11 Restaurants, Bars & Cafés mit schönen Terrassen im Schlachthof- und Dreimühlenviertel

Wer nicht gerade in der Ecke vom Schlachthof- oder Dreimühlenviertel wohnt, verirrt sich kaum hierher. Der Nachteil oder vielleicht auch Vorteil des schönen Viertels: U-Bahn-Anbindung eher schlecht. Dafür stehen aber die Chancen gut, dass die Terrassen unserer liebsten Restaurants, Cafés und Bars noch nicht ganz so überfüllt sind wie in anderen Stadtteilen. Also wir wissen ja nicht, wie es euch geht, aber wir sind verliebt ins draußen Essen und Trinken hier – dann das ist meistens wie bei Freunden vor der eigenen Haustüre. Ja, und manchmal auch wie auf einer grünen Hinterhofterrasse in Paris.

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© Lilli Wermuth Mediterran essen und was Gutes tun auf der Terrasse vom Roecklplatz

Das Restaurant Roecklplatz hat nicht nur einen großzügigen Gastgarten und eine köstliche, mediterran angehauchte Speisekarte mit einigen veganen Gerichten. Es gibt auch ein ganz besonderes Konzept, denn es ist ein Ausbildungsrestaurant, das Jugendlichen ohne Schulabschluss oder aus schwierigem sozialen Umfeld die Möglichkeit bietet, hier einen Beruf zu erlernen und sich damit eine Persepektive zu schaffen. Für diese Arbeit erhielten sie bereits das Bundesverdienstkreuz. Da schmecken Chili-Lauch-Ravioli oder der Zander in Ingwerbutter mit Selleriepüree gleich noch besser. Vor allem auf dieser wahnsinns Terrasse, die fast schon als kleiner Biergarten durchgehen könnte!

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Monti Monaco

© Monti Monaco Feinkost, Wein und Vier-Gänge-Menü auf der lässigen Terrasse im Monti Monaco

Wenn man im Schlachthofviertel zwischen all den Backstein- und Klinkerbauten unterwegs ist, fühlt man sich automatisch irgendwie großstädtischer als anderswo in der Stadt. Noch schöner wird es, wenn man sich dann in die verschiedenen Höfe verirrt und auf einmal auf der großen Terrasse des Monti Monaco sitzt. Das Lokal ist italienisches Restaurant und Feinkost-Paradies in einem. Die kleine Karte wechselt regelmäßig und wie das in Italien oft üblich ist, gibt es hier Pasta nicht als Hauptgericht, sondern als Vorspeise. Verlockend klingt auf jeden Fall das Drei- oder Vier-Gänge-Menür für 39 bzw. 49 Euro, für das man sich in dem wirklich besonderen Außenbereich auch gerne mal Zeit lassen kann!

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Bavarese

© Bavarese Pizza, Schweinebraten oder Frühstück im Bavarese bestellen

Das Bavarese liegt mitten im Dreimühlenviertel, wo es immer noch ein bisschen beschaulicher zugeht als im Rest der Stadt. Vielleicht, weil die Anbindung mit den Öffentlichen eher so naja ist. Ein Besuch lohnt sich so oder so. Die Bavarese-Terrasse ist sowohl etwas für Sonnenhungrige als auch Schattenbegeisterte, die dank der großen Platane vor zu viel UV-Strahlen geschützt werden. Wie der Name des Lokals schon vermuten lässt, liegt die Küche irgendwo auf halbem Weg von München in die Toskana. Das Highlight neben Pizza, toskanischem Schweinebraten und den "Monaco Franze" Fleischpflanzerl ist der sonntägliche Brunch von 10 bis 15 Uhr.

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Quattro Tavoli

© Quattro Tavoli Lasagne und Nachbarschaftsstimmung im Quattro Tavoli

Klein, aber oho – so könnte man wohl das Quattro Tavoli im Dreimühlenviertel am besten beschreiben. Wie gut das Essen hier ist, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Zudem kann man in dem netten, gemütlichen Laden auch ganz fantastisch draußen sitzen, ein bisschen wie unter Nachbarn. Allerdings unbedingt reservieren! Roastbeef, Spaghetti mit Muscheln, aber auch krosse Piadina – alles schmeckt hier wie in Italien und fühlt sich auch so an. Tipp: Die leckere Lasage, die gibt's immer. Tolle Atmosphäre, nette Kellner, hier kann der Abend nur gut werden.

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Goldmarie

© Goldmarie Südtiroler Kasnocken und Geheimtipp-Terrasse in der Goldmarie

Die Goldmarie ist eine kleine Perle an der Poccistraße. Schlicht-schöne Einrichtung, nettes Personal, tolles Essen und eine Atmosphäre, bei der man gerne sitzen bleibt. Vor allem draußen, denn die Terrasse der Goldmarie ist riesig und hier findet sich immer noch ein Platzerl – auch ohne Reservierung! Die Karte liegt irgendwo zwischen Südtirol, Italien und Deutschland. Hier gibt's von den Maultaschen mit Sauerkraut über Südtiroler Kasnocken bis hin zum Schweinebraten vom Bio-Metzger Pichler alles, was euer deftiges Herz begehrt. Und zum Nachtisch dann noch Palatschinken oder Creme Caramel. Mhhh.

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Restaurant Atlantik

© Restaurant Atlantik Frischer Fisch, Backstein und eine tolle Terrasse im Atlantik

Ein bisschen München Schickeria gibt's sogar im Schlachthofviertel – das Restaurant Atlantik ist preislich nicht gerade was für jeden Tag, aber wer einen besonderen Anlass zu feiern hat und wahnsinnig guten Fisch essen möchte, der ist hier genau richtig. Der Laden gleich beim Schlachthof hat natürlich immer frischen Fisch da – spezialisiert ist er auf Schalentiere. Austern, Hummer, Langusten und Taschenkrebse gibt's hier sogar aus dem hauseigenen Salzwasserbecken. Man sitzt zwischen rotem Backstein ganz unmüncherisch schön draußen – und wenn das Wetter nicht ganz so schön ist, kann man auch noch in den süßen Wintergarten umziehen. Wer es etwas bodenständiger haben möchte, schaut im Papazof's vorbei – ein anderes sehr leckeres Fischrestaurant im Schlachthof.

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Vesperia

© Vesperia Brotzeitplatten und Helles auf der Terrasse der Vesperia verputzen

In der Vesperia im Schlachthofviertel kann man schon seit 2015 ganz hervorragend Bier trinken und speisen. Auf der Karte stehen verschiedene Vesper-Platten – wahlweise vegetarisch mit Ingwer-Beerendip, Auberginen-Käse-Rauten und Malzbrot oder eben fleischlastig mit Hähnchenbrust, Pastrami oder Speck. Wer keine Lust auf die etwas andere Brotzeit hier hat, der bestellt sich Burger oder leckere Pasta. Dazu gibt's Maisacher Helles und dank Longdrinks, Cocktails und mal längeren Öffnungszeiten auch die Möglichkeit auf einen netten Abend!

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Le BerLu

© Le BerLu Sich wie in Paris fühlen auf der Gartenterrasse vom Le BerLu

Besonders schön ist die französische Terrasse vom Le BerLu, in dem man ganz verzaubert im Sommer essen kann. Aber auch innen ist das Restaurant echt gemütlich, die Kellner richtig französisch und wahnsinnig zuvorkommend. Auf der Karte findet ihr sowohl Klassiker aus Frankreich, als auch aus Spanien – manchmal auch in einer wunderbaren Mischung: So gibt es Perlhuhnbrust gefüllt mit Sobrasada oder Rinderlende Rubia Gallega. Nicht verpassen solltet ihr danach das Zitronensorbet und natürlich den ein oder anderen Crémant! Das volle Programm mit Aperitif, Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch bekommt ihr hier schon für circa 50 Euro pro Person.

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Eine echte Ruheoase: Das Café Mokka im Schlachthofviertel

© LESEMBICOFFEE Kaffee, Kuchen und Ruhe genießen auf der Terrasse vom Café Mokka

MoKKa steht für Mode, Kost und Kaffee. Das Café versteckt sich im Modeatelier von Hilde Polz. Eigentlich ist es nur eine kleine Tür, die das Café von der Außenwelt trennt, doch man hat das Gefühl in eine echte Ruheoase einzutauchen. Hier ist nie viel los, vielleicht liegt das daran, dass das MoKKA noch ein echter Geheimtipp ist. Es warten Frühstück (!), kleine Snacks, Mittagessen und natürlich Kaffee auf euch. Der kommt von der lokalen und noch sehr unbekannten Rösterei Finca don Leo in Vierkirchen. Die Kuchen bekommt Elke von Johanna Torten, die gleich nebenan ihre Backstube hat. Die Konditormeisterin Johanna backt natürlich ausschließlich selbst, Elke holt dann jeden Morgen auch persönlich ab. Richtig süß ist die kleine Terrasse vorm Café – wie bei Freunden!

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Café Tagträumer

© Tagträumer Frühstück oder Feierabend-Wein auf der Terrasse vom Tagträumer

Das Tagträumer ist eines der wenigen letzten Cafés in München, die nicht auf den Bowl-Kohlefadenlampen-Trend aufgesprungen sind. In dem süßen Café im Dreimühlenviertel hat alles Seele und Herz und das spürt man. Hinzu kommt: Kuchen, Kaffee, Mittagessen und auch das Frühstück, das hier sowohl unter der Woche als auch am Wochenende serviert wird, ist toll! Auf der Karte stehen: Brezen, Croissants, Pain au Chocolat, Joghurt mit frischen Früchten, gekochte Eier mit zwei Scheiben Brot und Butter, Käseteller, Schinkenteller oder mal ein italienischer Vorspeisenteller. So besonders wie das Café drinnen aussieht, so gemütlich ist auch die Terrasse – und auf der kann man abends auch Wein, Bier und Prosecco trinken!

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Yol Terrasse

© Anja Schauberger Türkisch essen und schön draußen sitzen im Yol

Von der Terrasse vom Yol aus hat man einen schönen Blick auf den Roecklplatz – aber das ist längst nicht alles: da die Tische zahlreich sind, stehen die Chancen hier immer recht gut, noch einen freien Platz zu ergattern. Im Yol wird griechisch gekocht, die Portionen sind riesig, fleischlastig und absolut bezahlbar. So gibt's Vorspeisen wie Fischcreme für 3,50 Euro, Lammfleischspieße mit Beilage für 12,50 Euro oder türkische Pizza ab 7,50 Euro. Schon seit 1984 ist das Lokal ein wichtiger Bestandteil vom Dreimühlenviertel und punktet mit echtem Kneipenfeeling.

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