11 Dinge, die ihr im Sommer alleine in München machen könnt
Im Sommer gibt es unendlich viel zu tun: Open Airs, Baden, Sundowner, Wandern und mit Freund*innen um die Häuser ziehen. Dabei kommt manchmal die heilige Me-Time zu kurz. Und dabei ist es so wichtig, Zeit für sich zu haben. Das bedeutet aber nicht, dass ihr daheim sitzen müsst. Auch alleine kann man in München ganz tolle Dinge erleben. Wir haben euch eine kleine Liste erstellt, damit eure nächste Me-Time doppelt so schön wird und ihr das beste Date aller Zeiten mit euch selbst habt.
1 Kultur for free genießen im kunterbunten Kulturspace Flux an den Pinakotheken
So bunt habt ihr München noch nie gesehen! Wo vorher ein grauer Parkplatz war, findet ihr jetzt das Flux direkt an den Pinakotheken. Ein kunterbunter Kulturspace, den die Künstlerin Morag Myerscough entworfen hat – und zwar für alle! Ihr könnt euch rund um die Uhr auf dem Gelände aufhalten und kostenlos an sämtlichen Veranstaltungen teilnehmen: Beispielsweise an Kreativworkshops, Tanz- oder Yoga-Classes. Oder ihr holt euch an der Paloma Bar einen Drink und hört den Beats der Djs zu. On top gibt’s einen Foodtruck von den Jungs von The Original mit ultra geilen Tacos und Burgern. Für uns auf jeden Fall ein Place to be, der uns vorerst auch bis 2030 erhalten bleibt.
2 Yoga mit Alpakas am Tegernsee
Wer Yoga mal etwas anders erleben möchte, sollte dem Alpakahof am Tegernsee einen Besuch abstatten. Inmitten der Berge, an der frischen Luft und zwischen neugierigen Alpakas finden hier regelmäßig Yoga-Stunden für alle Levels statt. Während der 60-minütigen Einheit spazieren die flauschigen Hofbewohner ganz entspannt um euch herum und sorgen für ein ganz besonderes Erlebnis.
Der Hof von Karin liegt in Oberhof bei Tegernsee und ist auch unabhängig vom Yoga einen Ausflug wert. Bei gutem Wetter könnt ihr im Hofcafé Kaffee und Kuchen genießen, die Alpakas beobachten oder an einer Alpaka-Wanderung teilnehmen. Da die Öffnungszeiten wetterabhängig sind, lohnt sich vor dem Besuch ein Blick auf die Website oder den Instagram-Kanal. Parken könnt ihr am Ringbergfriedhof Oberhof, von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Hof.
3 Am Kiesstrand vom Lußsee entspannen
Den Langwieder See kennen ja doch die meisten, weniger bekannt ist dagegen der Lußsee, obwohl er direkt nebenan liegt. Das Schöne an diesem Baggersee ist, dass er die perfekten Maße hat, um einmal an die andere Seite und wieder zurückzuschwimmen. Am Westufer könnt ihr am Kieselstrand entspannen, die Liegewiesen findet ihr am Nordufer und ein besonders schönes Plätzchen findet ihr direkt am Steg. Es gibt auch einen kleinen Kiosk mit dem üblichen Angebot. Und was gibt es im Sommer schöneres, als nach einer nassen Abkühlung Pommes mit Ketchup und Mayo zu essen?
So lange braucht ihr hin: Mit dem Rad 50 Minuten, mit dem Auto nur eine halbe Stunde.
4 Ausflug in den Botanischen Garten
Für Münchner Verhältnisse und die ständige Bequemlichkeit, den eigenen Stadtteil kaum zu verlassen, liegt der Botanische Garten am Arsch der Welt – und wird deshalb viel zu oft vergessen, was schade ist, denn die große Auswahl tropischer Pflanzen und Kakteen zaubert eine „Viva la Mexico“-Euphorie binnen Sekunden. Jacken aus, Sonnenbrille auf und rein in die Gewächshäuser. Auf einer Gesamtfläche von rund 21 Hektar können hier nämlich rund 16.000 Pflanzensorten bestaunt werden. Der dazugehörige Schmuckhof und das gesamte Freiland-Areal versprühen zwar kein Tropenfeeling, sind im Sommer aber besonders schön anzusehen und einen kleinen Spaziergang absolut wert. Im Café gibt es dann zur Stärkung Kaffee und Kuchen.
5 Gans am Wasser
Ihr wollt das Feuerwerk am liebsten in einem Park angucken, am besten noch direkt an einem See? Dann seid ihr im Café Gans am Wasser im Westpark richtig. Direkt am Mollsee öffnet das Bauwagencafé ab 23 Uhr seine Pforten, Das Konstrukt legt bis in die Morgenstunden auf, dazu gibt es Glühwein an den warmen Feuerschalen und eine gemütliche Atmosphäre. Für alle, die's ein bisschen ruhiger mögen und dem Trubel in der Innenstadt entkommen wollen.
6 Allein Tegernsee-Urlaub im Landhaus St. Georg machen
Gerade mal eine Stunde von München weg und trotzdem gefühlt ganz weit draußen: Das Landhaus St. Georg ist ein Tegernsee-Häuschen aus dem Bilderbuch – weiß verputztes Mauerwerk, schwarzes Holzdach, typische Balkone und Fensterläden. Die Unterkunft in Bad Wiessee ist modern und hochwertig, die Preise aber vollkommen okay! Wer erst einmal da ist, kann nicht nur sein hübsches Zimmer angucken, sondern auch diese elf Dinge am Tegernsee machen – im Sommer, wie im Winter. Für alle Design-Liebhaber, die allein weg und es trotzdem schön haben wollen!
7 Bücher lesen, tauschen und kaufen im queer-feministischen Glitch Bookstore
In nur drei Monaten haben die Gründer*innen gemeinsam mit dem Kollektiv rund um Glitch den feministischen Buchladen Lillemor's übernommen und den neuen Bookstore daraus gemacht. Hier geht es nicht mehr "nur" um Feminismus, sondern auch um die Themen Queer-Feminismus, Rassismus, Behinderung und Inklusion. Stine, Nadine, Sebastian und Johanna starteten ein Crowed-Founding und schaffen damit einen Raum, der allen zugänglich ist, aber mit verschiedenen Veranstaltungen auch ein Safespace für Flintas* und trans Personen sein soll.
8 Am Krüner Kiosk Weißwurstfrühstück oder Franzbrötchen gönnen
Wir lieben ja die Tatsache, dass in den letzten Jahren immer mehr coole Kioske in München eröffnen. Einer davon ist klein, grün (oder krün?) und steht am Krüner Platz in Sendling. Seit September 2021 versorgt euch Betreiber Tobi mit allerlei High-End-Kiosk-Freuden: Hochwertiger Kaffee, Waffeln am Stiel, jede Menge Kaltgetränke und wechselnde Mittagsgerichte reichen er und sein Team euch über die Theke. Am Wochenende könnt ihr euch ein Weißwurstfrühstück gönnen und dann mehr als gestärkt und zufrieden auf den Weg zu einem Spaziergang durch den Westpark machen!
9 Beim Pop-up-Yoga vor der alten Pinakothek Körper und Geist spüren
Der Feierabend sollte zum Entspannen da sein. Am besten mit einem überragenden Ausblick. Aber gleichzeitig solltet ihr euch nach einem langen Arbeitstag ein wenig bewegen. Dank der tollen Pop-up-Yoga-Sessions von Terry und Gina könnt ihr an den schönsten Plätzen Münchens euren Körper und Geist in Einklang bringen. Unter freiem Himmel und mit ganz viel guter Laune werdet ihr vom herabschauenden Hund in die Pose des Kindes geleitet – und das nicht nur einmal. Nach dem Flow seid ihr dann auf eine wunderbare Weise erschöpft, aber zufrieden. Als Urban Sports Club Mitglied findet ihr alle Termine übrigens in der App und falls ihr eure Matte doch einfach nur daheim ausrollen wollt, dann könnt ihr auch an den Live Online-Kursen von Pop-up-Yoga teilnehmen!
10 Im Buchwalsky Ladencafé in den Morgen starten und Espresso trinken
Das Buchwalsky Ladencafé in der Maxvorstadt ist mal wirklich ein Café mit Charakter: Die bunte und exzentrische Einrichtung lässt uns nicht nur im Stehen einen Espresso für einen Euro schlürfen, sondern gleich zu einem Brunch länger verweilen. Hier gibt es neben der Kunst an den Wänden und den wunderschönen Blumengestecken auch amerikanisches Cereal, Salate, Kuchen und super leckere Pistaziencroissants – dazu am besten einen iced Kaffee mit Kokosmilch. Hier fühlen wir uns doch umsorgt, inspiriert und entspannt zugleich!
11 Durch italienische Vintage-Mode bei SecondaPelle stöbern
Für Francesca Pellegrini aus Italien ist Vintage ein fester Bestandteil ihres Lebens. Früher kaufte sie die Mode auf italienischen Flohmärkten zum Spaß – heute verkauft sie diese selbst im eigenen Container SecondaPelle im Atelierpark vom Bahnwärter Thiel. Die große Auswahl an verschiedenen Teilen ist für SecondaPelle wichtig, denn Francesca möchte Mode für jeden Anlass anbieten. Unter Mode versteht sie übrigens nicht die eine bestimmte Brand oder einen bestimmten Trend. Es geht mehr darum, die eigene Identität zu unterstreichen und verschiedene Persönlichkeiten abzubilden.
Katharina März