11 Cafés, Bars und Restaurants, die im Sommer 2021 neu eröffnet haben

Da blinzelt man einmal zu viel und schon ist auch der Sommer 2021 wieder rum. Doch was war das eigentlich für ein wilder Ritt? Zwischen Wolkenbrüchen und 30 Grad im Schatten. Zwischen Lieferservice rund um die Uhr und 3G-Regel. Zwischen italienischer Pasta und japanischen Tapas, schwäbischen Seelen und Specialty Coffee.

Natürlich wird es, jetzt wo der Wechsel zum Herbst bereits hinter uns liegt, endlich wieder Zeit, dass wir die warmen Tage mal Revue passieren lassen und uns anschauen, welche Perlen uns gastronomisch eigentlich bereichert haben. Et voilà, hiermit präsentieren wir euch 11 vergnügte Neueröffnungen aus diesem Sommer:

Biazza Giesing
© Lilli Wermuth

1
Im Biazza bei griechisch-italienischen Köstlichkeiten versacken

Das Biazza in Giesing ist einer dieser Orte, den man betritt und sich sofort wohl fühlt. Das liegt vielleicht an der Einrichtung, die irgendwo zwischen skandinavischem Minimalismus und schöner Taverne liegt. Vielleicht aber auch an der wechselnden Wochenkarte mit griechisch-italienischen Leckereien, die einem die Qual der Wahl bereiten. Ganz sicher aber liegt es an Saki und Flo, den beiden Inhabern vom Biazza, die euch mit offenen Armen und einem breiten Lächeln empfangen – und an Sakis Papa, der euch mit diversen Schnäpsen aus seiner Heimat zum Versacken einlädt.

  • Biazza
  • Dienstag – Sonntag: 17–01 Uhr
© Nina Vogl

2
Fluffige Pizza und italienische Feinkost im Napoli Rush

Pizza geht immer. Vor allem in München und daher findet sich immer noch ein Plätzchen für einen neuen Pizzaofen. Seit Mitte Juli 2021 brennt einer in der Theresienstraße 156 und heraus kommen fluffige und reich belegte neapolitanische Pizzen. Weder die Pizzen noch die Auswahl im Napoli Rush sind riesig und trotzdem – oder gerade deswegen? – macht Pizza bestellen hier richtig Spaß. Ganz besonders, wenn man vegan oder vegetarisch unterwegs ist, denn da gibt es jeweils fünf Varianten, im Gegensatz zu bloß drei Pizzen mit Fleisch. Der Pizzaofen spuckt aber nicht nur herzhafte Teigfladen aus, sondern auch süße Versionen, zum Beispiel mit Nutella, Stracciatella und Pistazien oder mit Erdbeeren, Vanillecreme und weißer Schokolade auf Orangenteig.

  • Napoli Rush
  • Montag – Donnerstag: 17–22 Uhr, Freitag – Sonntag: 17–22 Uhr
© Nina Vogl

3
Softeis aus geretteten Bananen bei Keep Banana am Sendlinger Tor löffeln

Wusstet ihr, dass rund 30 Prozent aller importierten Bananen im Müll landen? Dabei kann man doch zum Beispiel richtig nices Eis draus machen – so wie die Brüder Thomas und Markus, die das Keep Banana am Sendlinger Tor eröffnet haben. Hier gibt es Softeis, das nur aus reifen Bananen, ein bisschen Hafermilch und Datteln besteht. Dazu ein paar Toppings und fertig ist die Nicecream, die noch dazu vegan, gluten- und laktosefrei ist. Die Bananen für das Softeis bekommen Thomas und Markus übrigens vom Großmarkt und Münchner Supermärkten – denn sehr reife Früchte landen gerne mal im Müll. Und weil das noch nicht genug ist mit dem Zero-Waste-Prinzip, sind nicht nur die Becher, sondern auch die Löffel essbar. Achja: Es gibt natürlich auch Bananenbrot. Eh klar.

  • Keep Banana
  • Dienstag – Freitag: 11.30–19 Uhr, Samstag: 11–19 Uhr
Doma
© Lilli Wermuth

4
Richtig schick essen gehen im Doma am Viktualienmarkt

Im Mai 2021 hat direkt neben der Schrannenhalle still und heimlich das Doma eröffnet – ein wirklich schicker Schuppen, in dem ihr richtig fein essen könnt. Auf der Karte stehen Gerichte wie Tatar vom Bio-Rind, gebackener Hummer mit Popcorn oder Kaviar-Pasta. Wenn ihr es noch dekadenter mögt, könnt ihr auch verschiedene Gänge-Menüs bestellen. Unser Highlight, das die gehobenen Preise wieder etwas wett macht: Als kleines Appetithäppchen reicht das Doma eine Butter-Breze, also wirklich Butter in Form einer Breze, zusammen mit Brot von Julius Brantner und frischem Schnittlauch.

  • Doma
  • Montag – Freitag: 17.30–02 Uhr, Samstag: 12–02 Uhr
© Nina Vogl

5
Specialty Coffee und frische Butterbrote bei Suuapinga

Was man macht, wenn man Architektur, Politik oder Mathe studiert hat? Na klar, man eröffnet ein Café. Genauer gesagt einen neuen Spot für alle, die auf richtig guten Kaffee aka Specialty Coffee stehen. Dabei gilt im Suuapinga – unter diesem Namen wurde Schwabing erstmals namentlich erwähnt – definitiv das gute alte Motto: Weniger ist mehr. Weiße Wände, weiße Theke und die minimalistische Einrichtung sind sozusagen die perfekte Bühne für den Hauptdarsteller im Suuapinga: Kaffee. Egal, ob Espresso, Filterkaffee, Flat White, Cortado oder einfach Cappuccino. Hier könnt fachsimpeln oder euch einfach beraten und die Hausröstung schmecken lassen. Dazu reichen euch die Barista hausgemachte, vegane Zimtschnecken oder simples Butterbrot (beste!). Im Sommer auf keinen Fall den Cold Brew auf Eis mit Orangenzeste verpassen!

  • Suuapinga
  • Montag – Freitag: 08–18 Uhr, Samstag: 09–18 Uhr
Starnberger Eiswerkstatt
© Starnberger Eiswerkstatt

6
Eis essen in der Starnberger Eiswerkstatt

Als wir die Brüder Jan und Sven von der Starnberger Eiswerkstatt in unseren kleinen, geilen Firmen vorgestellt haben, waren die beiden nur mobil mit ihrem Eis-Truck unterwegs. Inzwischen haben sie einen eigenen, ziemlich hübschen Laden am Starnberger Kirchplatz und in Schwabing in der Nordendstraße, in denen sie ihr selbst hergestelltes Eis anbieten. Das Besondere bei diesem Eis? Die Zutaten sind regional (wenn es denn möglich ist), die beiden machen ihr Eis immer selbst, je nach Saison und Zutaten gibts es verschiedene Sorten und es kommen auch keine Industriewaffeln auf die Theke, sondern frisch gebackene Butter-Zimt-Eiswaffeln.

  • Starnberger Eiswerkstatt
  • Täglich: 09–22 Uhr
Transit Rooftop Bar
© Lilli Wermuth

7
Die letzten Sonnenstrahlen auf dem Transit Rooftop genießen

Sonne bis zur letzten Sekunde und Drinks ohne Ende? Wenn die Nächte wieder wärmer werden, können wir uns nichts Feineres vorstellen, als die letzten Stunden auf der Transit Rooftop Bar im Container Collective zu genießen. Noch mit Sonnenbrille auf der Nase und einem kühlen Getränk in der Hand läuten wir so ab April die Sommersaison und die lauen Sommerabende ein. Und auch als After-Work-Location lohnt es sich immer im Werksviertel vorbei zu schauen. Tipp: Holt euch aus dem Container drunter leckere Paninis und andere Snacks, um den diversen Spaßgetränken eine Grundlage zu bieten.

  • Transit Rooftop Bar
  • Montag – Donnerstag: 16–24 Uhr, Freitag und Samstag: 14–01 Uhr, Sonntag: 14–22 Uhr
© Lilli Wermuth

8
Über 80 japanische Tapas im Kawaru futtern

Egal, ob zum schnellen Lunch oder fürs ausgiebige Dinner: Im Kawaru im Westend könnt ihr euch durch über 80 verschiedene Tapas futtern und dabei die japanische Küche so richtig auskosten. Das minimalistische Restaurant hat sich mit seinem beruhigenden Mix aus hellem Holz und dunkler Einrichtung im Schwanthaler Forum eingenistet, fühlt sich aber durch die riesige Fensterfront und das viele Licht alles andere als nach Einkaufszentrum an. Und bei über 80 Gerichten findet ihr hier natürlich auch alles, was eure Foodie-Herzen begehren: Sushi und Nigiri in allen Formen und Farben, Suppen, Salate und Sashimi – aber auch viele veggie Optionen, egal ob frittiert, gegart oder gekocht. Und das Beste: Apfel Gyoza mit Vanillesauce, was ungefähr so schmeckt wie frittierter Apfelstrudel, nur besser.

  • Kawaru - Japanische Tapas
  • Montag – Samstag: 11.30–22 Uhr
La Nonna Schellingstraße
© Lilli Wermuth

9
Handgemachte Pasta in cremigen Soßen bei La Nonna schnabulieren

Dass Liebe durch den Magen geht und sich besonders die heilige Nudel für die extra Portion Amore im Leben eignet, brauchen wir euch nicht erzählen. Das wissen auch Gregor und Pascal vom La Nonna in der Schellingstraße – eurer neuen Anlaufstelle für handgemachte italienische Pasta-Träume. Hier gibt es für die Maxvorstadt endlich Bowls, die Sinn machen. Neben Klassikern wie "Pomodoro", "Cacio e Pepe" und "Carbonara" stehen ausgefallene Pastakreationen wie "Dolce Vegan" mit Zucchini, Cashewmus und Hafermilch auf der Speisekarte. Und natürlich Aperol Spritz für das extra Italien-Feeling.

  • La Nonna
  • Montag – Samstag: 16–22 Uhr
© Nina Vogl

10
Maxlrainer auf der Terrasse vom Café Kosmos trinken

Es gibt in München zwar ständig neue Adressen, besonders lieben wir es, alte Schätze neu zu entdecken. Ganz hervorragend gefällt uns daher die neue Hinterhofterrasse vom Café Kosmos und dem Bufet. Ja, richtig gelesen: Die beiden Läden haben die Terrasse gemeinsam gebaut. Ihr könnt also tagsüber Kaffee und Kuchen aus dem Café Kosmos in der Sonne genießen und euch abends Maxlrainer und Wurst aus dem Bufet gönnen. Mitten im Hauptbahnhof ist diese Terrasse ein echtes Juwel!

  • Café Kosmos
  • Terrasse: Montag – Freitag: 12.00–22.00 Uhr, Samstag & Sonntag: 14.00–22.00 Uhr
© Julia Sturm

11
In der Simsalabim Bar neue Shots probieren

Wenn der Samstagabend nicht lange genug war, dann solltet ihr am Sonntag in der Simsalabim Bar vorbeischauen. Der vergnügte Bar-Abend in der neu eröffneten Bar lässt sich ganz einfach so beschreiben: Solide, süffig, slightly schwäbisch. Sie ist weder Concept-Bar noch Boazn. Ihr bekommt hier köstlich überbackene Bio-Dinkel-Seelen, hauseigene Shots und die Möglichkeit, eure Getränke flaschenweise zu bestellen. Leert eure gesellige Runde die Flasche Gin nicht, könnt ihr sie in Wandtresoren für den nächsten Besuch aufheben lassen. Klingt doch ganz witzig! Der Start in die neue Woche wird es so auf jeden Fall.

  • Simsalabim Bar
  • Mittwoch – Freitag 17.00–01.00 Uhr, Samstag – Sonntag 15.00–01.00 Uhr
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