11 Dinge, die du im Sommer am Tegernsee machen kannst

Mei, geht’s uns gut! Wir bewohnen eine der lebenswertesten Städte der Welt und sind umgeben von der wohl schönsten Landschaft Deutschlands – die zu Ausflügen, Biergärten und Seen lockt. Am Tegernsee landet man mit Bahn oder Auto nach nur einer Stunde und vor Ort gibt es zig Dinge zu tun. Da wäre natürlich das Herzogliche Bräustüberl, wo man sein Tegernseer wortwörtlich an der Quelle trinkt, oder die berühmten Wellness-Möglichkeiten. Hier kommen aber 11 weitere Tipps, die ihr vielleicht noch nicht auf dem Radar habt.

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Tegernsee

© Tegernsee Tal Tourismus | Hansi Heckmair Von Norden bis Süden baden

Bei allem, was drumherum geboten wird, kann man fast vergessen, dass man ja auch hineingehen kann, in den Tegernsee. Von München kommend ist der nächste Badestrand in Seeglas in Gmund am Nordufer. Er ist kostenlos, hat einen Kiosk und einen Holzsteg. Zum Badestrand an der Point muss man vom Parkplatz ein Stück laufen. Der Eintritt ist hier ebenfalls frei und es gibt viel Liegefläche. Im Süden, in Rottach-Egern gibt es ein See- und Warmbad, wo man zwar warme Plansch-Alternativen zum See hat, aber Eintritt zahlen muss.

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Tegernsee

©Tegernsee Tal Tourismus | Hansi Heckmair Über's Wasser paddeln oder segeln

Wem Luftmatratzen-Action nicht ausreicht, der kann sich selbstverständlich auch anderweitig auf dem See bewegen. Tretboote gibt es unter anderem beim Bootsverleih Rixner direkt in Tegernsee. Wer's noch sportlicher mag, der kann im Sailing-Center am Westufer in Bad Wiessee oder in der Segelschule Stickl in Gmund einen Segelkurs machen. Die meisten werden sich aber für ein SUP entscheiden. An beiden Orten kann man die Boards ausleihen und lospaddeln oder auch unterschiedliche Kurse besuchen.

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Tegernsee

© Tegernsee Tal Tourismus | Hansi Heckmair In der idyllischen Siebenhütten einkehren

Es müssen ja nicht immer heftige Bergtouren sein. Man kann zum Beispiel auch Abschnitte des wunderbar entspannten Höhenpanoramawegs um den See gehen oder man wandert bei Wildbad Kreuth zu den idyllisch gelegenen Siebenhütten – die leider keine sieben Hütten mehr sind. Der Weg ist einfach und deshalb auch bei Familien beliebt: Es geht kaum bergauf und in einer guten halben Stunde ist man schon angekommen. Hier gibt es sehr gute, bodenständige Speisen und köstliche Kuchen. Die Atmosphäre ist entspannt und bleibt das auch, wenn die Schlange mal länger wird. Wer Fisch – frisch oder geräuchert – mag, schaut auf dem Rückweg bei der Herzoglichen Fischzucht vorbei.

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Tegernsee

©Tegernsee Tal Tourismus Vom neuen Bergsteigerdorf zu Touren aufbrechen

Der Deutsche Alpenverein verleiht seit ein paar Jahren das Prädikat „Bergsteigerdorf“ an Gemeinden, die sich dem nachhaltigen Tourismus verschrieben haben und strenge Kriterien erfüllen. Statt moderner Anlagenaufrüstung setzt man hier auf die Förderung regionaler Produkte, des Brauchtums und natürlich gepflegter Wanderwege. Viele Dörfer haben die Auszeichnungen noch nicht erhalten. Jetzt kommt 2018 Kreuth am Tegernsee hinzu. Empfohlene Wanderungen: Die einfache Tour zur Schwarzentennalm oder ein Aufstieg zum Hirschberg, der eine grandiose Aussicht auf den Tegernsee bietet. Und wer wirklich stramme Wadln hat, der sollte zur Tegernseer Hütte aufsteigen, die wie ein Adlerhorst auf dem Grat zwischen Ross- und Buchstein thront.

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Tegernsee

© Tegernsee Tal Tourismus | Julian Rohn Den kultigen Krustenbraten im Voitlhof zum Zotzn verkosten

Ziemlich versteckt in Rottach-Egern, am Fuße des Wallbergs, findet man das Gasthaus Zotzn. Hier spielt nicht nur das Essen eine große Rolle, sondern auch das Gebäude selbst. Die Familie Bogner hat einen uralten Bergbauernhof vor dem Scheiterhaufen gerettet, ihn Balken für Balken abgebaut und in Rottach-Egern wieder selbst errichtet. In dem Voitlhof ist inzwischen das besondere Wirtshaus mit hochwertigem Essen eingezogen. Abends sollte man hier unbedingt reservieren! Berühmt ist der Krustenbraten, den es in etlichen Varianten gibt. Wer vormittags zuschlagen will, der kann das gegenüber im Café Gäuwagerl, wo man im ruhigen Garten der Kuchenvöllerei frönen kann.

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Ausflugsvergngüen: Day Spa & Sushi-Menü im Mizu Onsen am Tegernsee

© Anja Schauberger Wellnessen und die Seele baumeln lassen im Mizu Onsen Spa

Wer sein Ausflugsvergnügen ein bisschen schicker gestalten möchte, der kommt nicht am Hotel Bachmair Weissach vorbei – und dem dazugehörigen Mizu Onsen Spa. Man braucht ein bisschen, bis man sich im hier zurechtfindet – mit all seinen kleinen Räumen, Treppchen und Bädern ist das Spa eine echte Oase. Im Sommer kann man sich auch unbedingt auf einen der Liegesäcke rauslegen, die auf den Brücken platziert sind. Hier könnt ihr nicht nur wunderbar das Wasser vor sich hin rauschen hören und in die Tegernseer Berge gucken, sondern auch gleich mal den Pool erkunden, der immer warm und somit eigentlich für jede Jahreszeit geeignet ist.

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Tegernsee

© Tegernsee Tal Tourismus | Dietmar Denger An den Seepromenaden entlang flanieren

Sind wir mal ehrlich: Am Tegernsee gehört es zum Pflichtprogramm, am Ufer zu flanieren und den Seeblick zu genießen – und die zu sehen, die gesehen werden wollen. Am Westufer findet man die fünf Kilometer lange Seepromenade von Bad Wiessee. Sie führt am Yachtclub vorbei zur Wiesseer Bucht bis nach Abwinkl. Unterwegs kann man auch an einer der Anlegestellen in ein Schifferl steigen und über den See schippern. Dort ist allerdings mehr Schauen als Gehen angesagt, denn in Tegernsee ist – dank Bräustüberl & Co. – um einiges mehr los.

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Tegernsee

© Tegernseer Kaffeerösterei Beim Barista vom See die besten Bohnen genießen

Wer denkt, dass der Barista eine rein urbane Spezies ist, der täuscht. Allen Filter-Fans und Crema-Anhängern sei die erste Tegernseer Kaffeerösterei am Südufer ans Herz gelegt. Hier werden die direkt von den Kaffeebauern bezogenen Bohnen schonend in der Trommel geröstet und im dazugehörigen Café Felix aufgebrüht und genossen. Wer präferiert den seidigen Körper, wer die nussige Note? Egal, bei den bis zu 40 Kaffeesorten und acht Espressi findet jeder seine Bohne.

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Tegernsee

© Heribert Bechten Den wunderschönen Seeblick im Aran genießen

Direkt am Tegernsee liegt das Café Aran alias Schloss Café. Hier kann man schon fast die Füße ins Wasser stecken und gleichzeitig seinen Cappuccino genießen. Der Wintergarten ist wunderschön, auf der Rückseite lockt im Sommer der Biergarten – mit Linden und Olivenbäumen statt Kastanien – und an der Eingangsseite die süße Veranda. Drinnen gibt es Coffee-Table-Books und natürlich auch einiges zu bestellen: Das Aran ist bekannt für seine hauseigene Konditorei und die leckeren Brotaufstriche. Auch die Frühstücksauswahl kann sich sehen lassen. Alles in allem ist das Aran am Tegernsee auf jeden Fall die Reise wert!

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Tegernsee

© Tegernsee Tal Tourismus | Dietmar Denger Feiern auf den See- und Waldfesten

Leider haben die Münchner Festbesucher inzwischen einen schlechten Ruf am See. Das liegt daran, dass einfach zu viele von uns zum Schau- und Volllaufen kommen bzw. teilweise busseweise aufgefahren werden. Trotzdem sind die vielen Wald- und Seefeste einen Besuch wert, es muss ja nicht gleich nachmittags das erste Bier sein – vor allem nicht unbedingt das recht beliebte Hirschbergler Waldfest. Beim Rahmenprogramm wird alles Mögliche geboten (vom SUP-Verleih zum Schuhplattler-Auftritt) und zu Hendl und Bier kann man noch früh genug nach Kaffee und Kuchen übergehen. Die diversen Waldfeste beginnen im Juni und die Seefeste folgen in den Monaten Juli und August.

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Tegernsee

© Tegernsee Tal Tourismus | Dietmar Denger Abheben und die Welt von oben betrachten

Der Himmel über dem Tegernsee ist ja meistens Weißblau – außer vielleicht nachts. Aber sehr gern ist er auch Weißblau mit bunten Punkten. Das liegt an der Thermik, denn die scheint hier besonders gut zu sein. Der Wallberg ist einer der Gleitschirm-Berge schlechthin. Wer keine Höhen- und Flugangst hat, der sollte sich einen Tandemflug gönnen: Am Berg abheben, die Ausblicke tief ins Karwendel hinein genießen und ein paar mal gen München winken, bevor man am See landet. Ein Flug kostet in etwa 130 Euro.

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