11 Freibäder in und um München, in denen ihr euch abkühlen könnt

Wenn es um Abkühlung im Sommer geht, denken wir natürlich als Allererstes an die Isar. Doch manchmal wollen wir Arschbomben vom Dreier machen, auf der Rutsche ins Wasser düsen oder einfach nur schwimmen – und ganz wichtig natürlich: Pommes, die Selbiges in Ketchup und Mayo tun. Da hilft dann auch der schönste und geheimste See im Umland nichts. Dann helfen nur Freibäder. Wie gut, dass es in München und Umgebung auch die ein oder andere künstliche Schwimmgelegenheit gibt, in der man das alte Sommerferiengefühl wieder aufleben lassen kann.

In München

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Stadtwerke München SWM BadebetriebeDante-Bad11.8.2005

© SWM 11.8.2005 Stadionbecken, Sprudelliegen und FKK-Bereich im Dantebad

Das Dantebad versüßt uns nicht nur den Winter mit seinen heißen Draußenbecken, sondern ist auch im Sommer ein echtes Badeparadies. Vom klassischen 50-Meter-Stadionbecken bis zu Sprudel-Liegen, Strömungskanal, Nichtschwimmerbecken samt Rutsche und einem eigenen FKK-Bereich bleibt hier kein Wunsch offen und kein Fußzeh trocken! Sich nackt sonnen kann man ja in einigen Schwimmbädern in München – darunter das Ungererbad, das Maria Einsiedel, Cosimabad, Westbad und Michaelibad – aber das einzige, in dem man auch nackt baden kann, ist das Dantebad. Hier gibts ein eigenes Schwimmbecken für die Nackerten. Juhu, Badehose aus!

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© Milena Heisserer Im Naturschwimmbecken baden im Maria Einsiedel Freibad

Zugegeben, es ist immer ein kleiner Weg zum Maria Einsiedel, wenn man nicht gerade in Sendling wohnt – aber der lohnt sich. Das schönste Freibad Münchens besticht durch: bunte Wimpel-Ketten, die Naturschwimmbecken, die biologisch und ganz ohne Chlor gereinigt werden und einem saukalten Isar-Kanal, der quer durchs Freibad verläuft. Alleine der Radlweg durch die Isarauen und Waldstücke lässt einen komplett runterkommen. Momentan müsst ihr hier vorab reservieren.

  • Naturbad Maria Einsiedel
  • Zentralländstraße 28, 81379 München
  • Mai bis August: Montag – Donnerstag ab 10.00 Uhr, Freitag bis Sonntag ab 09.00 Uhr | September: Montag bis Donnerstag 10.00–19.00 Uhr, Freitag bis Sonntag 09.00–19.00 Uhr
  • 5 Euro | Reservierung notwendig
  • Mehr Info
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Schyrenbad

© SWM Lesen, liegen und schwimmen im Schyrenbad

Das Schyrenbad ist das einzige Freibad in der Innenstadt und auch das älteste Bad der Stadt – schon 1847 öffnete es seine Tore. Wenn man aber keinen Wert darauf legt, direkt neben dem Becken zu liegen, findet sich auch hier immer noch ein ruhiges Plätzchen. Das Schyrenbad bringt wirklich alles mit, was ein Freibad so mitbringen sollte – kühles Radler, Pommes und Abendsonne. Abkühlen könnt ihr euch in einem von drei Schwimmbecken oder im Schatten alter Bäume. Und wenn wir mal wieder ein bisschen Sommerferien-Feeling brauchen, gehen auch wir hier rutschen.

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Westbad

© SWM/Robert Götzfried Badespaß bei jedem Wetter in der Meer-Klima-Kabine im Westbad

Das Westbad ist ein wahrer Alleskönner. Im Sommer wird gerutscht, geplanscht und fleißig Bahnen gezogen. Doch mit immer extremerem Wetter im Sommer kann es auch um Juli mal einen kühlen Tag in München geben. An solchen Regentagen lockt das Hallenbad samt großzügiger Saunalandschaft. Hier erwartet dich eine finnische Sauna, ein kühlerer Saunaraum, ein Dampfbad, Ruheräume, eine Freiluftterrasse mit Tauchbecken – und eine Meer-Klima-Kabine! In der sorgt ein Salzstein für ein spezielles Raumklima, das es sonst nur am Meer gibt. Mhhhh!

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© SWM Baden und Beachvolleyball spielen im Prinzregenten Freibad

Perfekt für alle Wasserliebenden aus Haidhausen und Bogenhausen. Und natürlich für die, die mal etwas anderes als die Isar sehen wollen. Das Prinzregentenbad bietet neben dem typischen Freibad-Spaß wie Becken, Pommes und Rutsche einen Beachvolleyballplatz und eine Sandfläche (den aufgeschütteten Prinzestrand), auf der man sich, wenn man die Augen zumacht, fast wie im Urlaub fühlt. Im Winter könnt ihr im Inneren des Prinzregentenbads den extra großen Whirlpool und den asiatischen Zen-Garten genießen.

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© SWM | Robert Götzfried Wasserrutsche, Sprungturm & Erlbenisbecken im Michaelibad

Wer im Osten Münchens zu Hause ist, kennt es ganz genau: das Michaelibad. Das Hallen- und Freibad grenzt genau an den Ostpark und ist eigentlich zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Sommer seid ihr vor allem richtig, wenn ihr Abwechslung sucht. Da wäre zum Beispiel die 64 Meter lange Wasserrutsche, ein großer Wasserspielbereich, Tischtennisplatten, eine Beachvolleyball-Anlage und natürlich der Sprungturm, von dem Sprünge aus bis zu zehn Metern Höhe möglich sind! Nach all dem Trubel könnt ihr in einem geheizten Außenbecken entspannen.

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© SWM Bahnen ziehen auf Ruhe genießen im Ungererbad

Das Ungerer ist perfekt für alle Schwabinger*innen, Nord-Münchner*innen und die, denen der Englische Garten zu voll ist. Das Freibad ist riesig, hier entdeckt man gefühlt immer wieder ein neues Becken und ruhige Ecken zum Entspannen. Perfekt, wenn ihr euch nicht nur abkühlen, sondern in Ruhe eure Bahnen schwimmen wollt. Für ein bisschen mehr Action sorgen außerdem der Sprungturm, die Beachvolleyballfelder, ein Fußballfeld sowie eine Trampolinanlage.

Um München

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© Naturbad Furth Natürlicher Badespaß für Groß und Klein im Naturbad Furth

Es soll Leute in und um Oberhaching geben, für die ist ein Besuch im Naturbad Furth besser als jeder Urlaub am Gardasee. Diese Bewertung überlassen wir zwar jedem*r selbst, aber so ein Freibad-Tag im quellengespeisten Naturpool südlich von München hat schon was. Ein Eis vom Kiosk, ein paar Bahnen im 50-Meter-Becken, vielleicht eine Runde Tischtennis oder Beachvolleyball und sonst einfach sonnen auf der Liegewiese. Das Naturbad Furth hat also alles, was es für den Badespaß braucht. Besonders schön: Das Bad wird von einem Nachbarschaftsverein betrieben, in dem sich viele Oberhachinger*innen ehrenamtlich engagieren.

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© Stadtwerke Germering Zehn-Meter-Turm und Wellenbecken im Freibad Germering

Wer im Westen Münchens wohnt und Lust auf das richtig typische Freibad-Feeling mit Sprungturm, Wellenbecken und Co. hat, der begibt sich auf schnellstem Wege ins Germeringer Freibad. Vor allem Kinder und Jugendliche sind hier gut beschäftigt, denn sowohl das Wellenbecken als auch der Sprungturm sorgen für jede Menge Beschäftigung. Wie sieht's aus, traut ihr euch, vom Zehner zu hüpfen? Falls ihr den Sprung ins kalte Wasser erst einmal von einer anderen Höhe probieren möchtet, könnt ihr auf den 5-Meter- oder 7,5-Meter-Turm kraxeln.

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Familienbad Dachau

© Stadtwerke Dachau Mit der Familie baden und faulenzen mitten in Dachau

Der Nordwesten Münchens hat ja so manchen Badesee zu bieten, aber für alle, die Bock auf Freibad mit Fünf-Meter-Turm und Co. haben, lohnt sich vielleicht mal der Abstecher nach Dachau. Direkt an der Amper liegt das moderne Familienbad, das keine Freibad-Wünsche offenlässt – vom 50-Meter-Becken, über die großzügige Liegewiese bis zu jeder Menge Platz im Nichtschwimmerbecken. Lässt sich übrigens wunderbar mit einem Spaziergang an der Amper, einem Besuch der Dachauer Altstadt oder einem Frühstück im Samstagskinder in Dachau verbinden.

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© Gemeinde Haar Günstige Pommes und Freiluftkino im Freibaad Haar

Kein Freibadbesuch ohne Pommes! Im Freibad Haar könnt ihr euch eine ordentliche Ladung gönnen und in eine gescheite Ladung Ketchup und Mayo tauchen. Aber auch sonst kommt ihr hier auf eure Freibad-Kosten und könnt nach Lust und Laune schwimmen, rutschen und planschen. Besonders schön: In einigen Sommern findet nach Badeschluss ein Freiluftkino statt!

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