11 Läden, in denen ihr knusprige Falafel bekommt

Also wir lieben Falafel. Besonders, wenn diese außen knusprig, aber innen immer noch weich und zart sind. Diese Bällchen aus Kichererbsen lassen sich so wunderbar in Hummus oder Baba Ganhoush tauchen und dann als Vorspeise oder auch als Hauptgericht mit weiteren Meze genießen. Wir haben die 11 besten Orte gefunden, um die herrlich knusprig-weichen Falafel zu genießen.

© Beirut Beirut

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Libanesisches Streetfood im Beirut Beirut snacken

Das Beirut Beirut ist so ein Laden, neben dem man gerne wohnen würde. Doch auch den kleinen Weg zur Implerstraße nimmt man für das vielleicht beste libanesische Essen der Stadt gerne in Kauf. Der Falafelteig wird frisch zubereitet und es gibt ausschließlich regionales Biofleisch und wechselnde Mittagsgerichte. Ja, und dann ist der Laden auch noch so hübsch, dass man gar nicht mehr gehen möchte. Zwischen grünen Wänden und einer mit Mosaik gefliesten Theke könnt ihr wunderbar bunt bestückte Schälchen bekommen. Deshalb: Den „Teller mit allem“ bestellen, da isst man lange, lange hin.

© Dominik Schelzke

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Halloumi und Baba Ganoush bei Make Falafel Not War genießen

Auf der Suche nach guten Falafeln kommen wir irgendwie immer wieder nach Sendling. Aber auch auf dem Weg dahin befindet sich eine wahre Perle des palästinensischen Streetfoods: Das Make Falafel Not War in der Kapuzinerstraße. In feiner Nähe neben unseren Lieblingen Ca Go Pho, gangundgäbe und Dr. Drooly, zaubert Inhaber Salah richtig feine Köstlichkeiten auf seine schlichten Teller – oder direkt als Sandwich ins Fladenbrot. Alles schmeckt richtig frisch und sehr lecker, wir würden daher einfach den Falafel-Teller empfehlen, mit extra Halloumi.

Servus Habibi
© Brigitte Buck

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Dreierlei Hummus im Servus Habibi probieren

Dass wir die Jungs vom Servus Habibi und deren besonderes Gastro-Konzept feiern, sollte spätestens seit unserer Lobeshymne auf den Laden im Bahnhofsviertel klar sein. Betonen möchten wir aber noch einmal, dass neben allen anderen Speisen – wie Baba Ganoush, Pita und Falafel – der Hummus hier ein Traum ist. Wer sich am klassischen Kichererbsen-Dip satt gegessen hat, sollte unbedingt den Beetroot- oder Carrot-Hummus probieren. Die Besitzer*innen des Servus Habibi beweisen durch ihre Geschichte, dass es völlig egal ist, wer Hummus erfunden hat – hauptsache er schmeckt. Denn wie steht es auf der Website so schön: „Treffen sich ein Libanese, ein Israeli und ein Bayer und machen zusammen ein Restaurant auf. Kein Witz, sondern der Start einer besonderen Geschichte.“

Orientalische Restaurants
© Arabesk

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Spezialitäten vom Grill und Bauchtanz im Arabesk

In orientalisch angehauchtem, teilweise fast schon etwas kitschig wirkendem Ambiente, wird libanesisch-arabische Küche angereicht: Gerichte vom Grill, aus der Pfanne und dem Ofen, sowie traditioneller Arrak, eine landestypische Spirituose und eine libanesische Weinauswahl, erwarten euch im Arabesk. Statt dem Klassiker Hummus, könnt ihr euch hier mal an sogenanntem Mouchadara, einem Püree aus grünen Linsen und Reis an Zwiebeln und Olivenöl versuchen. Zur Hauptspeise kann es dann ruhig deftig werden, zum Beispiel mit knusprigen Falafel oder orientalischen Grillspießchen vom Lamm mit Fladenbrot, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Petersilie. Satt gegessen könnt ihr im Arabesk an vielen Abenden Bauchtanzeinlagen bewundern.

© Nina Vogl

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Die knusprigsten Falafel bei Sim Sim bestellen

Ihr wollt wissen, wo in München die Falafel am knusprigsten ist? Die Antwort ist klar und jeder, der hier schon mal ein Falafel-Sandwich gegessen hat, wird das bestätigen: Bei Sim Sim in der Augustenstraße – hier sind die Bällchen außergewöhnlich gut. Keine Spur von trockener Fertigware. Hinter der Theke rühren die Mitarbeiter*innen den Teig frisch an und löffeln ihn vor euren Augen ins heiße Fett. Im Sandwich gibt's dann frisches Gemüse und Kräuter dazu. Die Soße ist der Knaller, die frische Minze gibt dem Ganzen den letzten Schliff. Der Laden ist zwar winzig, der Geschmack dafür aber umso besser!

© Kitchenkiss Photography

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Hausgemachte Falafel bei Türkitch

Seitdem das Türkitch seine Pforten eröffnet hat, ist zumindest die Frage nach dem besten vegetarischen Döner der Stadt geklärt. Außerdem gibt es hier unfassbar gute Käse-Köfte, hausgemachte Falafel, Lahmacun und natürlich ganz klassischen Döner. Obendrein ist uns noch die Metzger-Hipster Schüssel auf der Karte ins Auge gesprungen, mit einem Mix aus Fleisch und gegrilltem Gemüse. Das Besondere an Türkitch? Kein Döner schmeckt so frisch wie dieser hier – das liegt sicherlich auch an der Minze, von der alle schwärmen. Mittags und an sonnigen Sonntagabenden muss man sich in die Schlange stellen, aber das Warten lohnt sich in jedem Fall.

nana shakshuka
© Nina Vogl | © Nana

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Israelische Küche und super Weine im Nana

Shalom und hallo – wir wollen die ganze Karte bestellen! Denn David und Jörg, die das Nana (hebräisch und arabisch für Minze) in Haidhausen betreiben, machen einen hervorragenden Job. Das kleine Restaurant in der Metzstraße bietet abwechslungsreiche orientalische Küche und den womöglich besten Hummus der Stadt. Ihr könnt euch hier leckere Meze zusammenstellen oder zwischen vier verschiedenen Shakshuka-Varianten wählen! Es gibt das klassische rote Shakshuka, grünes Shakshuka mit Spinat oder mit Feta und dann noch Shakshuka mit pikantem Lammhack. Könnt ihr euch übrigens auch als Take Away bestellen! Abends gibt’s hier auch aufregende Drinks. Ein wunderschöner Ort zum Essen, Trinken und Haidhausen at it's best genießen.

Sesam öffne dich Falafel
© Unsplash | Puvida Productions

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Günstige Falafel, Hummus & Meze im Sesam Öffne Dich

Das Sesam Öffne Dich ist einer dieser Läden, an denen man schon hundert Mal vorbei geeilt ist, aber irgendwie noch nie hereingeschaut hat. Das solltet ihr ändern, denn hinter der relativ unscheinbaren Fassade warten täglich frische Falafel, Hummus, Meze und Salate in schönen Schüsselchen und entspannter Atmosphäre. Das alles in vielen verschiedenen Variationen: Die leckeren Falafel-Gerichte sind zum Beispiel nach Städten benannt, die für ihre Kichererbsen-Kunst bekannt sind – Beirut, Kairo, Bagdad und Damaskus. Spitzen Alternative zum Angebot an Pizza, Pasta und Thai-Currys drum herum.

Falafel
© Pixabay | jcvelis

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Falafelteller zusammenstellen im Sababa

Das Sababa am Viktualienmarkt bietet Falafel für Feinschmecker. In wunderbarer Lage mit Blick auf das Markttreiben bekommt man einen Falafelteller mit Auberginenmus oder eine super Vorspeisenteller mit Tabuleh und gefüllten Peperoni. In euer Sandwich könnt ihr euch hier Falafel, Halloumi, Labaneh und Hummus packen. Eine super Möglichkeit in der Innenstadt gut (und nicht bayerisch) zu essen. Auch ziemlich cool: Die Spezialitäten im Pitabrot kannst du dir an der Selbstbedienungstheke selbst zusammen stellen, wenn es mal ein bisschen mehr Hummus oder rosa Rettich sein soll.

© Ida Heinzel

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Falafel-Dürüm und Seitan-Döner im veganen Erbils verputzen

Der 2016 eröffnete vegane Döner- und Falafel-Laden liegt etwas versteckt, in ruhiger, aber super gemütlicher Haidhausener Lage und ist unter Veganer*innen schon lange kein Geheimtipp mehr. Ob Seitan-Döner, Falafel-Dürüm, Pide, Vorspeisen-Teller oder die wechselnden Tagesgerichte: Alles auf der Karte ist ein pflanzenbasiertes Gedicht, das herrlich lässig und zu bodenständigen Preisen daherkommt. Ein guter Ort, um Nicht-Veganer*innen davon zu überzeugen, dass vegane Ernährung nicht bedeutet, dass man Tag ein Tag aus auf einem Salatblatt kaut. Danach unbedingt noch auf eine Tasse Tee oder Ayran bleiben und eines der veganen Desserts wie Baklava oder Käsekuchen probieren!

falafel
© Unsplash | Anton

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Falafel-Himmel im Morgenland Falafel House

Das Morgenland Falafel House ist eine kleine Perle, da, wo man sie am wenigsten erwartet: Auf der viel befahrenen Berg-am-Laim-Straße. Dort bekommt man knusprigen Falafel in selbst gemachtem Brot zu super Preisen. Die Mitarbeiter*innen nehmen sich Zeit, formen und frittieren die Falafelbällchen für jede*n Kund*in ganz frisch. Dazu der wunderbar cremige Hummus und das luftig-knusprige Brot direkt aus dem Steinofen. Der reinste Falafel-Himmel – und das in Berg am Laim. Wer hätte es gedacht? Serviert werden die Gerichte auf wunderschönen, bemalten Tellern.

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