11 Cafés, Bars und Restaurants, die im Herbst 2021 neu eröffnet haben

Mit dem Herbst und der Gastro ist das ja so eine Sache – irgendwie ist es gerade noch so warm genug, um auf der Terrasse heißen Kaffee zu schlürfen, Pancakes zu mampfen oder mit einem richtig saftigen Sandwich durch die Hood zu schlendern. Aber gleichzeitig wäre man auch schon dafür bereit, leckeren Pulpo und feine Drinks drinnen (und am besten noch mit Aussicht) zu genießen.

Wir haben uns diesen Herbst einfach mal gegen die Qual der Wahl entschieden und alles gemacht. Deshalb kommen hier jetzt 11 Neueröffnungen, die wir im Herbst entdeckt, besucht, unter die Lupe und abfotografiert haben. Nur um euch zu sagen: Hier schmeckt alles gut – ganz egal, ob drinnen oder draußen.

1
Paloma Harras

© Lilli Wermuth Käse, Krautsalat und Kracherl in der Paloma am Harras

Ay, ay, ay! Es gibt was neues am Harras und das auch noch von den selben Menschen, denen wir das Cucurucu zu verdanken haben. Logisch, dass die Paloma nur gut sein kann und unsere Herzen direkt höher schlagen lässt.⁠ Wie könnte sie auch anders? Euch erwarten am kleinen Kiosk direkt am U-Bahn-Eingang Sandwiches mit geschmolzenem Käse plus Schweinebraten, Tofu in spicy Bulgogi Marinade oder einfach hausgemachten Schmorzwiebeln und frischen Kräutern. Unser absoluter Favorit ist allerdings "Der rote Ruben" mit würzig gepickelter Beete und Kren. Zum Nachtisch dann noch ein Peanutbutter-Jelly-Sandwich hinterher oder diverse Gummibärchen. So fein!

2

© Dominik Schelzke Zwischen Mac & Cheese, Pulpo und Weinbar im Obalski verweilen

Immer wenn Bekannte von uns eigene Läden aufmachen, beschleicht uns ein Gefühl zwischen Bewunderung und Neid. Irgendwann wollen wir doch auch alle mal eine Bar aufmachen, aber nicht jetzt gerade. Sollte es jemals soweit sein, wäre uns vor allem eine gute Balance aus fancy und entspannt wichtig. Genau das ist Dominik Obalski mit seinem neuen Restaurant über dem Charlie gelungen. Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen aus der 14, Robinson Kuhlmann, hat er vor Kurzem in Untergiesing einen Laden aufgemacht, der schick aussieht, feinen Pulpo und ausgewählten Wein auf der Karte hat – und gleichzeitig eine nachbarschaftliche Anlaufstelle für einen zwanglosen Absacker darstellt. Hier bleibt man gerne länger sitzen – solange es die aktuellen Regeln eben zulassen. Und schlemmt sich währenddessen durch die Karte(n): Kulinarisch solltet ihr den "Pork Belly Singapore" oder "Mac & Cheese" probieren, bei den Cocktails gibt es Obalskis Kreationen und Klassiker.

3
Café Chance Pop up

© Brigitte Buck Café Chance Pop-up: Vietnamesisches Street Food to go

Das Café Chance hat ein Pop-up beim Viktualienmarkt eröffnet! Der kleine Stand bietet euch knusprige Báhn Mì, stärkende Reissuppe und fluffige Bánh Bao to go an – vor allem Letztere haben es uns angetan. Die Bánh Bao schmecken nicht nur super lecker, gefüllt mit Fleisch oder Soja-Geschnetzeltem, sie sind noch dazu ein pures Vergnügen zu essen.⁠ Die Öffnungszeiten vom Stand sind noch nicht fix, ihr solltet eure kleine kulinarische Reise aber täglich von mittags bis abends bestreiten können. Wichtig: Das Café Chance Pop-up wird es nur bis März geben. Danach zieht wieder eine Eisdiele in die Räumlichkeiten.⁠

4
Fitzroy

© Lilli Wermuth Das Fitzroy im Werksviertel: Australisch speisen im 14. Stock

"If it's good you should lick the plate." – So steht es auf der Website des Fitzroy geschrieben. Vor Ort fühlt es sich allerdings ein bisschen zu fein an, um dieses Kompliment an die Küche wirklich in die Tat umzusetzen. Verleitet wären wir trotzdem, denn die australische Küche mit Einflüssen aus Europa und Asien, die hier auf die Teller kommt, ist wirklich köstlich bis zum letzten Molekül. Die Höhenluft im 14. Stock trägt sicher auch ihren Teil dazu bei, dass wir ganz hin und weg sind vom Fitzroy. Tipp: Abends pünktlich kommen, denn hier oben habt ihr den besten Blick auf den Sonnenuntergang.

5
Bambule Bar

© Lilli Wermuth Wirklich feine Drinks und tolles Barfood in der Bambule Bar schnabulieren

Die Bambule Bar im Schwan Locke Hotel ist nicht einfach eine beliebige Hotelbar. Denn genau wie das gesamte Haus ist die Bar nicht exklusiv für Gäste gedacht, sondern öffnet ihre verspiegelten Pforten allen, denen es nach richtig guten Drinks durstet. Hier macht ihr es euch in lässigen Sesseln zum Feierabend gemütlich oder setzt euch elegant an die Bar mit einem Date eurer Wahl. Damit das Trinkvergnügen nicht auf leeren Magen trifft, gibt es feinstes Barfood, bei dem Wolfi vom Mural und sein Team die Finger im Spiel haben. Wir vergeben ganz klar 11 von zehn Sternen!

6
Luffy Pancake

© Lilli Wermuth Die Wunder-Pancakes von Luffy Pancake probieren

Pancakes sind nicht gleich Pancakes. Darauf können wir uns wohl einigen. Doch wirklich klar wird einem dieser Satz erst, wenn man die japanische Soufflé-Variante von Luffy Pancake kostet. Die kleinen Wolken zerschmelzen nahezu auf der Zunge, sind so fluffig, dass uns wirklich kein passendes Wort dafür einfällt. Wegen ihrer einzigartigen Textur nennt man sie in Japan auch Kiseki, die Wunder-Pancakes. Übrigens ist Luffy Pancake eine der ersten Adressen in ganz Europa, bei der ihr Kiseki bekommt. Am Wochenende kann sich das Pop-up logischerweise kaum vor hungrigen Mäulern retten, am besten schaut ihr also unter der Woche vorbei.

7
Jiro

© Lilli Wermuth Trüffel-Salmon-Roll und Fried Sushi im Jiro entdecken

Es gibt Restaurants, die einen direkt an einen anderen Ort katapultieren, wenn man sie betritt. Das Jiro im Westend ist eines davon. Fenster gibt es im Lokal kaum, dafür umso mehr japanische Kunst an den Wänden. Details in Leuchtschrift lassen uns fast fühlen, als würden wir über einen Markt in Tokio wandern, die Decke über der Bar ist dazu noch komplett mit Blumen übersäht. Das Essen sorgt für eine Geschmacksüberraschung nach der anderen und ist eine Fusion aus internationaler Küche mit Einflüssen aus Japan. Hier kommt ihr zu besonderen Anlässen, einem Date oder auch mit den Eltern her, die ruhig mal was Neues entdecken können.

8

© Nina Vogl Freshly brewed & fu*king tasty: Craft Bier aus elf Zapfhähnen bei BrewsLi

Das beste Bier ist das mit dem kürzesten Weg. Sagt zumindest Ben Staller aka BrewsLi, der Biermacher. Und ja, der muss es wissen, denn der braut sein Bier so nah am Gast, wie kaum ein anderer. Direkt neben dem Eingang zu seinem Lokal in der Au stehen die großen Stahltanks, in denen die flüssigen Schätze des jungen Braumeisters schlummern. Fast direkt daneben recken elf Zapfhähne ihre Hälse aus der Wand, um das flüssige Gold direkt ins Glas zu befördern. Helles, Pils, Pale Ale, Imperial Stout. Dank wechselnder Gastbiere und immer neuer Kreationen sieht die Karte jede Woche etwas anders aus. Damit euch das Bier nicht zu tief in die Samtcouch drückt oder von den selbst gemachten Skateboard-Hockern haut, gibt es leckerste Quiche und selbstgebackenes Brot mit dem besten Obatzda weit und breit.

9

© Brigitte Buck Im Zero Waste Café Oh Circle ohne schlechtes Gewissen schlemmen

Schlemmen ohne schlechtes Gewissen: Im neuen Café Oh Circle im Olympiadorf kommt alles zusammen, was gut ist. Veganes Essen, Besteck von Oma, plastikfreie Einrichtung, gute Bücher und gerettete Lebensmittel. ⁠Kathi betreibt hier Münchens erstes Zero Waste Café und versorgt euch von Donnerstag bis Sonntag mit allerlei Leckereien. Die übrigen Tage könnt ihr hier tolle Veranstaltungen besuchen. So gibt's beispielsweise montags Yoga und mittwochs diverse Workshops und Stammtische rund ums Thema Nachhaltigkeit. ⁠Außerdem findet ihr in der kleinen Oase aus bewusstem Konsum ein Verschenkregal, eine Wertstoff-Sammlung und eine Abgabestelle für übrig gebliebene Lebensmittel. Das verdient doch mal eine fette Runde Applaus! ⁠

10
Due Fratelli

© Lilli Wermuth Einen Abstecher nach Italien machen bei Due Fratelli

Wir lieben ja das Westend. Nicht nur, weil zwei Drittel unserer Redaktion dort mal ein Dach über dem Kopf hatten, sondern auch, weil sich hier diverse schöne Restaurants und Bars tummeln, die wirklich nur ganz selten überfüllt sind. So auch das Due Fratelli in der Landsbergerstraße. In der kleinen Pizzeria teilt ihr euch eine bunte Vorspeisenplatte, schnabuliert leckerste Pizza mit klassischem Belag oder gerne auch mit Trüffel – und zischt diverse Aperol. Fühlt sich an wie eine kleine Auszeit in Italien.

11
Vegan Junkhouse

© Lilli Wermuth Vor den veganen Calamari im Vegan Junkhouse Club auf die Knie gehen

Dass vegane Ernährung nicht immer Bowl und Blattsalat bedeutet, wissen wir bereits. Doch dass veganes Essen einen so vom Hocker hauen kann, hätten wir uns nicht träumen lassen. Der Vegan Junkhouse Club in Haidhausen hat sich auf die Fahne geschrieben, Veganismus zu revolutionieren. Wie das geht? Mit ein bisschen Punk-Attitüde, einer Menge Pink und vor allem Fastfood, das ganz ohne tierische Produkte auskommt. Da stehen nicht nur Klassiker wie Burger und Pizza auf der Karte, sondern auch eine Lobster Roll oder Calamari – ohne die ihr auf gar keinen Fall den Laden verlassen solltet. Abends gesellt sich die ein oder andere vegane Piña Colada dazu und schwups, schon seid ihr Feuer und Flamme.

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