine und ordentliche Brotzeit in der Weinbar Griabig

Wenn man als Nicht-Bayer im Wörterbuch nachschlägt, findet man unter “griabig” die Übersetzung angenehm, behaglich, lauschig und urgemütlich. Genauso ist es in der Griabig Weinbar gegenüber vom Hofbräuhaus. Der Laden mit den alten Böden und unverputzten Wänden hat absolut Potential zum Lieblings-Ort zu werden. Die Karte zeigt etliche Weißweine, Rotweine und auch Rosés aus besten deutschen, österreichischen und italienischen Lagen. Bei den Roten kommen dann auch noch ordentliche Spanier und Franzosen hinzu. Und da jeder gute Tropfen eine solide Grundlage braucht, bietet die Karte natürlich auch was zu futtern – hauptsächlich modern interpretierte Brotzeit-Klassiker, aber auch immer zwei wechselnde warme Gerichte.

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© jmvotography Stilvoll trinken in der Bar Gabanyi

Was haben James Bond und Charles Bukowski gemeinsam? Beide sind einem gepflegten Drink in entsprechender Umgebung nicht abgeneigt. Und beide würden sich in der Bar Gabanyi mehr als wohl fühlen. Über zwei Jahrzehnte war Stefan Gabanyi der Whiskey-Experte im Schumann's. Seit 2012 steht er aber nur noch hinter seiner eigenen Bar am Beethovenplatz und serviert den puren Genuss in flüssiger Form. Für einen Besuch in der Bar Gabanyi bringt ihr am besten Zeit und Geduld mit. Nicht weil ihr so lange auf eure Drinks warten müsst, sondern weil das die Grundvoraussetzungen sind, um die hier vorhandene Barkunst wirklich genießen zu können. Cheers!

6

© Pexels Sich durch die Rumauswahl probieren im Barroom

Das Barroom ist die kleinste Cocktailbar der Stadt, daher fühlt man sich hier alleine oder auch zu zweit sehr wohl. Vor allem zwischen den über 150 Flaschen, von denen über die Hälfte mit Rum aus aller Welt gefüllt ist. Während im Hintergrund gediegen Jazz und Swing laufen, mixt (der stets akkurat gekleidete) Barkeeper Emanuele Ingusci mit viel Herzblut, Können und Geschick schmackhafte Drinks. Und versprochen, der Mann weiß, was er tut und berät euch gerne ausführlich.

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Trisoux Bar Müllerstraße

© Nina Vogl Fine-Drinking im Trisoux in der Müllerstraße

Als erstes fällt einem im Trisoux das Interior – genauer gesagt die Decke – ins Auge: 7500 Vierkant-Fichtenhölzer zieren wellenförmig die Decke im vorderen und hinteren Bereich der Bar. Die drei Betreiber Philipp Fröhlich, Ben Bauer und Gustav Großmann haben definitiv nichts dem Zufall überlassen – und schon gar nicht in Sachen Drinks, denn keiner von ihnen ist ein unbeschriebenes Blatt in der Münchner Barszene. Beim Blick auf die Karte fallen die Eigenkreationen auf: "Kashmir Fizz", "Darkside of the Moon" oder "Wolfenbüttel Moped Club". Lecker und wunderschön hier!

8
Wieder ein Juwel weniger: Die Theresa Bar schließt – ein Nachruf

© Theresa Grill Restaurant Bar Champagner Daisy trinken in der Theresa Bar

Neben dem Theresa Restaurant, das neben unfassbar gutem Essen auch mit der stylischsten Kegelbahn der Stadt punkten kann, befindet sich die dazugehörige Theresa Bar. Neben den üblich Verdächtigen gibt es hier eine eigene 60er Karte mit Drinks wie dem Parisian Cocktail, Champagner Daisy oder Jacke Rose. Hier könnt ihr aber nicht nur trinken – auf der Karte finden sich auch allerfeinste, aber dafür auch nicht ganz günstige Vor-, Haupt- und Nachspeisen.

9
Les Fleurs du Mal

© Schumann's Hochwertige Cocktails im Les Fleurs du Mal

Es gibt Cocktails und es gibt richtig gute Cocktails. Und es gibt Bars und richtig gute Bars. Die beiden letzteren Dinge erwarten einen, wenn man ins Les Fleurs du Mal geht. Hier, in der ersten Etage des berühmten Schumann's sitzt man an einer langen Tafel, blickt durch Holzlamellen auf das illustre Treiben unten in der Bar hinab und genießt in privater, beinahe Geheimort-mäßiger Atmosphäre hochkarätige Drinks. Neben der regelmäßig wechselnden Karte beraten einen die weiß-beschürzten und ziemlich begnadeten Bartender persönlich und man fühlt sich alleine schon wegen des roten Teppichbodens und dem gedämpft von unten herauf klingenden Stimmengewirr wie ein ganz besonderer Gast. Und außerdem ist diese Bar schon wegen ihres poetischen Namens eine Sünde wert.

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Salon Pitzelberger

© Salon Pitzelberger Jazz, Swing und gute Drinks im Salon Pitzelberger

Seit November 2017 präsentiert sich das Gärtnerplatztheater nicht nur in neuem Glanz, sondern eben auch mit ganz neuer Bar. Fast 200 Leute passen in die Kellergewölbe-Bar, die nicht nur die Räumlichkeiten mit dem Theater teilt, sondern auch ein bisschen das Programm – im Salon Pitzelberger kommt es so immer wieder zu spontanen Showeinlagen der Darsteller. Musikalisch wird es auch spannend: immer mittwochs Soul, am Donnerstag Jazz und Swing, freitags wird's brasilianisch und am Samstag gibt's dann 70er, 80er und 90er.

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Juliet Rose

© Lilli Wermuth Erdbeer-Gin mit Basilikum-Schaum in der Juliet Rose Bar trinken

Hotelbars haben ja oft kein einfaches Standing – zum Glück hat die neue Juliet Rose Bar, die ein Teil des Hilton Hotels in der Rosenheimerstraße ist, ihren ganz eigenen Eingang. Wer hier durch geht, den erwartet nicht nur eine wahnsinnige Einrichtung, sondern auch Drinks aus einer anderen Galaxie und edle Drei-Gänge-Menüs. Wir empfehlen den Thyme Traveller – eine Mischung aus einem mit Thymian verfeinerten Wodka, Ingwer, Pink Grapefruit und Soda. Oder den Erdbeer-Gin mit Basilikum-Schaum! Zu essen gibt es Kabeljau-Ceviche, in Nussbutter gegarter Lauch auf Miso-Schaum oder Bio-Hühnerfilet mit Hirtenkäse. Und wer sich über den Namen der Hotelbar wundert:  Die Juliet Rose ist eine echte Rosenart, die das Team schwer beeindruckt hat. Über Jahre hinweg und unter hohem persönlichen sowie finanziellen Einsatz schuf eine Gruppe von Rosenzüchtern diese besondere Blüte, die heute die raffinierteste Züchtung der Welt ist!

  • Juliet Rose Bar
  • Rosenheimerstraße 15, 81667 München
  • Donnerstag – Samstag: 07.30–02.00 Uhr, Sonntag – Mittwoch: 07.30–01.00 Uhr
  • Snacks zum Teilen an der Bar für 3,50 Euro, Lauch & Miso für 5,50 Euro, Frühstücksangebot ab 5,50 Euro, Drinks um die 10 Euro
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