11 tolle Münchner Magazine, die du kennen solltest

Sind Magazine die besseren Bücher? Darüber fühlen wir uns nicht wirklich würdig zu urteilen – was sich aber sagen lässt ist, dass sie uns in kürzester Zeit dasselbe Gefühl vermitteln, welches sich bei uns normalerweise erst nach ein paar Seiten unserer Lieblingsbücher einstellt. Ein Gefühl von eintauchen und loslassen: Sei es in die Geschichte oder von Vorurteilen. Deshalb haben wir für euch hier 11 Münchner Magazine gesammelt, die euch träumen, reflektieren, schmunzeln, nachdenken oder auch einfach nur die Zeit vertreiben lassen. Happy reading!

1. quite something

quite something
© quite something

Das quite something ist, wie der Name schon sagt, ein ganz besonderes Magazin. Es vermittelt nicht nur ein ziemlich schönes Lese-, sondern mindestens ein ebenso schönes Lebensgefühl. Die Texte werden nicht von einer Redaktion geschrieben, sondern jährlich mit Geschichten und Herausforderungen gefüllt, die Leser*innen erlebt und gemeistert haben. Dabei geht es hauptsächlich um den positiven Spin im Leben – die Texte sollen Inspiration und Ermutigung schenken. Nicht auf eine naive oder glorifizierende Art und Weise, sondern eher mit einem optimistischen Blickwinkel auf das Leben. Hier kann übrigens jeder seine Gedanken und Geschichten einschicken, dabei gibt es nur ein Kriterium: Sie müssen von Herzen kommen.

quite something | Kosten: 15 Euro | Mehr Info

2. Curt Magazin

Tanzvergnügen
© curt magazin

Das Indie-Magazin curt ist laut, wild und unkonventionell. Wie diese eine gute Kneipe, in die man nur mit den engsten Freunden geht, weil es dort kein Platz für Smalltalk gibt. Zwei mal im Jahr wendet sich das Print-Magazin einem ganz bestimmten Themenbereich zu und füllt oft 100 Seiten mit Porträts, Reportagen, Interviews, Fotostrecken und Geschichten aus Münchners Straßen, Clubs und Wohnzimmern. Egal ob es dabei um haarige Angelegenheiten, Urnen-Designer, oder den Aufbruch in eine Post-Gender-Gesellschaft geht: Curt präsentiert sich als freie Spielwiese für kreative Köpfe, Journalist*innen, Grafiker*innen, Illustrator*innen und Fotograf*innen, die sich hier mit viel Herzblut und rein ehrenamtlich austoben können.

curt Magazin | Kostenlos überall wo's Kunst, Kultur und Kaffee gibt | Mehr Info

3. Biss – Bürger in sozialen Schwierigkeiten

© Biss – Bürger in Sozialen Schwierigkeiten

Wer an BISS denkt, denkt in erster Linie an die obdachlosen Verkäufer*innen, die die Zeitschrift an U- und S-Bahn Stationen verkaufen. Aber dahinter steckt um einiges mehr, und zwar Geschichten über soziale Ungerechtigkeit, persönliche Schicksale und menschliche Bedürfnisse. Dabei ist BISS eine der erfolgreichsten Straßenzeitungen Deutschlands und gleichzeitig Mittel zum Zweck. Denn durch die Inhalte soll einerseits mehr Bewusstsein für Obdachlosigkeit und Armut geschaffen und andererseits den Betroffenen direkt geholfen werden. Heißt die Verkäufer*innen können ihre Gedanken im Heft teilen und sich gleichzeitig, durch den eigenen Verkauf auf der Straße, einen kleinen finanziellen Beitrag dazuverdienen. Obdachlosigkeit hat in der Tat ziemlich viele Gesichter – und BISS zeigt sie euch.

BISS | Kosten: 2,20 Euro, wobei die Verkäufer*innen die Hälfte behalten können |  Mehr Info

4. Philtrat – das Münchner Studierendenmagazin

Philtrat
© Philtrat

Ja, philtrat ist ein Studierendenmagazin – aber es ist so ungefähr das größtmögliche Gegenteil von langweiligen Pausenbrotgeschichten, wie nur möglich. Philtrat ist der Inbegriff von purem Lust auf schreiben, diskutieren und einfach mal machen! Das Magazin ist völlig unabhängig von Interessensgruppen oder der Universität selbst. Das bedeutet, dass die Redakteur*innen ehrenamtlich und freiwillig Texte verfassen, die sie und ihr Umfeld bewegen, mitreißen und beschäftigen. Dabei geht es jedes Semester um Kultur, Politik, Unileben und einen wechselnden Schwerpunkt – wer hier ließt, wird bereichert und muss dabei keineswegs selbst Student*in sein. Denn schließlich darf man auch Brot kaufen, ohne Bäcker*in zu sein.

Philtrat | Kosten: 1 Euro, Verkauf jeweils zum Semesterende im Univiertel | Mehr Info

5. Amazonen Magazin

Amazonen Magazin
© Amazonen

Das Amazonen Magazin stellt ganz bewusst weibliche Geschichten in den Vordergrund. Frauen berichten über das, was sie selbst bewegt. Dabei geht es in Portraits, Artikeln und Interviews insbesondere um die Themen, die in der Öffentlichkeit oftmals versteckt, wenn nicht sogar tabuisiert werden. Verschiedenste Frauen schreiben in den Rubriken Körper & Sex, Psyche, Kultur & Gesellschaft, Familie & Partnerschaft, Wild & Frei über ihre eigene, innere Amazone und gehen auf Themen wie PMS, Nacktheit und die vermeintliche Rolle einer Frau ein. Die erste Ausgabe erscheint diesen Frühling und ihr könnt sie euch hier vorbestellen.

Amazonen | Kosten: 17 Euro | Mehr Info

6. Fika Magazin

© Fika Magazin

"Fika" ist in Schweden eine Art Kaffeepause: man trifft sich mit Freunden, Familie oder Kollegen zum Kaffee trinken und Energie tanken. Entspannung, lautet also das Wort der Stunde, genauso wie das Motto des kleinen Café Fika am Stiglmaierplatz. Somit macht es nur Sinn, dass es genau um jene Entspannung und Gemütlichkeit auch im hauseigenen Magazin geht – hier findet ihr simple DIY's für skandinavische Deko, Rezepte und Tipps für den perfekten Dirty Chai oder Filterkaffee und schöne kleine Texte zum Winter in Kopenhagen oder der Freude am Nichtstun. Die erste Ausgabe könnt ihr euch kostenlos hier herunterladen und wenn sie euch gefällt, die zweite direkt hier zu euch nach Hause bestellen.

Fika | Kosten: 6,50 Euro | Mehr Info

7. tiny thoughts

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Oh tinyville ist 2019 als Zwischennutzung am Elisabethmarkt entstanden, mittlerweile ist aus dem Projekt ein ganzes Dorf geworden, das im Bahnwärter Thiel Atelierpark residiert. In oh tinyville ist nicht nur sehr viel Liebe und Herzblut geflossen, sondern mindestens ebenso viel Mut – und darum geht es auch in der mittlerweile dritten Ausgabe des digitalen Magazins "tiny thoughts". 107 Seiten Mut in all seinen Facetten und Dimensionen. Darunter Geschichten die Mut machen, Menschen die mutig waren, eine extra Mut-Meditation zum Anhören und viele kleine und große Gedanken über Sanftmut, Wagemut und Übermut.

tiny thoughts | Kosten: 9 Euro | Online | Mehr Info

8. Gurlz with curlz

© GURLZ WITH CURLZ

Alltagsrassismus ist allgegenwärtig – auch nach einem so sensiblen Jahr wie 2020 und der Black Lives Matter Bewegung werden POC und BIPOC täglich mit rassistischen Vorurteilen konfrontiert. Dagegen und für die Schwarze Community kämpft der Verein GURLZ WITH CURLZ e.V., unter anderem im gleichnamigen Magazin. Gründerin Linda Nübling möchte mit ihrem Verein zeigen, dass die Schwarze Community mehr ist als nur Rassismus, ohne diesen zu ignorieren. GWC möchte aufklären, sensibilisieren, Missverständnisse und Missverhältnisse beleuchten. Auf 144 Seiten findet ihr im GURLZ WITH CURLZ Magazin vielfältige Themen, bewegende Texte und Denkanstöße – alles in wunderschönem Design und mit tollen Fotos.

GURLZ WITH CURLZ Magazin| Kosten: 20 Euro | Mehr Info

9. Mucbook

Mucbook
© Mucbook

Das Mucbook ist eine absolute Münchner Institution. Zweimal jährlich erscheint das Print-Magazin, in dem die Macher*innen jeweils ein Thema genauer unter die Lupe nehmen und es mit Fotostrecken, Interviews, Tests, Portraits und Reportagen aus jeglichen Blickwinkeln gründlich ausleuchten. Dabei wird über Utopie, Wirklichkeit, Klimaleugner*innen und Kreativität im Wandel diskutiert – dazu gibt es Stadtgeschichten, Interior-Tipps und noch viel mehr!

Mucbook | Kosten: 4 bis 7,50 Euro | Mehr Info

10. SZ Magazin

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Das Magazin der Süddeutsche Zeitung ist die Crème de la Crème schlechthin – wovon, darüber lässt sich streiten. Die einen beziehen es auf den deutschen Qualitätsjournalismus, die anderen auf die perfekte Lektüre für den Start ins Wochenende. So oder so liegt es bei jedem treuen SZ-Leser jede Woche am Freitagmittag pünktlich auf dem Schreibtisch und begleitet die meisten spätestens am Sonntagmorgen bei der erste Tasse Kaffee. Dabei stoßen Essays zu tiefergehenden Debatten an, die "Sagen Sie jetzt nichts" Fotostrecke lässt berühmte Persönlichkeiten im Interview ohne Worte sprechen und Axel Hacke's Kolumne "das Beste aus aller Welt" regt schon bei der zweiten Zeile zum schmunzeln und nachdenken an.

SZ Magazin | Kosten: 3,60 Euro inkl. der Süddeutschen Zeitung | Mehr Info

11. Splendido Magazin

Splendido Magazin
© Splendido Magazin

Wir können es nicht anders sagen: wir lieben das Splendido Magazin! Das Online-Magazin von Mercedes Lauenstein und Juri Gottschall befasst sich vor allem mit guten Lebensmitteln, Qualität und der italienischen Küche – in Rezepten, Texten und wunderschönen Fotos. Darüber hinaus gibt es auf Splendido Interviews mit Köch*innen und Gastronom*innen und viele Geschichten über die Qualität und Unterschiede von Lebensmitteln, die wir alle täglich essen. Ergänzt wird die Seite durch eine Karte von Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und vor allem Italien, auf der sie für unterwegs gute Orte zum Einkaufen von ebenso guten Lebensmitteln empfehlen.

Splendido Magazin | Online | Mehr Info

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