11 schöne Dinge, die du am Sonntag im Februar machen kannst

Der Februar ist ein Mittelmonat – nicht Winter, nicht Frühling, nicht warm, nicht kalt. Dementsprechend unentschlossen ist man auch, wenn es um die Sonntagsplanung geht. Irgendwie wünschen wir uns noch ein bisschen Berge, Schnee und echten Winter, andererseits wären wir dann doch auch bald ready für Schneeglöckchen statt Schneedecke! Ist aber alles kein Problem, denn der Mittelmonat Februar hat vom Winterflair bis zu den ersten Frühlingsgefühlen alles parat.

München

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Botanischer Garten

© Unsplash | Marcel Heil Zwischen hunderten Schmetterlingen spazieren im Botanischen Garten

Der Botanische Garten kann im Februar gleich beides: Euch mit seinen beheizten Gewächshäusern gut durch den Winter bringen und mit seiner Schmetterlingsausstellung schon mal in den Frühling mitnehmen. Bei der regelmäßig stattfindenden Sonderausstellung schwirren über 50 verschiedene Arten frei über eure Köpfe, während ihr durch das Wasserpflanzenhaus wandert. Die Ausstellung läuft noch bis 15. März 2020! Zudem gibt es auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern unendlich viele Pflanzen zu entdecken. Wegen des hohen Andrangs kann es sein, dass ihr ein bisschen warten müsst!

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© Nina Vogl Tapas frühstücken im Tío in der Theresienstraße

Alle lieben Tapas! Und weil sich die kleinen Happen nicht nur für einen feuchtfröhlichen Abend eignen, könnt ihr im neuen Tío in der Theresienstraße schon zum Frühstück ins Tapas-Game einsteigen. Von süß bis salzig gibt die Karte alles her – aber ohne zu überladen zu sein. Am besten kommt ihr mit der ganzen Gang und kostet euch durchs Angebot. Nicht verpassen solltet ihr die dreierlei Dips mit Zitronen-Hummus, Oliven-Tapenade und Paprika-Mandel-Aufstrich, dazu eine feine Käse-Auswahl, Champignon-Antipasti und wer nicht ohne süß kann, bekommt auch Schokocroissant, Mandel-Crumble und Omas Kuchen! Dazu frischer Kaffee, freundlichster Service und der Tag läuft!

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Roomers Spa

© Roomers Munich Staunen über den Infinity Jacuzzi mit Kinoleinwand im Roomers Spa

Das Roomers ist ja bekannt dafür alles ein bisschen anders und extravagant zu machen. Und so abgefahren der Hidden Room hinter der Bar vom Izakaya Restaurant ist, so ausgefallen geht's im Roomers Spa zu: 600 Quadratmeter mit Sauna und Dampfbad im Hamam-Style warten auf euch. Das große Highlight ist aber der Infinity Jacuzzi mit Kinoleinwand, in dem man Cocktails und Filmklassiker genießen kann. Für Hotelgäste ist der Eintritt ins Spa natürlich gratis, Besucher zahlen 50 Euro Tageseintritt und buchen sich ein Treatment dazu. Wer eine Massage oder Kosmetikbehandlung wählt, die länger als 80 Minuten dauert, bekommt den Eintritt for free.

  • Roomers Hotel Munich
  • Landsberger Str. 68, 80339 München
  • Täglich: 08.00–22.00 Uhr | Reservierung nötig
  • Eintritt 50 Euro (nur in Verbindung mit Anwendung), kostenloser Eintritt bei Buchung einer Behandlung über 80 Minuten
  • Mehr Info
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© Zoodle Bar Bunt & gesund – Zoodle Bowls snacken im Wanderlust Café & Yoga

Pasta ist der Feind? Dann sind Zoodles die leichte, bekömmliche und noch dazu gesunde Lösung für euch. Den gesamten Februar könnt ihr von Freitag bis Sonntag im Wanderlust Café in Neuhausen in die Welt der bunten Gemüsespiralen eintauchen. Zucchini, Karotte, Rote Beete, Süßkartoffeln – Myreens Kreationen bringen auf jeden Fall Farbe in den Februar und versorgen euch mit den nötigen Vitaminen und Nährstoffen, um den Winter zu überstehen. Snackt euch schon zum Brunch durch Bowls, Brotaufstriche, Backwaren und wärmende Suppen – dabei ist alles gesund, glutenfrei und vegan oder vegetarisch. We like!

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Artvergnügen Januar

© Sung Tieu Kunst trifft Bürokratie im Haus der Kunst

Stellt euch mal kurz die Inneneinrichtungen von Einwanderungsbehörden, Einwohnermeldestellen und modernen Strafvollzugsanstalten vor. Schlägt euer Interior-Design-Herz dabei höher? Unseres auch nicht. Das könnte sich mit dieser Ausstellung aber ändern: Die deutsch-vietnamesische Künstlerin Sung Tieu stellt bürokratische Räumlichkeiten im Rahmen ihrer Ausstellung nach, teils sogar mit originaler Einrichtung. Diese Räume stattet sie dann künstlerisch mit Dokumenten, Textelementen, Skulpturen, Erinnerungsstücken und einer Mehrkanal-Sound-Installation aus. Sowohl das, was wir sehen, als auch das, was wir in diesem Umfeld spüren, wirkt – und lässt die psychologischen Auswirkungen auf die Betroffenen, die hier Asylanträge und Einbürgerungsformulare anfordern, deutlich erahnen. Spannende Ausstellung im Haus der Kunst, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.

6

© Nina Vogl Eisstockschießen und Bier trinken im Augustiner Keller

Dort, wo sich im Sommer die Menschen im Biergarten zuprosten, ist im Winter meistens Brachland. Nicht so im Augustiner Keller zwischen Hauptbahnhof und Hackerbrücke, denn da verwandelt sich der Biergarten in ein Paradies für Eisstock-Fans. Auf mehreren Bahnen könnt ihr dem winterlichen Vergnügen fröhnen und danach natürlich meisterlich bei Knödel und Bier versacken. Noch bis März könnt ihr täglich Bahnen reservieren. Dafür checkt ihr am besten online die Verfügbarkeiten und ruft dann geschwind durch, um die Reservierung fix zu machen.

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Wirtshaus Obacht

© Nina Vogl Frischen Sonntagsbraten schnabulieren im Obacht

Jeder sollte mindestens ein Wirtshaus seines Vertrauens haben. Für uns ist das Obacht in der Maxvorstadt auf jeden Fall immer ein sicherer Hafen, wenn es uns nach Schnitzel, Ofenkartoffeln, Semmelknödel und Bier gelüstet. Am heiligen Sonntag wartet dann etwas, was man hier unter der Woche nur in Gröstlform bekommt: Ofenfrischer Schweinsbraten mit Kartoffelknödel, Krautsalat und Dunkelbiersoße. So wird der Sonntagsbraten wieder zu etwas besonderem, das man sich hin und wieder schon mal gönnen kann – vor allem, wenn er so kross und zart zugleich daherkommt wie im Obacht.

Umland

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© Regine Hübner Mit dem Zug ins Skivergnügen nach Ehrwald düsen

Riesig ist das Skigebiet an der Zugspitze nicht, aber das ist auch gut so. Die 27,5 Pistenkilometer sind absolut ausreichend und immer bestens präpariert. Außerdem gibt es an der richtigen Stelle durchaus auch Luxus: Alle Sesselbahnen sind mit Sitzheizung und Haube gerüstet. Für die Trickser unter euch gibt es mitten im Skigebiet am Klämmli-Lift den Snowpark mit satter Kickerline, aber auch Einsteiger-Obstacles. Wenn ihr kein Auto habt, kommt ihr easy in zwei Stunden mit der Werdenfelsbahn von München nach Ehrwald – am Bahnhof wartet dann schon der Skibus und bringt euch direkt zum Lift!

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Fürstenfelder Biohotel Biorestaurant

© Ida Heinzel Zum Sonntagsbrunch ins Bio-Restaurant Fürstenfelder fahren

Fürstenfeldbruck liegt nicht auf eurer kulinarischen Landkarte? Dann wird es Zeit für einen Sonntagsausflug, denn im Bio-Restaurant Fürstenfelder , das zu dem Bio-Hotel Fürstenfelder gehört, wartet ein mächtiger Brunch, der keine Wünsche offen lässt. Natürlich gibt es am Buffet Frühstücksklassiker wie Croissants, Müsli, Brezen, Weißwurst und Eierspeisen, aber weil Brunch ja auch Lunch bedeutet, warten auch eine Suppe, verschiedene Vorspeisen und vier Hauptgänge. Ihr solltet aber auf jeden Fall gut dosieren, denn ohne etwas Süßes aus der hauseigenen Konditorei solltet ihr die Heimreise nicht antreten.

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© Lilly Borowsky Vom Wank ins Tal rodeln

Rund um Garmisch-Partenkirchen gibt es einige gute Berge, Hügel und Abhänge, die Rodler glücklich machen. Eine besondere Empfehlung unserer redaktionseigenen, waschechten Garmisch-Partenkirchenerin Lilly ist aber der Wank. Hier kann man nämlich schon bei wenig Schneefall zu Fuß vom Hasentalparkplatz hochlaufen oder mit der Wankbahn-Gondel zum Gipfel fahren und fröhlich ein paar kleinere Abhänge berodeln. Im tiefsten Winter gibt es dann natürlich auch noch die sechs Kilometer lange Abfahrt hinunter ins Tal! Für Hungrige gibt es am Gipfel natürlich auch eine Hütte, das Wankhaus, wo man wunderbar einkehren kann.

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Phönix-Bad Ottobrunn

© Phönix-Bad Ottobrunn Die Saunalandschaft im Phönix-Bad erkunden

Keinen Bock auf volle Saunen in München? Im Phönix-Bad in Ottobrunn seid ihr safe, denn auf 2000 Quadratmetern drinnen und 3000 Quadratmetern draußen verläuft es sich gut. Und auf diesem riesen Gelände warten dann neun verschiedene Saunen, zwei Dampfbäder und sieben Ruheräume – vom Wasserbetten-Schlafraum bis hin zum Wintergarten. Außerdem natürlich auch Whirlpool, Kneippbecken, Warmfußbecken und alles andere, was das Wellness-Herz begehrt. Auch gut: Saunagäste haben kostenlosen Eintritt zur direkt angeschlossenen Schwimmlandschaft.

  • Phönix-Bad Ottobrunn
  • Haidgraben 121, 85521 Ottobrunn
  • Montag – Donnerstag: 09.00–23.00 Uhr, Freitag: 09.00–24.00 Uhr, Samstag: 08.00–24.00 Uhr, Sonntag: 08.00–23.00 Uhr
  • Tageskarte unter der Woche 28 Euro, Wochenende & feiertags für 30 Euro
  • Mehr Info
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