11 Orte, um leckere Sommerrollen zu genießen

Wenn es warm wird, gibt es für uns nur ein richtiges Essen: Sommerrollen! Reisnudeln, Reispapier, Salat, Karotten und Gurken. Dazu nach Wahl Tofu, Garnele, Hühnchen oder Aubergine. Minze und Koriander nicht vergessen, zwei Mal rollen und ab in eine Erdnusssoße damit! Fertig ist eines unserer liebsten Speisen. Nicht nur daheim zaubern wir uns die asiatische Vorspeise, sondern futtern es auch ganz vergnügt in unseren liebsten Restaurants als Hauptspeise. Und in dem ein oder anderen Laden könnt ihr sogar auch selbst rollen. Lieben wir!

© Katharina März

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Unter Lampions im May Restaurant Sommerrollen selbst rollen

Das May Restaurant im Westend ist nicht nur innen wunderschön eingerichtet, sondern auch die Terrasse lockt einen mit bunten Lampions und asiatischem Ambiente. Draußen sitzt ihr unter bunten Lampions auf roten Bänken. Drinnen hängen von der Decke hölzerne Libellen und Winkekatzen winken von den Wänden. Das Essen ist mindestens genauso toll wie das Ambiente. Die Vorspeisen sind kunstvoll angerichtet. Sommerrollen könnt ihr selbst rollen – macht Spaß und schmeckt. Bei der Hauptspeise empfehlen wir euch den Claypot: Gemüse, Tofu und gegrillter Jasminreis. Das Besondere sind die Cocktails. Diese sind asiatisch angehaucht und mit Kräutern, Hibiskus und Chilli verfeinert.

Shimai Maxvorstadt
© Nina Vogl

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Reisnudel-Bowl und Dumplings im Shimai bestellen

Falls ihr Lust auf moderne asiatische Küche habt, aber nicht auf dunkles Holz und Samtbezüge verzichten wollt, dann solltet ihr im Shimai in der Theresienstraße vorbeischauen. Die Wahl der Vorspeisen fällt schwer: Sommerrollen, Bio-Schweinefleisch-Spießen, Rindertatar oder Garnelen mit Kokosfleisch und Pflaumen-Dip. Danach solltet ihr unbedingt die Dumplings und die Reisnudel-Bowls probieren. Das Shimai besticht durch wahnsinnig hübsches Interieur, eine tolle Holzterrasse, die nicht direkt an der Straße liegt und mega Essen.

Banh Mi & Pho Bo: Vietnamesisches Streetfood im Chi Thu in der Pestalozzistraße
© Inken Bräger

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Wie auf den Straßen von Saigon essen im Chi Thu

Im Chi Thu im Glockenbachviertel bekommt man authentisches Essen, wie man es auch auf den Straßen von Saigon finden könnte. Cindy Tran ist die Geschäftsführerin im Chi Thu, ihre Familie betreibt außerdem noch diverse andere vietnamesische Restaurants, doch seit Jahren war es ein Herzenswunsch von Cindys Mutter einen Banh Mi-Laden in München zu eröffnen. Neben Banh Mi gibt es hier mit Kräutern, Sprossen, Salat und Fleisch oder Tofu vollgepackte Reisnudelschalen, Pho-Suppen, Sommerrollen oder Dumplings. Und nicht nur das Essen stimmt hier – auch die Deko: Man kann auf den typischen bunten Plastikhockern sitzen, dabei auf Vogelkäfige und einen Garküchenwagen schauen und am Pandanblatttee nippen.

© Unsplash | Alexander Sinn

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Im Levi in der Maxvorstadt zwischen verschiedenen Sommerrollen wählen

Vielleicht kennt ihr das Levi in der Maxvorstadt schon. Ein perfekter Ort für die kleine, aber feine Mittagspause in Uni Nähe. Wir lieben den Laden nicht nur für seine Biang Biang Noodles, sondern für die frischen Sommerrollen. Die sind mit Reisnudeln, Salat, Gurken, Karotten, Rotkohl, Koriander und Minze in Reispapier eingerollt und kommen dann immer mit einer besonderen Zutat daher. Zum Beispiel bei Chicken Cocaine findet ihr Hühnchen in der Rolle, King Salmon ist mit Lachs gefüllt, Miso Peter überzeugt mit Aubergine und Cauliflower Power glänzt mit Blumenkohl und Granatapfel. So ist für jeden was dabei und Sommerrollen sind herrlich für warme Tage oder den kleinen Hunger.

Thao
© Thao

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Kreative vietnamesische Gerichte im Thao entdecken

Wer in Haidhausen und Bogenhausen auf der Suche nach vietnamesischem Essen ist, der wird ziemlich sicher im Thao happy. Auf der großen Karte finden sich jede Menge kreativer Gerichte wie karamellisierter Lachs, Bittergurke-Salate oder Saigon-Crêpes gefüllt mit Garnelen. Abends nicht ganz billig, aber wer mittags kommt, bestellt ein Menü mit Vorspeise schon für einen kleinen Preis. Im Sommer kann man hier auch draußen sitzen und super Sommerrollen selbst rollen.

© Katharina März

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Mit Namen begrüßt werden bei Ca Go Pho

Wie schaffen sie das, dass es immer so wirkt, als hätten sie nur auf uns gewartet? Wenn man das Ca Go Pho besucht, kennt Chefkoch Doan nicht nur deinen Namen und deine Bestellung, sondern auch deine aktuelle Stimmung. Wir wussten dagegen wieder nicht, welche Nummer das Curry hat und ob es jetzt "Ca Go" oder "Go Ca" heißt. Schande über unser Haupt. "Pho" ist allerdings klar,  denn Pho ist logischerweise der äußerst leckere Klassiker der Ca Go Familie. Aber auch die Ramen Bowl hat es uns sehr angetan.

DuDu
© Nina Vogl

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Im DuDu hervorragende Pho auf der Terrasse schlürfen

"Beisammen sein bei einer hausgemachten Pho, ausgesuchten Desserts und Kaffee, so wie es auch in den Cafés in Vietnam Brauch ist." So steht es auf der Website, und so ist es auch. Im DuDu könnt ihr auf der schönen Terrasse eine mega gute Suppe essen. Die zwölf Stunden Kochzeit und die Sorgfalt bei der Auswahl der Zutaten schmeckt man. Ob mit zarten Rinderlendenscheiben oder Hühnerfleisch, im DuDu bekommt ihr das vietnamesische Nationalgericht in seiner leckersten Form. Aber auch andere Klassiker wie Sommerrollen oder Currys. Highlight neben dem Essen ist übrigens auch der tolle Service, den wir gerne mal als rough und resolut, aber absolut herzlich beschreiben würden.

  • DuDu Augsburgerstraße 1, 80337 München
  • Montag – Mittwoch: 11.30–14.30 Uhr und 17.30–22.30 Uhr, Donnerstag – Samstag: 11.30–15 Uhr und 17.30–23 Uhr, Sonntag: 17–22 Uhr
© Katharina März

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Sich im Bepbu nach Vietnam träumen dank authentischer Streetfood-Küche

Dort, wo früher die Pizzakothek zu Hause war, ist nun das Bepbu eingezogen und bringt ein wenig Vietnam in die Maxvorstadt. Schon beim Betreten fühlen wir uns wie in einem kleinen, typisch vietnamesischen Restaurant. Tapeten mit Bildern von fernen Orten und schummriges Licht. Der Besitzer erklärt uns lächelnd, dass das Bepbu für "einfache, aber ehrliche Küche" steht. Das wollen wir natürlich testen und bestellen uns unter anderem Reisnudeln mit Tofu, Curry einmal mit Ente und einmal mit Fischbällchen – die fischige Variante von Hackbällchen. Das authentische Streetfood hat andere Gewürze als gewohnt, aber schmeckt auf jeden Fall lecker. Das Tolle ist, dass die Speisen hier zu 95 Prozent glutenfrei sind.

© SOY Restaurant

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Vegan, vietnamesisch & deftig: Buddhistische Küche im Soy

Berlin-München-Vergleiche sind ja normalerweise nicht unser Ding, aber ab und zu freuen wir uns, wenn dann doch etwas aus der Hauptstadt rüber schwappt. Zum Beispiel das vegane, vietnamesische Restaurant Soy in der Theresienstraße. Hier sitzt ihr in stylischer Atmosphäre und das Essen ist mindestens so geschmackvoll wie die Einrichtung. Auf der Karte finden sich alte vietnamesische Bekannte wie Sommerrollen, Pho und Papayasalat, aber auch jede Menge Gerichte, die von der buddhistischen Küche inspiriert sind und die man so vermutlich noch nicht gegessen hat. Vor allem die gehaltvollen Suppen solltet ihr probieren. Und auch wenn hier kein einziges tierisches Produkt zum Einsatz kommt, wird hier am Ende so gut wie jeder fündig, satt und glücklich!

ChuChin Bogenhausen
© Brigitte Buck

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Im ChuChin im vietnamesischen siebten Himmel schweben

Im ChuChin erwartet euch der vietnamesische Himmel auf Erden. Die Karte erstreckt sich über mehrere Seiten und besticht durch die Bank weg mit hochwertigen Kreationen. Allein bei den Vorspeisen erwarten euch 17 (!) verschiedene Optionen – von Garnelen mit Chiliflocken und Walnüssen über gegrillte Jakobsmuscheln bis hin zu Sommerrollen aller Art. Bei den Hauptgerichten könnt ihr euch austoben zwischen Nudelschalen, Dumpings, Fleisch- und Fischgerichten, vegetarischen Leckerbissen und üppigen Salaten. Unbedingt probieren solltet ihr hier den vietnamesischen Eiskaffee sowie das frittierte Rindfleisch mit Schalotten.

© Saigon Deli

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In die vietnamesische Küche und Einrichtung im Saigon Deli eintauchen

Bambus, Korbsessel, Lampions, alte Nähtische, helle Holzeinrichtung – größtenteils sogar "made in Vietnam" – und ganz viel grün lassen einen kurz vergessen, dass man gerade gar nicht am Ufer des Mekong, sondern in Haidhausen im Saigon Deli speist. Da gibt es Bao, eine Art asiatischer Wrap gefüllt mit Ente, Rind oder Tofu, umwickelt von einem köstlichen Dampfnudel-Teig. Oder Ga Popcorn – köstlich-knusprige Hühnerfleisch-Teile mit Chili-Mayo-Sauce. Und last but not least verschiedene Do Cuon, Reispapierrollen zum Selbstdrehen. Alles liebevoll in hübschen kleinen Keramikschälchen präsentiert. Das vietnamesische Ehepaar Tran besitzen neben dem Saigon Deli noch ein ganzes Bündel vietnamesischer Restaurants in München, wie zum Beispiel das mittlerweile zur kleinen Streetfood-Kette gewordene Chi Thu.

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